http://www.faz.net/-gqe-900r1

Umzug : Brexit treibt Bank of America von London nach Dublin

  • Aktualisiert am

Brian Moynihan Bild: Reuters

Wegen des EU-Austritts Großbritanniens wollen etliche Großbanken Arbeitsplätze aus der Finanzmetropole London abziehen. Viele verlagern Arbeitsplätze nach Frankfurt. Die Bank of America hat sich für Dublin entschieden.

          Umzug wegen Brexit: Die Bank of America will die Europa-Zentrale ihres Investmentbankings von London nach Dublin verlagern. Das sagte Vorstandschef Brian Moynihan am Freitag bei einem Besuch in der irischen Hauptstadt der „Financial Times“.

          Es sei noch nicht abzusehen, um wie viele Jobs es bei der Verlagerung gehe, aber die Bank werde definitiv mehr Arbeitsplätze in Dublin benötigen als die bisherigen rund 700. Laut Moynihan waren die günstigen Unternehmenssteuern in Irland nicht der entscheidende Grund für den Schritt, die Bank of America erhalte auch keine Staatshilfen.

          Wegen des geplanten EU-Austritts Großbritanniens wollen etliche Großbanken Arbeitsplätze aus der Finanzmetropole London abziehen. Als Ersatzstandorte haben sich neben Dublin vor allem Frankfurt und Paris in Stellung gebracht.

          Weitere Themen

          Betrugsvorwürfe nach Präsidentenwahl Video-Seite öffnen

          Mali : Betrugsvorwürfe nach Präsidentenwahl

          In Mali sind nach der Präsidentenwahl Betrugsvorwürfe gegen das Lager von Amtsinhaber Ibrahim Boubacar Keita laut geworden. Der Oppositionskandidat Cisse reklamiert den Wahlsieg für sich.

          Topmeldungen

          Trotz Strafzöllen : Washington will harten Kurs gegen Ankara fortsetzen

          Die Gegenmaßnahmen der Türkei schrecken die Vereinigten Staaten nicht: Vizepräsident Pence erklärt, man werde im Fall des inhaftierten Pastor Brunson nicht lockerlassen. Überraschend frei kam der Ehrenvorsitzende von Amnesty International.

          Medien gegen Trump : „Wir sind nicht der Feind“

          Hunderte amerikanische Zeitungen veröffentlichen heute zeitgleich Leitartikel für die Pressefreiheit und wehren sich gegen die Angriffe von Präsident Trump. Nicht alle Medien sind jedoch von der Aktion begeistert.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.