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68 Milliarden Dollar Amerikanische Banken zahlen Staatshilfen zurück

18.06.2009 ·  Zehn amerikanische Banken haben damit begonnen, staatliche Finanzspritzen zurückzuzahlen. Allein die Bank JPMorgan Chase erstattete nach eigenen Angaben 25 Milliarden Dollar zurück. Morgan Stanley und Goldman Sachs überwiesen jeweils zehn Milliarden Dollar.

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Zehn amerikansiche Großbanken haben sich am Mittwoch durch die Rückzahlung von milliardenschweren Staatshilfen von der Kontrolle der amerikanischen Regierung befreit. Allein die Bank JPMorgan Chase erstattete nach eigenen Angaben 25 Milliarden Dollar (17,9 Milliarden Euro) zurück. Morgan Stanley und Goldman Sachs überwiesen jeweils zehn Milliarden Dollar, US Bancorp 6,6 Milliarden, American Express 3,39 Milliarden und BB&T Corporation 3,1 Milliarden Dollar.

Insgesamt flossen von den Banken über 68 Milliarden Dollar an das Finanzministerium zurück. Kleinere Banken hatten bereits zuvor zwei Milliarden Dollar zurückgezahlt, so dass die Regierung bislang insgesamt mehr als 70 Milliarden Dollar zurück erhielt. Finanzminister Timothy Geithner hatte für dieses Jahr mit lediglich 25 Milliarden gerechnet.

Bank of America und Citigroup erhielten keine Genehmigung zur Rückzahlung

Zehn der größten amerikanischen Banken hatten kürzlich die Erlaubnis erhalten, Staatshilfen an die Regierung zurückzahlen. Das amerikanische Finanzministerium hielt die Bilanz der Institute für stabil genug und gab grünes Licht für die Rückerstattung. Einige Institute müssen sich jedoch noch gedulden: So erhielten unter anderem die Bank of America und die Citigroup keine Genehmigung zur Rückzahlung.

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Viele Banken wollen die Gelder aus dem sogenannten TARP-Programm rasch zurückgeben, um den Einfluss der Regierung auf Managergehälter und Dividendenzahlungen zu beenden. Zudem haben einige Institute erklärt, sie benötigten keine Hilfen, und die Einmischung der Regierung sei ein Wettbewerbsnachteil. Dagegen will die Regierung sicherstellen, dass die Banken auch nach Rückzahlung der Gelder stark genug sind, die Wirtschaft mit Krediten zu versorgen.

Die amerikansiche Regierung hatte die Nothilfen aus dem Troubled Asset Relief Program (TARP) ausgezahlt, als die Pleite der Investmentbank Lehman Brothers im vergangenen Herbst die Finanzmärkte erschütterte. Mit 125 Milliarden Dollar griff sie Großbanken unter die Arme, damit diese während der schwersten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten genügend Kapital für die Vergabe von Krediten haben.

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Von Heike Göbel

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