10.06.2012 · Trotz der angekündigten Finanzhilfe der Euro-Partner wird sich die wirtschaftliche Lage Spaniens nach Ansicht von Ministerpräsident Mariano Rajoy weiter verschlechtern. Das Land werde in der Rezession stecken bleiben, die Arbeitslosenquote weiter steigen.
Richtlinien für Lesermeinungen
Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.
Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.
Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.
Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.
Bericht über wohlhabende Spanier
Die Medien berichten mir viel zu einseitig über die von der Krise
betroffenen Bürger in Spanien und Griechenland. Das ist ein
verzerrtes Bild. Es wird dadurch der Eindruck erweckt, die Länder
stünden am Abgrund, alle seien total verarmt.
Die Realität sieht aber anders aus. Die Spanier hatten in den
letzten 10 Jahren enorme Einkommens- und Vermögenszuwächse.
Viele sind reich geworden. Viele können von Zins- und Mieteinnahmen
leben.
Und unter den arbeitslosen Jugendlichen sind m.W. viele, die in den
letzten Jahren auf dem Bau gearbeitet haben und sich dabei dumm und
dämlich verdient haben. Während deutsche 20jährige
studieren gingen und von 500 Euro im Monat lebten, haben spanische
Schüler und Studenten ihre Ausbildung abgebrochen, um auf dem Bau
4.000 Euro monatlich abzugreifen. Und abends wurde dann noch gekellnert
und nochmal 2.000 Euro im Monat (inkl. Trinkgeld) gemacht, vieles davon
steuerfrei.
Spanien ist im Gegensatz zu den hier geäußerten
Lesermeinungen kein Schuldenstaat. Die Gesamtverschuldung war bis vor
Kurzem viel geringer als in Deutschland. 2007 lag die
Staatsschuldenquote Spaniens noch bei 37%, stieg dann aber steil an und
wird 2012 80% erreichen. In Deutschland beträgt sie 82%. Das
Hauptproblem Spaniens ist also die Bewältigung der aktuellen Krise,
die erst einmal eine Bankenkrise ist und hier wiederum in erster Linie
auf die Hypotheken zurückzuführen ist.
Natürlich wird eine Reduzierung des Haushaltsdefizits in Spanien zu
einer Reduzierung der Wirtschaftsleistung führen. Das ist
zwangsläufig so. Die Unterstützung bei der Bankenkrise wird
das Land aber spürbar entlasten.
Daneben fällt natürlich die extreme Jugendarbeitslosigkeit
auf, die durch einen irrsinnigen Kündigungsschutz und schlechte
Ausbildung verursacht wird. Hier blockieren vor allem die Gewerkschaften.
Den Blick vernebelt
Dieses Statment entspricht etwa den Aussagen eines Schäuble gestern
in der ARD. Spanien sei auf gutem Wege, eigentlich keine strukturellen
Probleme, nur Bankenkrise und durch Griechenland angesteckt.
Wenn Herr Schäuble das wirklich glauben würde, müsste er
mehr Knoten als Windungen im Kopf haben.
Ein Land mit 25 % Arbeitslosigkeit und 50% Jugendarbeitslosigkeit ist
ein einziges strukturelles Problem. Die meisten diese Arbeitslosen
kommen aus dem Bau und Immobiliensektor, der niemals mehr in naher und
mittlerer Zukunft diese Menschen Aufnehmen kann.
Die Zahl der Transferleistungsempfänger, Rentnern, Arbeitslosen ist
viel zu hoch, als das die verbliebenen Erwerbstätigen genug
für alle erwirtschaften könnten. Das lässt sich auch mit
steigender Exportquote von durch Gemüse nicht ausgleichen das
Einwanderer unter sklavenähnlichen Bedingungen anbauen.
Spanien ist in einer Todesspirale knapp vor dem Aufschlag aufgrund
grösster struktureller Problem. Alles andere ist Augenwischerei!
Mit 100 Mlliarden wird es nicht getan sein, das ist erst der noch recht
leicht zu verdauende Anfang.
Reden wir in ein paar Monaten weiter darueber....
Nachtrag "wer ist wirklich schuld?"
