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Trotz Finanzhilfe Rajoy: Spanien wird es noch schlechter gehen

 ·  Trotz der angekündigten Finanzhilfe der Euro-Partner wird sich die wirtschaftliche Lage Spaniens nach Ansicht von Ministerpräsident Mariano Rajoy weiter verschlechtern. Das Land werde in der Rezession stecken bleiben, die Arbeitslosenquote weiter steigen.

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Matthias Schwarzer

Bericht über wohlhabende Spanier

Die Medien berichten mir viel zu einseitig über die von der Krise betroffenen Bürger in Spanien und Griechenland. Das ist ein verzerrtes Bild. Es wird dadurch der Eindruck erweckt, die Länder stünden am Abgrund, alle seien total verarmt.

Die Realität sieht aber anders aus. Die Spanier hatten in den letzten 10 Jahren enorme Einkommens- und Vermögenszuwächse. Viele sind reich geworden. Viele können von Zins- und Mieteinnahmen leben.

Und unter den arbeitslosen Jugendlichen sind m.W. viele, die in den letzten Jahren auf dem Bau gearbeitet haben und sich dabei dumm und dämlich verdient haben. Während deutsche 20jährige studieren gingen und von 500 Euro im Monat lebten, haben spanische Schüler und Studenten ihre Ausbildung abgebrochen, um auf dem Bau 4.000 Euro monatlich abzugreifen. Und abends wurde dann noch gekellnert und nochmal 2.000 Euro im Monat (inkl. Trinkgeld) gemacht, vieles davon steuerfrei.

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Klaus Dieter

Ungerecht

Spanien ist im Gegensatz zu den hier geäußerten Lesermeinungen kein Schuldenstaat. Die Gesamtverschuldung war bis vor Kurzem viel geringer als in Deutschland. 2007 lag die Staatsschuldenquote Spaniens noch bei 37%, stieg dann aber steil an und wird 2012 80% erreichen. In Deutschland beträgt sie 82%. Das Hauptproblem Spaniens ist also die Bewältigung der aktuellen Krise, die erst einmal eine Bankenkrise ist und hier wiederum in erster Linie auf die Hypotheken zurückzuführen ist.
Natürlich wird eine Reduzierung des Haushaltsdefizits in Spanien zu einer Reduzierung der Wirtschaftsleistung führen. Das ist zwangsläufig so. Die Unterstützung bei der Bankenkrise wird das Land aber spürbar entlasten.
Daneben fällt natürlich die extreme Jugendarbeitslosigkeit auf, die durch einen irrsinnigen Kündigungsschutz und schlechte Ausbildung verursacht wird. Hier blockieren vor allem die Gewerkschaften.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.06.2012 09:35 Uhr
Ulrich Stürmer
Ulrich Stürmer (Ulstue) - 11.06.2012 09:35 Uhr

Den Blick vernebelt

Dieses Statment entspricht etwa den Aussagen eines Schäuble gestern in der ARD. Spanien sei auf gutem Wege, eigentlich keine strukturellen Probleme, nur Bankenkrise und durch Griechenland angesteckt.

Wenn Herr Schäuble das wirklich glauben würde, müsste er mehr Knoten als Windungen im Kopf haben.
Ein Land mit 25 % Arbeitslosigkeit und 50% Jugendarbeitslosigkeit ist ein einziges strukturelles Problem. Die meisten diese Arbeitslosen kommen aus dem Bau und Immobiliensektor, der niemals mehr in naher und mittlerer Zukunft diese Menschen Aufnehmen kann.

Die Zahl der Transferleistungsempfänger, Rentnern, Arbeitslosen ist viel zu hoch, als das die verbliebenen Erwerbstätigen genug für alle erwirtschaften könnten. Das lässt sich auch mit steigender Exportquote von durch Gemüse nicht ausgleichen das Einwanderer unter sklavenähnlichen Bedingungen anbauen.

Spanien ist in einer Todesspirale knapp vor dem Aufschlag aufgrund grösster struktureller Problem. Alles andere ist Augenwischerei!

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ulrich wessinger

Mehr Mehr mehr

Mit 100 Mlliarden wird es nicht getan sein, das ist erst der noch recht leicht zu verdauende Anfang.
Reden wir in ein paar Monaten weiter darueber....

