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Terrorverdacht? : Türkei fahndet nach 68 Aktionären von Gülen-naher Bank

  • Aktualisiert am

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan während einer Rede kurz vor Weihnachten in Ankara. Bild: dpa

Infolge des gescheiterten Putschversuches vor anderthalb Jahren hat die Regierung des türkischen Präsidenten Erdogan Tausende festnehmen lassen. Doch die Strafverfolgung geht immer noch weiter.

          Die türkischen Behörden haben 68 Aktionäre der Gülen-nahen Bank Asya zur Fahndung ausgeschrieben. Ihnen werde Mitgliedschaft in der Bewegung um den in den Vereinigten Staaten lebenden Prediger Fethullah Gülen vorgeworfen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu an diesem Mittwoch.

          Die türkische Führung macht den Prediger für den Putschversuch vom Juli 2016 verantwortlich. Die Gülen-Bewegung gilt in der Türkei als Terrororganisation.

          Anadolu berichtete weiter, die Polizei habe einen Einsatz in neun Bezirken Istanbuls gestartet, um die Aktionäre festzusetzen. 49 Personen seien bereits in Gewahrsam genommen worden. Die Bank Asya, die Verbindungen zu Gülen-Bewegung haben soll, war nach dem Putschversuch unter staatliche Zwangsaufsicht gestellt worden.

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