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Risikoabsicherung

A320 begehrt Milliardenauftrag für Airbus aus China

50 Airbus-Flugzeuge des Typs A320 hat die Bank of China bestellt. China braucht gerade im Kurz- und Mittelstreckenbereich offenbar mehr Maschinen.

© Reuters Vergrößern Der A320 ist sozusagen der kleine Bruder des Riesenfliegers A380.

Airbus hat in China abermals einen Großauftrag an Land gezogen. Die Flugzeug-Leasing-Sparte der Bank of China (BOC) bestellte 50 Maschinen des Typs A320 zu einem Listenpreis von insgesamt fünf Milliarden Dollar. Das teilte BOC Aviation mit. Die Flugzeuge sollen von Mitte des nächsten Jahres an bis Ende 2019 ausgeliefert werden.

Nach dem vorläufigen Stopp der umstrittenen EU-Klimaschutzabgabe für Fluggesellschaften hatte der europäische Flugzeugbauer Ende November erstmals wieder einen Großauftrag aus China erhalten. Damals hatte China Eastern Airlines 60 Maschinen ebenfalls des Typs A320 für rund 5,4 Milliarden Dollar bestellt.

Wohlhabende Chinesen suchen Flugzeuginvestments

In China steigt offenbar die Nachfrage gerade nach Kurz- und Mittelstreckenverbindungen. Gleichzeitig halten wohlhabende chinesische Investoren nach Beteiligungen im Flugzeug-Leasing-Geschäft Ausschau. Für die Leasing-Sparte der BOC war die Bestellung der bisher größte Auftrag. Erst im vergangenen Monat hatte ein chinesisches Konsortium unter Führung von New China Trust den größten Teil der Flugzeug-Leasingsparte ILFC des amerikanischen Versicherers AIG übernommen.

Airbus fertigt den A320 auch in China. Doch der Streit über eine verpflichtende Beteiligung ausländischer Fluggesellschaften am europäischen Handel mit CO2-Verschmutzungsrechten hatte die Beziehungen der EADS-Tochtergesellschaft zu chinesischen Kunden belastet.

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Auch die Vereinigten Staaten, Russland und Indien lehnten die Beteiligung ihrer Fluggesellschaften an der CO2-Abgabe ab. Die EU setzte die Klimaschutzabgabe für Flüge von und nach Europa Ende des vergangenen Jahres zunächst für ein Jahr aus, um nun in internationalen Verhandlungen eine globale Lösung zu erreichen.

Quelle: Reuters

 
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