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Walter Köhler

Nachtrag "wer ist wirklich schuld?"

Wer der Meinung ist, die Sozialisten seien an Spaniens desaströsen Lage schuld, der irrt
(siehe mein Beitrag von heute). Als die Sozialisten an die Regierung kamen war die Immobilienblase bereits auf ihrem Höhepunkt mit einer Verdreifachung der Immobilienpreise
u. die Gelder für sinnlose Protzprojekte in den von der PP regierten Provinzen Murcia, Malaga,
etc. voll ausgegeben. Dann ging es Schlag auf Schlag : der Bauboom bricht zusammen mit
Massenentlassungen, die Finanzkriste tritt ein (keine Kredite) u. es rächt sich, daß die PP
8 Jahre lang zusammen mit den Unternehmern nichts für die Zeit nach dem Boom unternommen haben.Für die Sozialisten gab es überhaupt keinen finanziellen Spielraum,
Rahmenbedingungen für neue Arbeitsplätze zu schaffen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.06.2012 23:29 Uhr
otto sundt
otto sundt (drto) - 10.06.2012 23:29 Uhr

Das Starren auf die Immobilienblase

Seit dem Amtsantritt von F. Gonzalez hat der PSOE bis heute 21 Jahre lang die Regierung geführt und in dieser Zeit ist viel gebaut worden, u.a. Autobahnen die kaum genutzt werden, Hochgeschwindigkeitstrassen für unterausgelastete Züge und Hotelburgen die noch heute als Rohbauten rumstehen. Nicht zuvergessen, die Baumaßnahmen für die Olypiade in Barcelona und die E Expo in Sevilla. Während dieser ganzen Zeit ist trotz höherer Kreditzinsen auch im Wohnungsbau spekuliert worden. Der Autonomen der es heute am schlechtesten geht ist Katalonien, wo PP noch nie regierte. "Protzprojekte" in jeder Kleinstadt, ob konservativ oder sozialistisch regiert sind einschließlich der traditionellen Feierlichkeiten und kulturellen Events von den örtlichen oder regionalen sparkassen nach dem alten römischen Motto "Brot und Spiele" auf Wunsch und Betreiben lokaler Kaziken finanziert worden. Rajoy hat nur darauf hingewiesen, dass dies in Zukunft nicht mehr der Fall sein wird. Ganz das Gegenteil von Hollande.

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Wolfgang Weinmann

Schaden von ihm abzuwenden, seinen Nutzen zu mehren

Meineid! Was steht auf Meineid?

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Ulla Nachtmann

Rajoy lügt!

Aus El Pais:

El Pais continues:

In return for subsidized rates, Spain will cede sovereignty over its financial system, but also lose tax sovereignty, contrary to what the Government said yesterday.
.
Zu lesen bei zerohedge.
Dazu kommt Subordination und zwar 3% für die "Hilfe" gegen 6% für die 10-jährigen!
.
Die Aufteilung von Schuldnern in "Klassen" (und von Gläubigern dito) wird sich böse rächen. Siehe GR.

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thomas ackermann

Danke, Helmut Kohl

Die Idee, die Europäische Einigung als Voraussetzung von Krieg und Frieden zu erklären, war der Anfang der jetzt den Untergang einleitet. Wirtschaftliche Fragen bedürfen einer wohlüberlegten sachlichen Grundlage bei der die Ursache zur Grundlage von Entscheidungen dient und nicht umgekehrt. Und eben das fehlt bei diesem Zusammengewürfel, wo Mentalitäten, soziale Aspekte und Bildungsniveau von Land zu Land nicht unterschiedlicher sein könnten. Der Zug der jetzt irgendwo hin rast und von den Politikern nur noch von Kilometer zu Kilometer zusammengehalten wird ohne zu wissen wo der Bahnhof steht, wird ganz sicher gegen die Wand rasen. Und damit wohl Helmut Kohls Vision in Ihr Gegenteil verkehren.

