21.11.2011 · Der ehemalige baden-württembergische Ministerpräsident hört beim Pharmakonzern Merck wieder auf. Der Grund: Die Kritik an Mappus wegen des Einstiegs des Landes Baden-Württemberg beim Energiekonzern EnBW.
Von Susanne Preuß, StuttgartRichtlinien für Lesermeinungen
Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.
Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.
Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.
Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.
Damit erhalten die Gerüchte um baldige Neuwahlen in Baden-Württemberg neue Nahrung
Anhand der eingegangen Briefwahlanträge zeichnet sich in
Baden-Württemberg eine über 60%ige Beteiligung an der
Volksabstimmung über Stuttgart 21 ab. Wenn der Mobilierungsgrad der
S21-Gegner dabei nur geringfügig höher ist als der der
Befürworter - und auch davon ist auszugehen - ist das zum Ausstieg
erforderliche Quorum von 33% der Wahlberechtigten in greifbarer Nähe.
Im Falle des Ausstiegs oer Volksentscheid wäre die
baden-württembergische SPD nackt - Beobachter rechnen für
diesen Fall mit deren Rückzug aus der Regierungskoalition.
Schwarz-Grün stünde ante portas. Das hat auch der
"Trainee" bei Merck mitbekommen!
hätte er dort in einer solchen Position einsteigen sollen ?
Und warum _ausgerechnet_ Mappus ? Muss man sich Sorgen machen ?
Möglicherweise wäre es sinnvoll wenn die Familie mal
wieder ihre dirigierenden Hände walten lässt.
Das Pharmageschäft hängt mangels Innovation &
Produktivität schon auf Pik Ass...
Sehr schade für diese sympathische Firma.
wird er wohl, selbst, wenn die Staatsanwaltschaft noch mal ihren Job macht, nicht mehr kennenlernen. Gibt es denn nichts bei der Bahn oder einem Versorger für ihn? Da müßte er eigentlich was gut haben.
Mit dem Wegloben des ihres Gegners Oettinger
hat sich Frau Merkel selbst ins Knie geschossen. BW wurde grün-rot, Rambo Mappus abserviert und Oettinger nach Brüssel strafversetzt. Dass Mappus für sein Gehalt arbeiten und Erfolge vorweisen muss wurde ihm sicher bei der Einstellung mitgeteilt. Der Deal mit EnBW wird die Landesregierung noch länger beschäftigen, demnächst sicher auch die Staatsanwaltschaft. Frau Merkel sollte sich genau informieren, ob ihre Alleingänge ohne das Parlament nicht den Sessel im Kanzleramt kosten könnte.
Mappus contra Merck oder umgekehrt!
Unser ehemaliger Landesvater Mappus hat immer hoch gepokert und gewonnen. Nun hat ihn das Glück endgültig verlassen. In Stuttgart nach dem 27. März abgeflogen und jetzt keine Landung in Brasilien. Bei uns ist nun die Schadenfreude groß.
Hochtief - Des einen Höhen, des andern Tiefen: Die Deutschland AG und Corporate Governance
Ein Meineid-belasteter ehem. Ministerpräsident wird Vorstandschef in einem börsennotierten Bau-Haus. Hier stellt sich die alte Frage nach der Corporate Governance in der Deutschland AG, denn: Wie ist das möglich? Wieviele Augen wurden hier im Aufsichtsrat zugedrückt?! - Ein Verfassungsbrecher und ehem. Ministerpräsident fliegt noch in der Probezeit bei einem Unternehmen raus, das als Kommanditgesellschaft auf Aktienbasis nach wie vor von den Eigentümerfamilien kontrolliert und dirigiert wird. Hier zählen Anstand und eine reine Weste noch etwas. Darauf wirft dieser Fall (im Sinne des Wortes) "Mappus" ein Schlaglicht!
Es blüht die Spekulation - Nebbich.
Nur weil ihm die populistisch verblendete wenig sachkundige Merkel den
EnBW-Deal durch ihre panische Fukushima-Reaktion versaubeutelte, ist ihm
noch kein Vorwurf zu machen. Mit einer derartig unüberlegten
desaströsen Politreaktion mußte auch Mappus nicht rechnen.
Merkel hat ja nicht nur das Land Baden-Württemberg geschädigt,
sondern die gesamte Bundesrepublik in den Morast gekarrt indem sie
schlagartig den Strom abdrehte.
Mit zunehmender Kälte werden die Franzosen ihre stromgespeisten
Heizungen, die im Lande weil billig weit überwiegen, verstärkt
bedienen müssen - und haben sodann nichts mehr übrig für
die Hunnen nebenan. Die werden dann in Europa betteln gehen müssen
für ein paar Watt zum Lesen. Es läßt sich lebhaft
vorstellen, mit welchem Vergnügen unsere Nachbarn sich ihren
Atomstrom dann teuerst bezahlen lassen - nachdem sie die
besserwisserischen Deutschen ein Weilchen werden frieren lassen im Dunkeln.
Wahrscheinlich wurde ihm in der Probezeit gekündigt
"Die zumeist diffamierenden Angriffe und Verleumdungen gegen meine
Person und die von mir geführte Landesregierung im Zusammenhang mit
dem Einstieg des Landes Baden-Württemberg bei der ENBW AG erfordern
eine angemessene Reaktions- und Wehrfähigkeit meinerseits".
