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Überraschender Rückzug Mappus schmeißt bei Merck hin

 ·  Der ehemalige baden-württembergische Ministerpräsident hört beim Pharmakonzern Merck wieder auf. Der Grund: Die Kritik an Mappus wegen des Einstiegs des Landes Baden-Württemberg beim Energiekonzern EnBW.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (17)

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Georg Noll

Damit erhalten die Gerüchte um baldige Neuwahlen in Baden-Württemberg neue Nahrung

Anhand der eingegangen Briefwahlanträge zeichnet sich in Baden-Württemberg eine über 60%ige Beteiligung an der Volksabstimmung über Stuttgart 21 ab. Wenn der Mobilierungsgrad der S21-Gegner dabei nur geringfügig höher ist als der der Befürworter - und auch davon ist auszugehen - ist das zum Ausstieg erforderliche Quorum von 33% der Wahlberechtigten in greifbarer Nähe.

Im Falle des Ausstiegs oer Volksentscheid wäre die baden-württembergische SPD nackt - Beobachter rechnen für diesen Fall mit deren Rückzug aus der Regierungskoalition. Schwarz-Grün stünde ante portas. Das hat auch der "Trainee" bei Merck mitbekommen!

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Norman Reppingen

Mit welcher Qualifikation

hätte er dort in einer solchen Position einsteigen sollen ?
Und warum _ausgerechnet_ Mappus ? Muss man sich Sorgen machen ?
Möglicherweise wäre es sinnvoll wenn die Familie mal
wieder ihre dirigierenden Hände walten lässt.
Das Pharmageschäft hängt mangels Innovation & Produktivität schon auf Pik Ass...
Sehr schade für diese sympathische Firma.

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Bernie Cornfeld

Hartz 4 und Suppenküche

wird er wohl, selbst, wenn die Staatsanwaltschaft noch mal ihren Job macht, nicht mehr kennenlernen. Gibt es denn nichts bei der Bahn oder einem Versorger für ihn? Da müßte er eigentlich was gut haben.

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Johann Vittel
Johann Vittel (havitt) - 21.11.2011 22:07 Uhr

Mit dem Wegloben des ihres Gegners Oettinger

hat sich Frau Merkel selbst ins Knie geschossen. BW wurde grün-rot, Rambo Mappus abserviert und Oettinger nach Brüssel strafversetzt. Dass Mappus für sein Gehalt arbeiten und Erfolge vorweisen muss wurde ihm sicher bei der Einstellung mitgeteilt. Der Deal mit EnBW wird die Landesregierung noch länger beschäftigen, demnächst sicher auch die Staatsanwaltschaft. Frau Merkel sollte sich genau informieren, ob ihre Alleingänge ohne das Parlament nicht den Sessel im Kanzleramt kosten könnte.

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Gerhard Schumann

Mappus contra Merck oder umgekehrt!

Unser ehemaliger Landesvater Mappus hat immer hoch gepokert und gewonnen. Nun hat ihn das Glück endgültig verlassen. In Stuttgart nach dem 27. März abgeflogen und jetzt keine Landung in Brasilien. Bei uns ist nun die Schadenfreude groß.

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Stefan Manth
Stefan Manth (manths) - 21.11.2011 21:31 Uhr

Hochtief - Des einen Höhen, des andern Tiefen: Die Deutschland AG und Corporate Governance

Ein Meineid-belasteter ehem. Ministerpräsident wird Vorstandschef in einem börsennotierten Bau-Haus. Hier stellt sich die alte Frage nach der Corporate Governance in der Deutschland AG, denn: Wie ist das möglich? Wieviele Augen wurden hier im Aufsichtsrat zugedrückt?! - Ein Verfassungsbrecher und ehem. Ministerpräsident fliegt noch in der Probezeit bei einem Unternehmen raus, das als Kommanditgesellschaft auf Aktienbasis nach wie vor von den Eigentümerfamilien kontrolliert und dirigiert wird. Hier zählen Anstand und eine reine Weste noch etwas. Darauf wirft dieser Fall (im Sinne des Wortes) "Mappus" ein Schlaglicht!

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Karl-Heinz Andresen

Es blüht die Spekulation - Nebbich.

Nur weil ihm die populistisch verblendete wenig sachkundige Merkel den EnBW-Deal durch ihre panische Fukushima-Reaktion versaubeutelte, ist ihm noch kein Vorwurf zu machen. Mit einer derartig unüberlegten desaströsen Politreaktion mußte auch Mappus nicht rechnen. Merkel hat ja nicht nur das Land Baden-Württemberg geschädigt, sondern die gesamte Bundesrepublik in den Morast gekarrt indem sie schlagartig den Strom abdrehte.
Mit zunehmender Kälte werden die Franzosen ihre stromgespeisten Heizungen, die im Lande weil billig weit überwiegen, verstärkt bedienen müssen - und haben sodann nichts mehr übrig für die Hunnen nebenan. Die werden dann in Europa betteln gehen müssen für ein paar Watt zum Lesen. Es läßt sich lebhaft vorstellen, mit welchem Vergnügen unsere Nachbarn sich ihren Atomstrom dann teuerst bezahlen lassen - nachdem sie die besserwisserischen Deutschen ein Weilchen werden frieren lassen im Dunkeln.