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Rico Pape

„Die Glaubwürdigkeit des Euro hat gewonnen, seine Zukunft und die Europäische Union.“

Welche Glaubwürdigkeit, welche Zukunft??? Glaubwürdigkeit hat der Euro noch nie gehabt, nicht bei uns, nicht in anderen Ländern. Er ist einzig ein Trauerspiel, ohne Gewinner, nur Verlierer. Warum? Weil es von Beginn an an entscheidenden Voraussetzungen mangelte, weil von Beginn an jeder die dazugehörigen Gesetze neu auslegte, Deutschland allen voran. Und weil man von Beginn an versäumt hat, diesen sich immer weiter aufblasenden Bankensektor zu kontrollieren. In einer (Banken-)Welt, in der nur noch Macht, Korruption, Lügen und Intrigen vorherrschen, eine zwingende Notwendigkeit.

"Spanien werde in der Rezession stecken bleiben und die Arbeitslosenquote werde über das derzeitige Niveau von fast 25 Prozent steigen... Bereits jetzt hat das Land die höchste Arbeitslosenquote in der Eurozone." Und eben auch genau deshalb hat der Euro noch nie eine Glaubwürdigkeit besessen. Dafür differieren die einzelnen Wirtschaftsleistungen einfach zu stark. Ergo, weg mit dem Euro o. weg mit der EU!

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wolf haupricht

Raffiniert, wie Rajoy Politik macht....

Erst streicht er Milliarden zur Bankenrettung ohne polit. Gegenleistung ein, spielt er die nächste Karte aus. Das erinnert mich an die Windungen, die GR vollzog. Fehlt nur, dass er jetzt Eurobonds oder Finanzspritzen für die Wirtschaft fordert. D wird am meisten bluten, um die Fehler der span. Sozialisten auszubügeln. Wehe, wenn in D die SPD+Grün an die Macht kommen. So rote Zahlen gibt es gar nicht, wie dies künftig unter Rot-Grün realisiert würde.

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Florian Schulze

Gewisse Parallelen

Für mich ergeben sich gewisse historische Parallelen mit dem 3. Reich.
Die bevorstehende Niederlage wurde für klar Denkende immer gewisser, doch in ihrem ideologischen Wahn wurde von der politischen Führung weiterhin der Endsieg propagiert.

Eine Niederlage nach der anderen, aber folgt die Einsicht? Nein, die Devise lautet "jetzt erst recht!".

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Walter Köhler

wer ist wirklich schuld ?

Rajoy soll die Schuldigen in eigenen Reihen der PP suchen.
PP mit Aznar war an der Regierung als die Immobilienblase ausgelöst durch eine gezielte
Spekulation entstanden ist. Partido Popular hat einfach weggeschaut u. den Gemeinde- u.
Stadtverwaltungen freie Hand beim Verkauf von Grundstücken gelassen. Die Folgen sind
bekannt ,werden aber nicht offen angesprochen : Korruption in allen Ebenen, Vergeudung
öffentlicher Gelder (auch aus der EU) für sinnlose Prestigeobjekte. Der Mittelmeerstrand
ist zubetoniert mit Betonklötzen, ect. ect.
Bei Umstellung auf den Euro wurden Immobilien mit kofferweise Schwarzgeld bezhalt.
Seitens der damaligen Regierung wurden keinerlei Bemühungen zusammen mit den Unternehmern unternommen, Arbeitsplätze für die Zeit nach dem Boom zu schaffen.
Spanien ist nicht wettbewerbsfähig u. wird weiter in den Status einer Bananenrepublik
abrutschen.

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michael maukisch

Witzig :-)

"" Auf die Frage, ob er unter Druck gesetzt worden sei, Hilfen zu beantragen, sagte der Regierungschef: „Niemand hat Druck auf mich ausgeübt. Ich weiß nicht, ob ich das sagen sollte, aber ich war derjenige, der Druck gemacht hat, weil ich eine Kreditlinie wollte, die ein wichtiges Problem für uns hier löst.“ """

Passt bestens zu solchen Dingen wie ..... Niemand hat vor eine Mauer zu bauen !
Wer diesen Europäischen Lügenbolden auch nur ein Wort noch glaubt, der muss für mich extremst Naiv sein !