Wer der Meinung ist, die Sozialisten seien an Spaniens desaströsen
Lage schuld, der irrt
(siehe mein Beitrag von heute). Als die Sozialisten an die Regierung
kamen war die Immobilienblase bereits auf ihrem Höhepunkt mit einer
Verdreifachung der Immobilienpreise
u. die Gelder für sinnlose Protzprojekte in den von der PP
regierten Provinzen Murcia, Malaga,
etc. voll ausgegeben. Dann ging es Schlag auf Schlag : der Bauboom
bricht zusammen mit
Massenentlassungen, die Finanzkriste tritt ein (keine Kredite) u. es
rächt sich, daß die PP
8 Jahre lang zusammen mit den Unternehmern nichts für die Zeit nach
dem Boom unternommen haben.Für die Sozialisten gab es
überhaupt keinen finanziellen Spielraum,
Rahmenbedingungen für neue Arbeitsplätze zu schaffen.
Das Starren auf die Immobilienblase
Seit dem Amtsantritt von F. Gonzalez hat der PSOE bis heute 21 Jahre lang die Regierung geführt und in dieser Zeit ist viel gebaut worden, u.a. Autobahnen die kaum genutzt werden, Hochgeschwindigkeitstrassen für unterausgelastete Züge und Hotelburgen die noch heute als Rohbauten rumstehen. Nicht zuvergessen, die Baumaßnahmen für die Olypiade in Barcelona und die E Expo in Sevilla. Während dieser ganzen Zeit ist trotz höherer Kreditzinsen auch im Wohnungsbau spekuliert worden. Der Autonomen der es heute am schlechtesten geht ist Katalonien, wo PP noch nie regierte. "Protzprojekte" in jeder Kleinstadt, ob konservativ oder sozialistisch regiert sind einschließlich der traditionellen Feierlichkeiten und kulturellen Events von den örtlichen oder regionalen sparkassen nach dem alten römischen Motto "Brot und Spiele" auf Wunsch und Betreiben lokaler Kaziken finanziert worden. Rajoy hat nur darauf hingewiesen, dass dies in Zukunft nicht mehr der Fall sein wird. Ganz das Gegenteil von Hollande.
Schaden von ihm abzuwenden, seinen Nutzen zu mehren
Meineid! Was steht auf Meineid?
Aus El Pais:
El Pais continues:
In return for subsidized rates, Spain will cede sovereignty over its
financial system, but also lose tax sovereignty, contrary to what the
Government said yesterday.
.
Zu lesen bei zerohedge.
Dazu kommt Subordination und zwar 3% für die "Hilfe"
gegen 6% für die 10-jährigen!
.
Die Aufteilung von Schuldnern in "Klassen" (und von
Gläubigern dito) wird sich böse rächen. Siehe GR.
Die Idee, die Europäische Einigung als Voraussetzung von Krieg und Frieden zu erklären, war der Anfang der jetzt den Untergang einleitet. Wirtschaftliche Fragen bedürfen einer wohlüberlegten sachlichen Grundlage bei der die Ursache zur Grundlage von Entscheidungen dient und nicht umgekehrt. Und eben das fehlt bei diesem Zusammengewürfel, wo Mentalitäten, soziale Aspekte und Bildungsniveau von Land zu Land nicht unterschiedlicher sein könnten. Der Zug der jetzt irgendwo hin rast und von den Politikern nur noch von Kilometer zu Kilometer zusammengehalten wird ohne zu wissen wo der Bahnhof steht, wird ganz sicher gegen die Wand rasen. Und damit wohl Helmut Kohls Vision in Ihr Gegenteil verkehren.
„Die Glaubwürdigkeit des Euro hat gewonnen, seine Zukunft und die Europäische Union.“
Welche Glaubwürdigkeit, welche Zukunft??? Glaubwürdigkeit hat
der Euro noch nie gehabt, nicht bei uns, nicht in anderen Ländern.
Er ist einzig ein Trauerspiel, ohne Gewinner, nur Verlierer. Warum? Weil
es von Beginn an an entscheidenden Voraussetzungen mangelte, weil von
Beginn an jeder die dazugehörigen Gesetze neu auslegte, Deutschland
allen voran. Und weil man von Beginn an versäumt hat, diesen sich
immer weiter aufblasenden Bankensektor zu kontrollieren. In einer
(Banken-)Welt, in der nur noch Macht, Korruption, Lügen und
Intrigen vorherrschen, eine zwingende Notwendigkeit.