Mappus, so kenne ich sie. Der Kauf der EnBW-Anteile durch Mappus'
Regierung wurde vom Verfassungsgericht zerpflückt, es wurde klar
gegen die Landesverfassung verstoßen. Durch diesen damaligen
Wahlkampf-Coup wird dem Bürger in Ba-Wü ein Milliardenschaden
entstehen. Darüber hinaus waren und sind die Vorbereitung und die
Dokumentation des Kaufs, immerhin geht es um über 4,5 Mrd. Euro
Steuergeld, offenbar unter aller Kanone. Doch dies alles ist wohl noch
nicht zu Herrn Mappus durchgedrungen. Anders lässt sich so eine
Aussage nicht erklären. Man kann nur hoffen, dass bald jemand den
Staatsanwalt in Gang setzt.
Der mutmaßlich größte Politversager in der Geschichte Baden-Württembergs bleibt uns nun doch erhalten. Klar, in Südamerika ist der öffentliche Druck auf ihn natürlich viel größer als hier bei uns. Schade auch, dass sein sensibler und feinsinniger Charakter offenbar nie richtig eingeschätzt wurde. Ich glaube, wir haben uns alle ein bisschen in ihm getäuscht ....
gibt es denn niemanden, der unseren Politikern die Wirtschaft erklärt, und zwar so, daß auch die das verstehen können? Die in Berlin reden, wenn sie den Staatshaushalt meinen, von der "schwäbischen Hausfrau", der Provinzspezialdemokrat Niels Schmid weiß immer noch nicht, daß der Posten bei Bilfinger und Berger schon längst besetzt ist - tät der sich sonst so für das unterirdische Eurograb in Stuttgart einsetzen? Und der Mappus hat wohl erst jetzt mitbekommen, daß Merck nix mit Stuttgart 21 zu tun hat, das heißt, daß der für den Job dort sogar was arbeiten muß und nicht als Frühstücksdirektor seine Belohnung für eine unsinnige Startbahn ersitzen darf.
aber hier geht es echt nicht anders.
Herr Mappus hat eine eklatante Fehlentscheidung getroffen, die das Land
Baden-Württemberg etliche Milliarden kosten wird. Und das unter
dubiosen Umständen...
Vielleicht hat das sein künftiger Arbeitgeber auch gemerkt???
Schauen wir mal, wie er jetzt seine staatlichen Einkünfte
(Übergangsgeld, Pensionsansprüche etc.) einklagt.
Vermutlich waren seine Leistungen in dem Traineeprogramm ..
wohl nicht sehr überzeugend, so daß man sich auf diese nette Formulierung geeinigt hat. Besser jetzt als später trennen, wenn er schon in Südamerika eine Funktion erfüllen würde. Im Gegensatz zu Politjobs hat man bei Großunternehmen tatsächlich Verantwortung (es sei denn, diese gehören dem Staat).
Der im Amt so selbstgerechte Herr Mappus zeigt sich überraschend dünnhäutig.
Vielleicht hätte er sich schon früher mal fragen sollen, ob er
das Echo auf seine Machenschaften verträgt oder besser kleinere
Brötchen backen soll.
Dass ihm auch als Top-Manager-Lehrling bei Merck der Wind um Ohren
pfeifft, scheint ihn überfordert zu haben.
Zeit für ein Sabbatical in den USA
Bei irgendsoeinem rüstungsfinanzierten Denkpanzer for Politick änd Krieg Schtaddies.
Ein Exministerpräsident im Trainee Programm ?
Ein Ex-Ministerpräsident im Trainee Programm um dann Manager in
Brasilien zu werden ? Das klingt alles ziemlich daneben, der Mann ist ja
nicht Anfang 30...Und wie gut spricht er denn portugiesisch ?
Eine für einen MP angemessene Stelle wäre nur im Vorstand (so
wie bei Roland Koch) aber bei einem Mappus scheint es nichtmal zum
Trainee zu langen...
Mappus das Sensibelchen? Das ist wenig glaubwürdig. Zudem hätte er in einigen Wochen das Südamerikageschäft von Merk übernehmen sollen. Dann wäre er sehr weit weg und kaum noch eine ergiebige Zielscheibe für Journalisten. Irgend etwas anderes steckt nach meinem Gefühl dahinter.
Mit Schrecken musste Herr Mappus feststellen,...
...dass man in der Privatwirtschaft für sein Geld auch noch arbeiten muss und in entsprechenden Führungspositionen Ergebnisse vorzuweisen hat. Diesem skandalösen Zustand mußte er natürlich Einhalt gebieten...
Gentests machen Aussagen über das Risiko künftiger Krankheiten. Wollen Sie Ihr Risiko kennen?
Sollen Ein- und Zwei-Cent-Münzen abgeschafft werden?
| Name | Wert | Änderung | |
|---|---|---|---|
| F.A.Z.-Index | -- | -- | |
| Dax | -- | -- | |
| Dow Jones | -- | -- | |
| Euro in Dollar | -- | -- | |
| F.A.Z.-Anleih… | -- | -- | |
| Gold | -- | -- | |
| Rohöl Brent | -- | -- | |
| Bund Future | -- | -- | |
Soll die Selbstanzeige für Steuerhinterzieher abgeschafft werden?