Mehreren deutschen Banken drohen offenbar Zahlungen in Millionenhöhe wegen unzulässiger Absprachen bei den Euro-Umtauschgebühren. Das berichten verschiedene Medien übereinstimmend.
Zu den betroffenen Instituten, gegen die die EU-Kommission seit geraumer Zeit ermittelt, gehören die Dresdner Bank, die Commerzbank sowie die HypoVereinsbank. Einzelne Banken müssten sich auf zweistellige Millionenzahlungen einstellen, heißt es. Begründet würden die Strafen mit einem drohenden Vertrauensverlust in der Bevölkerung beim Euro.
Wann die Kommission ihre Entscheidung bekanntgeben wird, ist noch unklar. Zunächst sollte dies bereits am kommenden Mittwoch geschehen, hieß es. Doch auch eiune Verschiebung bis Monatsende wird nicht ausgeschlossen. Grund für die Verzögerung könnte sein, dass einige Banken offenbar noch versuchen, auf juristischem Wege eine Entscheidung zu verhindern. Mit einer einstweiligen Verfügung beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) wollten sie nun ein Verdikt der Kommission zumindest vorläufig abblocken, hieß es in EU-Kreisen.