"Spanien werde in der Rezession stecken bleiben und die
Arbeitslosenquote werde über das derzeitige Niveau von fast 25
Prozent steigen... Bereits jetzt hat das Land die höchste
Arbeitslosenquote in der Eurozone." Und eben auch genau deshalb hat
der Euro noch nie eine Glaubwürdigkeit besessen. Dafür
differieren die einzelnen Wirtschaftsleistungen einfach zu stark. Ergo,
weg mit dem Euro o. weg mit der EU!
Raffiniert, wie Rajoy Politik macht....
Erst streicht er Milliarden zur Bankenrettung ohne polit. Gegenleistung ein, spielt er die nächste Karte aus. Das erinnert mich an die Windungen, die GR vollzog. Fehlt nur, dass er jetzt Eurobonds oder Finanzspritzen für die Wirtschaft fordert. D wird am meisten bluten, um die Fehler der span. Sozialisten auszubügeln. Wehe, wenn in D die SPD+Grün an die Macht kommen. So rote Zahlen gibt es gar nicht, wie dies künftig unter Rot-Grün realisiert würde.
Für mich ergeben sich gewisse historische Parallelen mit dem 3. Reich.
Die bevorstehende Niederlage wurde für klar Denkende immer
gewisser, doch in ihrem ideologischen Wahn wurde von der politischen
Führung weiterhin der Endsieg propagiert.
Eine Niederlage nach der anderen, aber folgt die Einsicht? Nein, die
Devise lautet "jetzt erst recht!".
Rajoy soll die Schuldigen in eigenen Reihen der PP suchen.
PP mit Aznar war an der Regierung als die Immobilienblase ausgelöst
durch eine gezielte
Spekulation entstanden ist. Partido Popular hat einfach weggeschaut u.
den Gemeinde- u.
Stadtverwaltungen freie Hand beim Verkauf von Grundstücken
gelassen. Die Folgen sind
bekannt ,werden aber nicht offen angesprochen : Korruption in allen
Ebenen, Vergeudung
öffentlicher Gelder (auch aus der EU) für sinnlose
Prestigeobjekte. Der Mittelmeerstrand
ist zubetoniert mit Betonklötzen, ect. ect.
Bei Umstellung auf den Euro wurden Immobilien mit kofferweise
Schwarzgeld bezhalt.
Seitens der damaligen Regierung wurden keinerlei Bemühungen
zusammen mit den Unternehmern unternommen, Arbeitsplätze für
die Zeit nach dem Boom zu schaffen.
Spanien ist nicht wettbewerbsfähig u. wird weiter in den Status
einer Bananenrepublik
abrutschen.
"" Auf die Frage, ob er unter Druck gesetzt worden sei, Hilfen
zu beantragen, sagte der Regierungschef: „Niemand hat Druck auf
mich ausgeübt. Ich weiß nicht, ob ich das sagen sollte, aber
ich war derjenige, der Druck gemacht hat, weil ich eine Kreditlinie
wollte, die ein wichtiges Problem für uns hier löst.“ """
Passt bestens zu solchen Dingen wie ..... Niemand hat vor eine Mauer zu
bauen !
Wer diesen Europäischen Lügenbolden auch nur ein Wort noch
glaubt, der muss für mich extremst Naiv sein !
Fast ganz Europa hat den Prozess der Globalisierung verschlafen und wird überrollt. Anstatt dass Deutschland sich da rettet, will man den Starken auch noch ausbluten. Europa, es geht bergab
Kürze ich die Ausgaben eines Staates schrumpft die Wirtschaft und
der Schuldenberg samt Arbeitslosigkeit steigt noch schneller.
Dies kann in der Regel also nur klappen(und das auch nur für kurze Zeit)wenn
a)einem Land wirtschaftlich sehr gut geht
b)alles auf Teufel komm raus verscherbelt(privatisiert) solange man was hat
Es zeigt sich also schon am allerersten Tage des spanischen Schirmes
eindrucksvoll wie Unsinnig das alles ist.
