Home
http://www.faz.net/-gqe-76ydv
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
easyfolio

Umfrage Jeder dritte Deutsche wünscht sich die D-Mark zurück

Noch immer trauern viele Deutsche ihrer alten Währung hinterher. Doch die Anhängerschaft bröckelt.

© Rüchel, Dieter Vergrößern Vom Geldbeutel in die Münzsammlung

Die Zahl der Deutschen, die sich die D-Mark zurückwünschen, ist im vergangenen Jahr um acht Prozentpunkte gesunken. Dennoch würden 35 Prozent lieber mit der D-Mark als mit Euro bezahlen. Das ergab eine repräsentative Studie des Nürnberger GfK -Vereins.

In anderen Ländern wie Italien (75 Prozent) oder den Niederlanden (80 Prozent) ist der Zuspruch zum Euro deutlich höher. In Griechenland nahm der Anteil der Anhänger binnen Jahresfrist ab, von 81 auf 76 Prozent. In den Nicht-Euro-Ländern Polen und Schweden wünscht sich mit zehn beziehungsweise sieben Prozent nur noch eine absolute Minderheit die Gemeinschaftswährung.

Das Krisenmanagement ihrer Regierung beurteilten die Bürger der elf befragten Länder mancherorts etwas besser als im Vorjahr. Doch in Deutschland etwa sind noch immer 44 Prozent der Meinung, dass die schwarz-gelbe Koalition bei diesem Thema versagt (2012: 63 Prozent). Nur 17 Prozent finden den Umgang mit der Krise gut (2012: 8 Prozent). Signifikant verbessert hat sich der Studie zufolge die Einstellung zur italienischen Regierung: Verteilten 2012 noch drei Viertel der Italiener schlechte Noten, ist es heute nur noch gut die Hälfte.

Für die Studie hatte der GfK-Verein im Oktober und November rund 11.000 über 14-Jährige in zehn europäischen Ländern und den Vereinigten Staaten befragt.

Mehr zum Thema

Quelle: DPA-AFX

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Neue Studie Zahl der Terroropfer steigt weltweit rapide

Terroristen haben einer neuen Studie nach im vergangenen Jahr fast 18.000 Menschen getötet. Das sind 60 Prozent mehr als im Vorjahr. Boko Haram, IS, Al Qaida und die Taliban sind für zwei Drittel der Opfer verantwortlich. Mehr

18.11.2014, 05:21 Uhr | Politik
Befristet und schlecht bezahlt Junge Arbeitnehmer benachteiligt

Der Gewerkschaftsbund hat eine Studie über die Arbeitsbedingungen in Deutschland erneut durchleuchtet. Der Fokus lag nun auf den Beschäftigten unter 35. Das Ergebnis: Sie werden prekär beschäftigt und schlecht entlohnt. Arbeitgeberverbände sehen das anders. Mehr

24.11.2014, 16:00 Uhr | Beruf-Chance
Steuervermeidung So viel Steuern tricksen Amerikas Konzerne weg

Amerikas Konzerne verlagern ihre Gewinne in Steueroasen. Ein französischer Forscher hat jetzt ausgerechnet, wie viel das ausmacht. Das Ausmaß ist groß. Mehr Von Johannes Pennekamp

14.11.2014, 18:55 Uhr | Wirtschaft
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 15.02.2013, 15:44 Uhr

Kartell in Not

Von Christian Geinitz

Die Opec-Länder haben entschieden, ihre Ölförderung trotz des Preisverfalls nicht zu drosseln. Das ist gut für uns Verbraucher. Die Macht des Kartells schwindet. Mehr 2 3


Die Börse
Name Kurs Änderung
  Dax --  --
  F.A.Z.-Index --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --

Grafik des Tages Wo Gemeinden die meisten Steuern einnehmen

Die Städte und Gemeinden in Ostdeutschland haben zwar weniger Schulden als die im Westen, doch ihre Steuerkraft ist noch immer deutlich niedriger. Unsere Grafik zeigt, wo Kommunen viele Steuern einnehmen. Mehr

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden