26.01.2009 · Die Gewerkschaften Transnet und GDBA haben für diesen Donnerstag zu Warnstreiks aufgerufen. Wann und wo die Warnstreiks stattfinden sollen, wollen die Gewerkschaften erst am Mittwoch bekannt geben.
Im Tarifstreit mit der Deutschen Bahn haben die beiden Gewerkschaften Transnet und GDBA für Donnerstag zu Warnstreiks aufgerufen. Grund sei, dass von der Bahn bisher „keine akzeptablen Angebote unterbreitet“ worden seien, erklärten die beiden Gewerkschaften am Montagabend in einer gemeinsamen Mitteilung.
Wann und wo die Warnstreiks stattfinden sollen, wollen die Gewerkschaften am Mittwoch bekannt geben. Die Aktionen würden „spürbar und steigerungsfähig sein“ und „einen Großteil des Beschäftigtenspektrums erfassen“, hieß es in der Mitteilung.
Die Deutsche Bahn reagierte mit Unverständnis. Ein Unternehmenssprecher erklärte: „Unsere Kunden werden das nicht verstehen.“ Für Mittwoch, Donnerstag und Freitag sind wieder Verhandlungen mit allen Gewerkschaften angesetzt.
Die Tarifkommission hatte die Bahn bereits am Freitag zur Vorlage eines verbesserten Angebots aufgefordert und ansonsten mit Warnstreiks gedroht. Neben den Regelungen bei der Arbeitszeit geht es dabei auch um Entgelterhöhungen. Die Bahn bot den 150.000 Beschäftigten zuletzt zwischen 2,7 und 3,0 Prozent mehr Geld. Die Gewerkschaften sprachen dagegen von lediglich einem Prozent.
Die Bahn AG verhandelt seit dem 14. Januar mit Transnet und GDBA einerseits und der Lokführergewerkschaft GDL andererseits über neue Tarifverträge. Die für rund 20.000 Lokführer verhandelnde GDL verlangt 6,5 Prozent mehr Geld, die für die restlichen rund 130.000 Beschäftigten auftretende Tarifgemeinschaft (TG) aus Transnet und GDBA fordert zehn Prozent mehr.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.378,72 | −1,11% |
| Dow Jones | 12.580,70 | +1,01% |
| EUR/USD | 1,2424 | −0,51% |
| Rohöl Brent Crude | 104,66 $ | −2,05% |
| Gold | 1.579,50 $ | 0,00% |
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