Leider wird das Volk immer noch von der Wahrheit unseres Finanzsystems
beschützt welches exponentiell wächst und dessen
Einschläge deshalb immer heftiger und in immer kürzeren
Abständen erfolgen-das ist auch der Grund warum bisher jeder
Papierwährung versagt hat.
Wer sich über die erstaunlichen parallelen zwischen den Kriegen in
Lybien u Syrien(nur grösser) nicht mehr wundert der weiss
auch:Spanien ist eine Blaupause von Griechenland-nur grösser.Und in
beiden Fällen bleibt von der offiziellen 100%Wahrheit am Ende
weniger als die FDP an Wählerstimmen hat.
Herr Maier, Unsinn bleibt Unsinn. Auch dann, wenn Sie den "Naturgesetz" nennen.
Es waren die ungebremsten, mit billigen Krediten finanzierten,
Staatsausgaben, die die Blase gebildet haben.
Die Immobilienblase in Spanien ist ja nur eine. Der Genosse Gonzales hat
noch die Solarblase draufgesetzt. Eine tolle Sache, die
"Jobmaschine Solartechnik". So toll, dass die ohne die
jährlichen Milliardenzufluss sofort kollabiert.
Wenn der Grund für die Krise die überhöhten
Staatsausgaben sind, ist doch klar, dass es nur einen Weg auf der Krise
gibt: Die Staatsausgaben zurückfahren auf die originären Staatsaufgaben.
Es geht. Estland hat es vorgemacht. Und die Slowakei auch.
Und sie kommen damit auch durch, da sich nirgendwo ein aktiver Widerstand gegen diesen ganzen Eurobloedsinn regt !
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.06.2012 17:17 UhrSie haben leider recht, Herr Weiss,
darum bitte noch die Petition Finanzpolitik - Keine Ratifizierung des
ESM-Vertrages und des Fiskalpaktes beim Bund mitzeichnen, die Frist
läuft in ca. 12 Tagen aus. Leider haben erst etwas über 5.000
gezeichnet, nötig wären mindestens 50.000.
Und den Verein Mehr Demokratie e.V. unterstützen, die
Bürgerklage mitzeichnen, die Däubler-Gmelin und Degenhart
für den Verein zur Erreichung eines Referendums gegen Fiskalpakt
und ESM einreichen werden. Bündnis-Bürgerwille, stop-esm usw.
sind ebenfalls gute Adressen, um sich zu wehren.
Solange die Blödzeitung u.a. nicht offen über das Elend
schreiben und solange sich unsere Mitbürger nicht hinreichend
informieren, wird sich nichts ändern. Infos gäbe es zuhauf im
Netz, aber selbst Diskussionen mit Bekannten bringen gar nichts. Das
Gejammer höre ich jetzt schon, man hätte nichts gewusst...
Geschichte wiederholt sich und das nicht zum ersten Mal.
klangen die Worte von Rajoy noch ganz anders. Das kommt mir spanisch
vor.
Aber: Angela wird es wohl richten; wir ham's ja.
Bloß keine Angst, Herr Ministerpräsident. Die deutschen
Steuerzahler helfen sehr gerne unfreiwillig mit, die
Glaubwürdigkeit des Euro und Ihres Landes genauso wie allen anderen
auch, zu unterstützen.
Katastrophale Verdrehung der Verhältnisse ist dem €-Dilettanten-Jargon anzulasten
Nachdem Rajoy sich überlang Zeit gelassen hat mit seinem Wunsch
nach künstlicher Beatmung Spaniens, dreht dieser Ehrenmann jetzt
den Spieß um, wenn er meint, e r habe den Rettungsantrag
gestellt.
Gleichzeitig legt er Wert darauf, die Staatspleite
schönfärberisch mit auflagenfreier "Finanzhilfe"
für die maroden Staatsbanken zu vertuschen.
Diese unsaubere Art der Darstellung hat sich im Zuge der
€-GR-Schuldenkrise immer mehr durchgesetzt.
Es ist die Großmeier-Sprache, die von den €-Dilettanten
Schäuble,Juncker, Draghi etc. immer mehr über die Medien auf
den Finanztratschmarkt gebracht wurde.