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Christoph Rohde

Keine Wettbewerbsfähigkeit

Fast ganz Europa hat den Prozess der Globalisierung verschlafen und wird überrollt. Anstatt dass Deutschland sich da rettet, will man den Starken auch noch ausbluten. Europa, es geht bergab

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stefan maier
stefan maier (sxyxs) - 10.06.2012 16:04 Uhr

Es gibt da so ein Naturgesetz

Kürze ich die Ausgaben eines Staates schrumpft die Wirtschaft und der Schuldenberg samt Arbeitslosigkeit steigt noch schneller.
Dies kann in der Regel also nur klappen(und das auch nur für kurze Zeit)wenn
a)einem Land wirtschaftlich sehr gut geht
b)alles auf Teufel komm raus verscherbelt(privatisiert) solange man was hat

Es zeigt sich also schon am allerersten Tage des spanischen Schirmes eindrucksvoll wie Unsinnig das alles ist.
Leider wird das Volk immer noch von der Wahrheit unseres Finanzsystems beschützt welches exponentiell wächst und dessen Einschläge deshalb immer heftiger und in immer kürzeren Abständen erfolgen-das ist auch der Grund warum bisher jeder Papierwährung versagt hat.

Wer sich über die erstaunlichen parallelen zwischen den Kriegen in Lybien u Syrien(nur grösser) nicht mehr wundert der weiss auch:Spanien ist eine Blaupause von Griechenland-nur grösser.Und in beiden Fällen bleibt von der offiziellen 100%Wahrheit am Ende weniger als die FDP an Wählerstimmen hat.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.06.2012 18:50 Uhr
Torsten Klier

Herr Maier, Unsinn bleibt Unsinn. Auch dann, wenn Sie den "Naturgesetz" nennen.

Es waren die ungebremsten, mit billigen Krediten finanzierten, Staatsausgaben, die die Blase gebildet haben.
Die Immobilienblase in Spanien ist ja nur eine. Der Genosse Gonzales hat noch die Solarblase draufgesetzt. Eine tolle Sache, die "Jobmaschine Solartechnik". So toll, dass die ohne die jährlichen Milliardenzufluss sofort kollabiert.
Wenn der Grund für die Krise die überhöhten Staatsausgaben sind, ist doch klar, dass es nur einen Weg auf der Krise gibt: Die Staatsausgaben zurückfahren auf die originären Staatsaufgaben.
Es geht. Estland hat es vorgemacht. Und die Slowakei auch.

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christof weiss

Fuer sehr bloed, Frau Simon !

Und sie kommen damit auch durch, da sich nirgendwo ein aktiver Widerstand gegen diesen ganzen Eurobloedsinn regt !

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.06.2012 17:17 Uhr
Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 10.06.2012 17:17 Uhr

Sie haben leider recht, Herr Weiss,

darum bitte noch die Petition Finanzpolitik - Keine Ratifizierung des ESM-Vertrages und des Fiskalpaktes beim Bund mitzeichnen, die Frist läuft in ca. 12 Tagen aus. Leider haben erst etwas über 5.000 gezeichnet, nötig wären mindestens 50.000.
Und den Verein Mehr Demokratie e.V. unterstützen, die Bürgerklage mitzeichnen, die Däubler-Gmelin und Degenhart für den Verein zur Erreichung eines Referendums gegen Fiskalpakt und ESM einreichen werden. Bündnis-Bürgerwille, stop-esm usw. sind ebenfalls gute Adressen, um sich zu wehren.

Solange die Blödzeitung u.a. nicht offen über das Elend schreiben und solange sich unsere Mitbürger nicht hinreichend informieren, wird sich nichts ändern. Infos gäbe es zuhauf im Netz, aber selbst Diskussionen mit Bekannten bringen gar nichts. Das Gejammer höre ich jetzt schon, man hätte nichts gewusst... Geschichte wiederholt sich und das nicht zum ersten Mal.

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Ronald Schlimm
Ronald Schlimm (ronslim) - 10.06.2012 15:29 Uhr

vor der Wahl....

klangen die Worte von Rajoy noch ganz anders. Das kommt mir spanisch vor.
Aber: Angela wird es wohl richten; wir ham's ja.

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Janusz-Carlos Nowak

Keine Angst

Bloß keine Angst, Herr Ministerpräsident. Die deutschen Steuerzahler helfen sehr gerne unfreiwillig mit, die Glaubwürdigkeit des Euro und Ihres Landes genauso wie allen anderen auch, zu unterstützen.

