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Handel : Hier sind sich Japan und China ausnahmsweise einig

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Ein riesiges Containerschiff der Linie Maersk liegt in Schanghai vor Anker. Bild: Reuters

Politisch liegen sie häufig über Kreuz: Wenn es um die Wirtschaft geht, dann liegen China, Japan und Südkorea in einer wichtigen Frage allerdings auf einer Linie.

          Politisch sind die Verhältnisse zwischen den drei asiatischen Ländern China, Japan und Südkorea durchaus angespannt. In einer wirtschaftlich sehr wichtigen Frage liegen sie indes auf einer Linie: Sie finden den internationalen Waren- und Dienstleistungsaustausch gut und möchten, dass er so wenig wie möglich behindert wird.

          In einer gemeinsamen Erklärung der Finanzminister und Notenbankchefs teilten die drei Staaten an diesem Freitag mit, dass sie sich darauf verständig hätten, Protektionismus und Abschottung abzulehnen. Der Handel sei einer der wichtigsten Motoren des Wirtschaftswachstums, er ermögliche eine höhere Produktivität und mehr Arbeitsplätze.

          Die Länder vereinbarten zudem, für die Sicherung der Stabilität des Finanzmarktes eng miteinander kooperieren zu wollen. Ihre Erklärung dürfte auch eine Reaktion auf die Linie des neuen amerikanischen Präsidenten Donald Trump sein. Dieser hatte mehrfach sein Missfallen an der wirtschaftlichen Globalisierung kundgetan und anstellen eines möglichst freien Handels einen „fairen“ Handel in den Mittelpunkt seiner Reden zum Thema gestellt. Gerade in Exportländer wie China, Japan oder Deutschland löst das nach wie vor Sorgen aus.

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