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Wegen Iran-Geschäften : Amerika drängt Commerzbank zu Kündigungen

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Die Commerzbank steht in Amerika gehörig unter Druck - das zeigt sich auch im Aktienkurs. Bild: AFP

Der Commerzbank drohen 650 Millionen Dollar Strafe in den Vereinigten Staaten. Die Behörden wollen offenbar aber auch, dass das Geldhaus Angestellte feuert. Wegen der Abschreckung.

          In der Affäre um Geldgeschäfte mit dem Iran und anderen Staaten fordert die New Yorker Finanzaufsicht von der Commerzbank angeblich auch Strafmaßnahmen gegen einzelne Mitarbeiter. Es sei noch unklar, ob ihnen gekündigt werden oder andere Strafen verhängt werden sollten, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen. Ein Grund dafür sei das strenge Arbeitsrecht in Deutschland.

          Die Behörde wirft der Commerzbank vor, gegen Iran-Sanktionen verstoßen zu haben. Schon länger bekannt ist, dass der Bank eine Strafe von 650 Millionen Dollar drohen kann. Die amerikanischen Ermittler verdächtigen auch andere Institute, gegen Sanktionen verstoßen zu haben.

          Mit zahlreichen ausländischen Banken haben sie Vergleiche geschlossen: So muss die französische Bank BNP Paribas eine Rekordstrafe von knapp neun Milliarden Dollar zahlen. In der vergangenen Woche hatte der New Yorker Behördenchef Benjamin Lawsky gesagt, man müsse auch einzelne Personen zur Rechenschaft ziehen, um eine Abschreckung zu erreichen.

          Insidern zufolge wollten die Behörden die Verhandlungen mit der Commerzbank bis Ende September abschließen. Die Gespräche könnten aber länger dauern. Ein Streitpunkt ist die Forderung der New Yorker Behörde, dass das Institut einen unabhängigen Beobachter akzeptieren soll. Ein Insider sagte, auch die Ermittlungen wegen mutmaßlicher Geldwäsche könnten zu Verzögerungen führen.

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