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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Trotz Kulturwandels Deutsche-Bank-Manager dürfen mehr Boni sofort kassieren

 ·  Viel war die Rede vom „Kulturwandel“ in der Deutschen Bank, als diese am Donnerstag ihren Verlust bekanntgab. Eine Nachricht von heute scheint wenig dazu zu passen: Angeblich will die Bank die Obergrenze für Boni, die direkt zur Auszahlung kommen, nach oben setzen.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (14)

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ulrich buttkus
ulrich buttkus (loewe53) - 02.02.2013 18:42 Uhr

Dafür muß man verständnis haben

diese zwei Herren wollen doch nicht mit ihrem Boni hinter den Amis Banker stehen.Wen der Tresorraum offen steht sollte man zulangen.

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Olaf Tamm
Olaf Tamm (anulaifaz) - 02.02.2013 16:30 Uhr

Kulturwandel Alles eine Definitionsfrage?

Es scheint wohl auch zur neuen Unternehmenskutur zu gehören, das Anstand, Etik, Moral u.a. völlig auf der Strecke bleiben.
Man hat wieder angefangen faule Kreditpakete weiter zu verkaufen. In der maninpulation den Euribor bzw. des Libor ist die Bank verwickelt. Weiter investirt man wieder fleißig in die Nahrungsmittelspekulation, obwohl etliche Studien dargelegt haben das gerade die Spekulatoin in Lebensmittel die Preise in die Höhe treibt.
Und guten Schluss werden die Bonis wieder auf die alten Höhen geschraubt.
Aus meiner Sicht kehrt man wieder zu den alten Werten vor der Finanzkrise zurück. Geldgier scheint wieder voll und Ganz im Vordergrund zu stehen.

Jeder kennt das Logo der Deutschen Bank:

KRUMME Geschäfte im großen RAHMEN

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Wolfgang Krug

Ein Stück Banker-Psychologie.

Die Deutsche Bank gibt einen Verlust bekannt. Nun, so denkt man, herrscht Zerknirschung bei denen, die doch sicher viel lieber einen Gewinn bekanntgegeben hätten. Aber nein, flugs stellen sie klar, dass ein Verlust kein Indiz für schlechtes Managen, sondern im Gegenteil ein Resultat ist, das nach höheren Boni geradezu schreit. Die Summen sind zwar vergleichsweise bescheiden, doch interessant ist die Psychologie: Habe ich einen Misserfolg, so muss ich meine Motivation mit mehr Geld ankurbeln. Wer das nicht versteht, hat immer noch falsche Vorstellungen von Banken.

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otto kaldrack

ein witz dieser kulturwandel

waren es nicht die boni-ritter, also die sogenannten bänkster, die das ganze
bankensystem auf den schrotthaufen gefahren haben und dafür dann wahn-
sinnsboni eingestrichen haben, die der steuerzahler dann mit noch viel irr-
sinnigeren mrden ausgleichen darf. noch lagern davon wahnsinnsmengen in
den von schwarz-rot eingerichteten badbanks, und sind von den verblödeten
wählern längst vergessen. die wollen schon wieder schwarz-rot, ach ist das
schön.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.02.2013 11:27 Uhr
Erik Behringer

War da nicht noch die...

Hypo Real Estate?

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Günter Düsterhus

Träumen sie schön weiter

Erst als das private Geschäftsmodell den Landesbanken von völlig Korrupten
europäischen Institutionen aufgezwungen wurde, fingen Uboote an die
hohen Risiken der privaten in die öffentlichen Banken auszulagern.
Ein Verbrechen von unvorstellbaren Ausmaß.
Gott sei Dank kam der nächste Ku, die Zerschlagung der Spar- und Volksbanken 2007/8
zu spät, sonst hätte es in Deutschland einen Zusammenbruch a la GB und USA
mit hunderten von Bankenpleiten gegeben.
Hinter diesen Machenschaften steht zuerst die Deutsche Bank und wird
auf kurz oder lang verstaatlicht.
"Organisierte Kriminalität ist die von Gewinn- oder Machtstreben bestimmte planmäßige Begehung von Straftaten, die einzeln oder in ihrer Gesamtheit von erheblicher Bedeutung sind, wenn mehr als zwei Beteiligte auf längere oder unbestimmte Dauer arbeitsteilig
a) unter Verwendung gewerblicher oder geschäftsähnlicher Strukturen,
.....

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Torsten Klier

Da sollte man schon mal genauer hinsehen

Es waren die öffentlich-rechtlichen Banken, die uns Steuerzahlern Verluste von mehrereren hundert Milliarden beschert haben. Die sind die guten, weil der Staat bekanntlich alles besser kann.
Die Deutsche Bank ist draußen. Joseph Ackermann wurde schwer gescholten, weil er (so ein raffgieriger Kapitalist) sich standhaft geweigert hat, Staatshilfe anzunehmen.

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Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 01.02.2013 17:41 Uhr

Von mir aus

können die Boni saftig wegbesteuert werden. Die gibts ja auf ein üppiges Gehalt oben drauf.

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 01.02.2013 17:12 Uhr

Bei E.on will ver.di für die Angestellten mehr Geld bei der Deutschen Bank weniger

Wahrscheinlich hat Herr Bsirske und verdi deshalb so schlechte Karten beim Personal der Deutschen Bank.

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Hans Böhringer

Die Linke wird schon dafür sorgen

daß wieder Demut einkehrt.

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Britta Litterscheidt

Deutsche Bank: Boni Upgrade aus Leidenschaft...

Es gibt immer mal wieder Meldungen, die mich verblüffen.
Diese gehört nicht dazu.

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ulrich buttkus
ulrich buttkus (loewe53) - 01.02.2013 16:17 Uhr

Aber mit dem Boni

wollen die Manager von der Deutschen Bank,doch nicht hinter den Amisbanker stehen.Wenn die Tür zum Tresorraum doch offen steht, warum sollen die Herren nicht zulangen bis nichts mehr geht.Da hat man gut lachen,naja,mit dem spruch vom Gaug solidär sein haben haben diese Herren nichts mit zutun.Einer von den zwei ist Brite,der spruch gild für ihn nicht.

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 01.02.2013 16:01 Uhr

In GB regt man sich auf da Boni erst nach inkrafttreten bestimmter Steuergesetze ausgezahlt werden

in Deutschland regt man sich auf wenn Boni direkt ausgezahlt werden, weil man die Steuern erst später erhöhen will.

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Mark Möschl
Mark Möschl (Cimpoler) - 01.02.2013 15:40 Uhr

Was wollt ihr denn alle !

Wandel ist Wandel !!

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