Home
http://www.faz.net/-gqi-7ag25
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
easyfolio

20.000 neue Paketannahmestellen Post will mehr Geld im Onlinehandel verdienen

Durch florierenden Internethandel werden immer mehr Pakete verschickt. Die Deutsche Post will von diesem Trend profitieren. Dafür richtet sie 20.000 zusätzliche Paketannahmestellen ein.

© ddp Vergrößern Immer mehr Pakete werden in Deutschland verschickt - die Post will davon profitieren

Die Deutsche Post AG will künftig noch mehr Geld mit dem florierenden Internethandel verdienen. Der Bonner Konzern will bis Ende nächsten Jahres 20.000 zusätzliche Paketannahmestellen in Deutschland errichten. Sie sollen vor allem in den großen Ballungsräumen der Republik entstehen. Gegenwärtig betreibt die Post, nach eigenen Angaben „Marktführer im deutschen Paketmarkt“, rund 30.000 Möglichkeiten zur Paketabgabe.

Dies sind nicht nur die traditionellen Postämter, sondern immer mehr DHL Shops bei Einzelhändlern. Die Zusammenarbeit mit dem lokalen Handel will die Post jetzt weiter ausbauen und dabei von den attraktiven Öffnungszeiten profitieren. Die ersten 10.000 Shops sollen bereits Ende diesen Jahres in Betrieb gehen. Die restlichen Annahmestellen bis Ende 2014.

Insgesamt wollen die Bonner von 2011 bis 2015 rund 750 Millionen Euro in den deutschen Paketmarkt investieren. „Wir haben noch nie in unserer Konzerngeschichte so viele Pakete transportiert wie im vergangenen Jahr“, sagte Post-Vorstandsvorsitzender Frank Appel. Er rechnet damit, dass das E-Commerce-Geschäft auch im laufenden Jahr weiter wächst. Immer mehr Menschen bestellen bei Internetanbietern wie Amazon, ebay und Zalando.

Mehr zum Thema

Quelle: FAZ.NET/Dow Jones

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Fahrradkuriere Am Abend bin ich ein Held

Die Deutsche Post will in Frankfurt jetzt Fahrradkuriere einsetzen. Dabei herrscht schon reger Wettbewerb auf der Straße. Ein Einblick in eine strampelnde Branche. Mehr

05.09.2014, 16:40 Uhr | Rhein-Main
Messaging-Services - die Zukunft sozialer Netze?

Mit mehr als 500 Millionen Nutzern ist WhatsApp der derzeit der erfolgreichste Messenger-Dienst. Smartphone-User verschicken über solche Apps Texte, Bilder, Videos und Sprachnachrichten. Gerade junge Leute verzichten dadurch vermehrt aufs SMS-Schreiben oder die Kommunikation über Facebook. Mehr

02.09.2014, 10:19 Uhr | Wirtschaft
Warteschlangen Der Sozialismus in der Post

Warum nur zwingt die Post uns, so lange in Schlangen zu warten? Eine Beschwerde. Mehr

16.09.2014, 13:53 Uhr | Wirtschaft
Russland will neuen Konvoi schicken

Der russische Hilfskonvoi für die umkämpften Gebiete im Osten der Ukraine ist eben erst zurück in Russland, da will das Land schon den nächsten schicken. Mehr

25.08.2014, 15:09 Uhr | Politik
Am Handy-Pranger Wie schützen wir Schüler vor Sexting?

Lehrer Günter Kannen setzt sich an seiner Schule für Aufklärung beim Thema Sexting ein. Er hofft, dass der Sache bald mehr Aufmerksamkeit zukommt. Fünf Fragen an ihn. Mehr

14.09.2014, 09:13 Uhr | Feuilleton
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 26.06.2013, 12:01 Uhr

Riskante Vermietung

Von Michael Psotta

Mit Wohnungen Geld zu verdienen, ist nicht so leicht wie es derzeit oft klingt - trotz des Immobilienaufschwungs. Dafür gibt es mehrere Gründe. Mehr 8 15


Die Börse
Name Kurs Änderung
  Dax --  --
  F.A.Z.-Index --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --

Grafik des Tages Ist der Aufstieg in Deutschland wirklich so schwer?

In Russland haben viel mehr Menschen einen höheren Bildungsabschluss als ihre Eltern als in Deutschland. Was bedeutet das? Mehr 1

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden