19.11.2011 · Der Limonadenhersteller hat 2010 zwei Drittel weniger Flaschen verkauft als vor 2007. Wie die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung erfuhr, hat der Oetker-Konzern als Eigentümer vier Jahre in Folge Verlust verzeichnet.
Der Limonadenhersteller Bionade ist in schweren Turbulenzen geraten: Der Absatz ist einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung zufolge um zwei Drittel eingebrochen. Im Jahr 2007 hatten die Limo-Brauer aus der Rhön demnach 200 Millionen Flaschen verkauft, in diesem Jahr werden es nur noch 60 Millionen, berichtet die F.A.S. 2010 waren 65 Millionen Flaschen abgefüllt worden. Weder Bionade noch der Mutterkonzern Dr. Oetker, dem seit 2009 die Mehrheit an Bionade gehört, wollten sich auf Anfrage zu den Zahlen äußern.
Vier Jahre in Folge, so heißt es im Umfeld der Brauerei, habe Dr. Oetker bei Bionade einen knapp zweistelligen Millionenbetrag als Verlust zu verschmerzen. Mittlerweile sei das Verhältnis zwischen der Gründerfamilie und dem Oetker-Konzern zerrüttet, schreibt die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung weiter. Dem Vernehmen nach wollen die Bielefelder auch die 30 Prozent, welche die Brüder Peter und Stefan Kowalsky noch halten, übernehmen und sie aus der Geschäftsführung entfernen.
Deren Mutter, Brauerei-Erbin Sigrid Peter-Leipold, hat daraufhin jüngst den Vorsitz im Bionade-Beirat niedergelegt. Dies hat das Unternehmen gegenüber der F.A.S. bestätigt: „Wir respektieren die Entscheidung und möchten daher diese private Entscheidung nicht weiterkommentieren“, sagte eine Sprecherin.
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| FAZ-INDEX | 1.377,17 | −1,22% |
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| EUR/USD | 1,2424 | −0,51% |
| Rohöl Brent Crude | 104,66 $ | −2,05% |
| Gold | 1.579,50 $ | 0,00% |
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