Denn der dilettantisch von Schäuble formulierte gute Weg soll der
Dummen Angst u. Bedenken zerstreuen.
Merkel hat den Unsinn nachgeplappert.
Hieraus ergibt sich das €-Hauptproblem: Fehlende Sachkenntnis u.
imverantortliche Bürgerfehlinformation über billionenschwere
Risiken.
Rajoy avisiert noch schlechtere Zahlen.
Dilettanten-Brüssel hat sich an Überraschungen dieser Art gewöhnt!
Den Bankrott der Schuldenstaaten nicht länger hinauszögern
Auf welches Wunder warten die europäischen Führungskader
eigentlich. Wie sollte sich die Lage Spaniens verbessern können?
Hat es eine wettbewerbsfähige Wirtschaft? Wird es diese in 2 oder 5
Jahren haben? Oder Griechenland, Portugal, Italien, Frankreich ? Mit dem
Euro ? Wer übernimmt in Zukunft den Schuldendienst dieser
Länder und die Allimentierung ihrer Bewohner ?
Aus Sicht Deutschlands muss jetzt eine Kostenabwägung auf den
Tisch.
Einseitiger Eurosausstieg:
Einmalig: Verluste durch nicht einbringbare Außenstände:
XXX(X) Millarden
Verbleib im Euro:
Jährlich: Allimentierungsleistungen YY(Y) Milliarden +
Abschreibungen auf nicht einbringbare Außenstände: ZZ(Z)
Millarden
DienZerstörung von Europas Zukunft ist nicht zu beziffern.
Vor allem wird Spanien ebenfalls zum Dauerpatienten werden
Vorneweg, Spanien ist auch ohne sein Bankenproblem in höchster Not
(siehe 25% ALQ), denn praktisch niemand außer den spanischen
Banken leiht Spanien noch Geld. Auch aus diesem Grund ist die Rettung
der spanischen Banken nur die Konkursverschleppung dieser Banken und des
Staates mit katastrophalen Auswirkungen auf unser Geldsystem.
Schließlich sitzen alle Euroländer im selben Boot namens EZB.
Spanien wird jetzt mit dem EFSF einen bevorzugten Gläubiger mit
vmtl. 100 Mrd. Euro (10% des spanischen BIPs) bekommen. D.h. alle
anderen Gläubiger des Landes werden im Falle einer Insolvenz
Spaniens zunächst in die Röhre gucken bis der EFSF bedient
wurde. Dies werden alle, die jetzt noch spanische Anleihen halten, ins
Kalkül ziehen und entsprechend handeln > Druck auf spanische
Anleihen wird zunehmen > weiteres Rettungspaket wird nötig. Aber
bitte nicht dem deutschen Steuerzahler sagen! Im Übrigen werden
hier mal wieder Schulden mit Schulden bekämpft und dies kann nicht funktionieren!
Ist Spanien nicht schon immer ein Dauerpatient?
Platz 1: Spanien Das Land um den aktuellen Fußball-Welt- und Europameister, Spanien, ist auch aktueller Welt- und Europameister der Staatspleiten. Ganze 13 Staatsbankrotte kann Spanien bis heute verzeichnen. Während rund einem Viertel der Zeit seit seiner Unabhängigkeit befand sich Spanien in Phasen des Bankrotts oder der Umschuldung. . Bei finanzenpunktnet (Spanien nr. 1 aus 17 schluf sogar Venezuela)
Gentests machen Aussagen über das Risiko künftiger Krankheiten. Wollen Sie Ihr Risiko kennen?
Sollen Ein- und Zwei-Cent-Münzen abgeschafft werden?
| Name | Wert | Änderung | |
|---|---|---|---|
| F.A.Z.-Index | -- | -- | |
| Dax | -- | -- | |
| Dow Jones | -- | -- | |
| Euro in Dollar | -- | -- | |
| F.A.Z.-Anleih… | -- | -- | |
| Gold | -- | -- | |
| Rohöl Brent | -- | -- | |
| Bund Future | -- | -- | |
Soll die Selbstanzeige für Steuerhinterzieher abgeschafft werden?