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Tim Sonder
Tim Sonder (timbo_em) - 21.11.2011 19:05 Uhr

Wahrscheinlich wurde ihm in der Probezeit gekündigt

"Die zumeist diffamierenden Angriffe und Verleumdungen gegen meine Person und die von mir geführte Landesregierung im Zusammenhang mit dem Einstieg des Landes Baden-Württemberg bei der ENBW AG erfordern eine angemessene Reaktions- und Wehrfähigkeit meinerseits".

Mappus, so kenne ich sie. Der Kauf der EnBW-Anteile durch Mappus' Regierung wurde vom Verfassungsgericht zerpflückt, es wurde klar gegen die Landesverfassung verstoßen. Durch diesen damaligen Wahlkampf-Coup wird dem Bürger in Ba-Wü ein Milliardenschaden entstehen. Darüber hinaus waren und sind die Vorbereitung und die Dokumentation des Kaufs, immerhin geht es um über 4,5 Mrd. Euro Steuergeld, offenbar unter aller Kanone. Doch dies alles ist wohl noch nicht zu Herrn Mappus durchgedrungen. Anders lässt sich so eine Aussage nicht erklären. Man kann nur hoffen, dass bald jemand den Staatsanwalt in Gang setzt.

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Olivier Preudhomme

Wie schön !

Der mutmaßlich größte Politversager in der Geschichte Baden-Württembergs bleibt uns nun doch erhalten. Klar, in Südamerika ist der öffentliche Druck auf ihn natürlich viel größer als hier bei uns. Schade auch, dass sein sensibler und feinsinniger Charakter offenbar nie richtig eingeschätzt wurde. Ich glaube, wir haben uns alle ein bisschen in ihm getäuscht ....

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Jürgen Falkenstein

WARUM EIGENTLICH

gibt es denn niemanden, der unseren Politikern die Wirtschaft erklärt, und zwar so, daß auch die das verstehen können? Die in Berlin reden, wenn sie den Staatshaushalt meinen, von der "schwäbischen Hausfrau", der Provinzspezialdemokrat Niels Schmid weiß immer noch nicht, daß der Posten bei Bilfinger und Berger schon längst besetzt ist - tät der sich sonst so für das unterirdische Eurograb in Stuttgart einsetzen? Und der Mappus hat wohl erst jetzt mitbekommen, daß Merck nix mit Stuttgart 21 zu tun hat, das heißt, daß der für den Job dort sogar was arbeiten muß und nicht als Frühstücksdirektor seine Belohnung für eine unsinnige Startbahn ersitzen darf.

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Michael Arndt

Häme ist zwar immer doof,

aber hier geht es echt nicht anders.
Herr Mappus hat eine eklatante Fehlentscheidung getroffen, die das Land Baden-Württemberg etliche Milliarden kosten wird. Und das unter dubiosen Umständen...
Vielleicht hat das sein künftiger Arbeitgeber auch gemerkt???
Schauen wir mal, wie er jetzt seine staatlichen Einkünfte (Übergangsgeld, Pensionsansprüche etc.) einklagt.

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Alex Merck
Alex Merck (AlexM3) - 21.11.2011 18:26 Uhr

Vermutlich waren seine Leistungen in dem Traineeprogramm ..

wohl nicht sehr überzeugend, so daß man sich auf diese nette Formulierung geeinigt hat. Besser jetzt als später trennen, wenn er schon in Südamerika eine Funktion erfüllen würde. Im Gegensatz zu Politjobs hat man bei Großunternehmen tatsächlich Verantwortung (es sei denn, diese gehören dem Staat).

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Mathias Moser

Kleinere Brötchen

Der im Amt so selbstgerechte Herr Mappus zeigt sich überraschend dünnhäutig.
Vielleicht hätte er sich schon früher mal fragen sollen, ob er das Echo auf seine Machenschaften verträgt oder besser kleinere Brötchen backen soll.
Dass ihm auch als Top-Manager-Lehrling bei Merck der Wind um Ohren pfeifft, scheint ihn überfordert zu haben.

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Hans Meier

Zeit für ein Sabbatical in den USA

Bei irgendsoeinem rüstungsfinanzierten Denkpanzer for Politick änd Krieg Schtaddies.

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Paul Rabe

Ein Exministerpräsident im Trainee Programm ?

Ein Ex-Ministerpräsident im Trainee Programm um dann Manager in Brasilien zu werden ? Das klingt alles ziemlich daneben, der Mann ist ja nicht Anfang 30...Und wie gut spricht er denn portugiesisch ?
Eine für einen MP angemessene Stelle wäre nur im Vorstand (so wie bei Roland Koch) aber bei einem Mappus scheint es nichtmal zum Trainee zu langen...

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Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 21.11.2011 17:11 Uhr

Wenig glaubwürdig

Mappus das Sensibelchen? Das ist wenig glaubwürdig. Zudem hätte er in einigen Wochen das Südamerikageschäft von Merk übernehmen sollen. Dann wäre er sehr weit weg und kaum noch eine ergiebige Zielscheibe für Journalisten. Irgend etwas anderes steckt nach meinem Gefühl dahinter.

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Mario Rutar
Mario Rutar (Rufaz) - 21.11.2011 17:00 Uhr

Mit Schrecken musste Herr Mappus feststellen,...

...dass man in der Privatwirtschaft für sein Geld auch noch arbeiten muss und in entsprechenden Führungspositionen Ergebnisse vorzuweisen hat. Diesem skandalösen Zustand mußte er natürlich Einhalt gebieten...

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Wirtschaftskorrespondentin in Stuttgart.

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