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Gerhard Storm

Katastrophale Verdrehung der Verhältnisse ist dem €-Dilettanten-Jargon anzulasten

Nachdem Rajoy sich überlang Zeit gelassen hat mit seinem Wunsch nach künstlicher Beatmung Spaniens, dreht dieser Ehrenmann jetzt den Spieß um, wenn er meint, e r habe den Rettungsantrag gestellt.

Gleichzeitig legt er Wert darauf, die Staatspleite schönfärberisch mit auflagenfreier "Finanzhilfe" für die maroden Staatsbanken zu vertuschen.

Diese unsaubere Art der Darstellung hat sich im Zuge der €-GR-Schuldenkrise immer mehr durchgesetzt.

Es ist die Großmeier-Sprache, die von den €-Dilettanten Schäuble,Juncker, Draghi etc. immer mehr über die Medien auf den Finanztratschmarkt gebracht wurde.

Denn der dilettantisch von Schäuble formulierte gute Weg soll der Dummen Angst u. Bedenken zerstreuen.

Merkel hat den Unsinn nachgeplappert.

Hieraus ergibt sich das €-Hauptproblem: Fehlende Sachkenntnis u. imverantortliche Bürgerfehlinformation über billionenschwere Risiken.

Rajoy avisiert noch schlechtere Zahlen.

Dilettanten-Brüssel hat sich an Überraschungen dieser Art gewöhnt!

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Pete Thoureau

Den Bankrott der Schuldenstaaten nicht länger hinauszögern

Auf welches Wunder warten die europäischen Führungskader eigentlich. Wie sollte sich die Lage Spaniens verbessern können? Hat es eine wettbewerbsfähige Wirtschaft? Wird es diese in 2 oder 5 Jahren haben? Oder Griechenland, Portugal, Italien, Frankreich ? Mit dem Euro ? Wer übernimmt in Zukunft den Schuldendienst dieser Länder und die Allimentierung ihrer Bewohner ?

Aus Sicht Deutschlands muss jetzt eine Kostenabwägung auf den Tisch.
Einseitiger Eurosausstieg:
Einmalig: Verluste durch nicht einbringbare Außenstände: XXX(X) Millarden

Verbleib im Euro:
Jährlich: Allimentierungsleistungen YY(Y) Milliarden + Abschreibungen auf nicht einbringbare Außenstände: ZZ(Z) Millarden

DienZerstörung von Europas Zukunft ist nicht zu beziffern.

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Tim Sonder
Tim Sonder (timbo_em) - 10.06.2012 15:09 Uhr

Vor allem wird Spanien ebenfalls zum Dauerpatienten werden

Vorneweg, Spanien ist auch ohne sein Bankenproblem in höchster Not (siehe 25% ALQ), denn praktisch niemand außer den spanischen Banken leiht Spanien noch Geld. Auch aus diesem Grund ist die Rettung der spanischen Banken nur die Konkursverschleppung dieser Banken und des Staates mit katastrophalen Auswirkungen auf unser Geldsystem. Schließlich sitzen alle Euroländer im selben Boot namens EZB.

Spanien wird jetzt mit dem EFSF einen bevorzugten Gläubiger mit vmtl. 100 Mrd. Euro (10% des spanischen BIPs) bekommen. D.h. alle anderen Gläubiger des Landes werden im Falle einer Insolvenz Spaniens zunächst in die Röhre gucken bis der EFSF bedient wurde. Dies werden alle, die jetzt noch spanische Anleihen halten, ins Kalkül ziehen und entsprechend handeln > Druck auf spanische Anleihen wird zunehmen > weiteres Rettungspaket wird nötig. Aber bitte nicht dem deutschen Steuerzahler sagen! Im Übrigen werden hier mal wieder Schulden mit Schulden bekämpft und dies kann nicht funktionieren!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.06.2012 17:24 Uhr
Ulla Nachtmann

Ist Spanien nicht schon immer ein Dauerpatient?

Platz 1: Spanien Das Land um den aktuellen Fußball-Welt- und Europameister, Spanien, ist auch aktueller Welt- und Europameister der Staatspleiten. Ganze 13 Staatsbankrotte kann Spanien bis heute verzeichnen. Während rund einem Viertel der Zeit seit seiner Unabhängigkeit befand sich Spanien in Phasen des Bankrotts oder der Umschuldung. . Bei finanzenpunktnet (Spanien nr. 1 aus 17 schluf sogar Venezuela)

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