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Angst vor Prozessen : Deutsche Bank brach Geschäftsbeziehung zu Trump ab

  • Aktualisiert am

Donald Trump Bild: Reuters

Was für Geschäfte hat Donald Trump mit der Deutschen Bank getätigt? Sicher ist: Zeitweise waren es gar keine. Die Deutsche Bank wollte nicht immer viel mit ihm zu tun haben.

          Das Verhältnis der Deutschen Bank zu ihrem Kunden Donald Trump war schon vor Jahren heikel. Wie die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung berichtet, hat die Bank die Geschäftsbeziehungen zu dem Immobilienunternehmer zeitweise aufgekündigt, auf Weisung von oben, wie die F.A.S. weiter schreibt.

          Die Geschäftsbeziehungen zwischen Donald Trump und der Deutschen Bank sind schon länger in der Diskussion, in den vergangenen Tagen sind sie zum regelrechten Politikum geworden – auch wegen möglicher Verbindungen von Trump nach Russland. Demokratische Kongressabgeordnete fordern von der Deutschen Bank nun Auskunft. „Der Kongress wird darüber im Unklaren gelassen, ob Kredite der Deutschen Bank an Präsident Trump von der russischen Regierung garantiert wurden oder anderweitig in Verbindung zu Russland standen“, heißt es in einem Brief der Demokraten im Finanzausschuss des Repräsentantenhauses an Deutsche-Bank-Chef John Cryan. Nur wenn die Deutsche Bank darüber aufkläre, könne die Öffentlichkeit in den Vereinigten Staaten abschätzen, wie stark Trump Russland verbunden sei. Und wie sich dies auf seine politischen Entscheidungen auswirke.

          Schon bevor Trump ein politisches Amt hatte, wurde er von der Deutschen Bank den F.A.S.-Informationen zufolge zeitweise als wenig vertrauenswürdig eingestuft. Ihm sollten deshalb keine Kredite gewährt werden. „Mit jemandem wie Trump kann man keine Geschäfte machen. Sobald etwas schiefläuft, überzieht er die Gegenseite mit Klagen“, zitiert die F.A.S. einen Spitzenbanker.

          Aus Furcht vor langwierigen Rechtsstreitigkeiten und Verlusten aus faulen Krediten habe die Deutsche Bank demnach auf den Kunden verzichtet – allerdings nur vorübergehend, wie man heute weiß. Die Demokraten im amerikanischen Repräsentantenhaus verlangen von der Deutschen Bank Auskunft zu Krediten und Konten von Donald Trump und seiner Familie. Der Konzern lehnte auf Nachfrage jeden Kommentar zu dem Sachverhalt ab.

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