28.01.2012 · Thilo Sarrazin lehnt den Vorschlag ab, Berlin nicht mehr über den Länderfinanzausgleich zu finanzieren. Trotzdem wirft der frühere Finanzsenator des Bundeslandes die Frage auf : Warum sollten wir alle für das Lotterleben in der Hauptstadt aufkommen?
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Man denke mal, dass zum einen der Bund die Alimentierung seiner
Bundesstädte Bonn und Berlin übernimmt und jeder Stadt hierzu
den gleichen Betrag zur Verfügung stellt.
Wäre das Realität, was würde passieren?
5 Jahre Später hätten sich Bonn, Köln und andere
Gemeinden zur Budesstadt Region West zusammengeschlossen, ein Top
Infrastruktur ein reiches Kulturleben und würden als Aktivposten
den Wandel in NRW voran bringen.
Berlin hätte n ichts geändert und würde vor dem
Bundeverfassungsgericht eine Erhöhunge seiner Appanage einklagen.
Nach 10 Jahren wäre die Hauptstadtregion West schuldenfrei. Berlin
bei der xten Klage in Karlsruhe
Nach 20 Jahren würde die Haupstadtregion West die Gewerbesteuer
abschaffen und den öffentlichen Nahverkehr zum Nulltarif
einführen. Der Kämmerer der Region weis einfach nicht mehr
wohin mit der Kohle.
Berlin: Berliner Spitzenpolitiker klagen in Karlsruhe dagegen, dass sie
in Karlsruhe Zweitwohungssteuer zahlen sollen.
Subventionsmentalität ist halt teuer.
Berlin erhält schon üppige Zuschüsse für seine
Repräsentationsaufgaben und Sonderlasten als Hauptstadt. Eine
Statusänderung ist daher unnötig.
Der Länderfinanzausgleich gehört einfach auf einen Grenzbetrag
je Bewohner gedeckelt. Berlin könnte sich nicht mehr über eine
Vollübernahme seiner oft selbstverschuldeten Defizite durch andere
Dumme freuen, sondern müßte für seine Versäumnisse
selbst einstehen und sich endlich ans Werk machen, seine Finanzen
nachhaltig zu reparieren.
Dazu gibt es sowohl die Ausgabenseite (oft aufgeblähte
Sozial-Subventionen) als auch die Einnahmeseite (Wirtschaftsansiedlung
für Arbeitsplätze, Verwertung wertvoller Ressourcen wie das Tempelhof-Gelände).
Verbesserte öffentliche Ordnung und Sicherheit würde die
Attraktivität für Firmenansiedlungen ebenfalls fördern.
Potential durch qualifizierte und günstige (niedrige Mieten)
Arbeitskräfte ist vorhanden.
Danke Herr Sarazin, klare, eindeutige Worte, wogegen Politiker nur um die Wählergunst
schwadronieren, was Populismus heisst. Griechenland darf u soll rasch austreten bevor es einb "Gau" der EU wird, vielleicht ist Sarko ein angenehmerer Gauleiter, eher aber nicht.
Mich würde mal interssieren, wie Euros von den Zentralbanken zu den Empfängern kommen. Welche Institute mitwirken, wie die Verteilung und Transport erfolgen, bis hin zu den Taschen der Individuen bzw. Kommunen? Wie läuft das, wenn diese Euros, wie ein Bumerang, zurück in die Schweiz oder andere Oasen gehen, um dort endlich investiert zu werden. Wie kanalisiert, kontrolliert und besteuert man das ? Oder holt GRE ab und verschweigt den restl. Vorgang ?
Der permanente Rettungsschirem der EU ist auch nichts anderes, als ein
sozialistischer "Finanzausgleich": von den Fleissigen und
Erfolgreichen wird genommen, den Faulen und Betrügern gegeben...Das
ist das Gegenteil von sozialer Gerechtigkeit, wie Vorzeigekommunist
Lenin es damals formulierte:
"Wer nichts arbeitet, soll auch nichts essen!"
Das Denkorgan eines Menschen ist und bleibt das Gehirn und nicht der Schädelknochen"form" Herr S. !!
Text eingeben
Erheblicher als das "Lotterleben"
war jene Zockerei und Klüngelei politökonomischer Eliten, die die Berliner Finanzsituation auf Jahrzehnte ruiniert hat... geschätzter Gesamtschaden für den Steuerzahler rund 60 Mrd. Euro... Siehe Wikipedia zum Berliner Bankenskandal Tja, schöne Grüße an die CDU.
In Zeiten, deren Schwierigkeiten der weltbürgerlichen
Souveränität aufgeklärten Bürgertums bedürfen,
duckt sich leider ein Großteil über Sündenbocksuche weg.
"Die Bestrafung der großen Sünder (hier der Berliner,
aber beispielsweise auch der Griechen, der Immigranten, der Rechten, der
Linken, des Bundespräsidenten... ...) erlaubt der Masse, das
Ausleben der eigenen Schlimmheit zu hemmen" (H.-E. Richter) bzw.
die eigene Schlimmheit an den Sündenböcken selbstgerecht und
selbststärkend abzureagieren.
Nehmen wir den ganzen Zirkus also auch als Symptom, das unser wahres
Sein spiegelt.
Aber...
Sie mögen psychologisch ein Stück weit Recht haben. Manche
Sprüche sind vulgär und dumm.
Aber die Vorstellung, daß jemand, der erfolgreich und hart
arbeitet, fast alle Früchte seiner Arbeit "sozial" an
"Arme" abzugeben hat, egal, warum sie "arm" sind,
ist irrig.
Sie können dies ausprobieren, aber sofort oder nach einer Weile
werden die "Produzenten" abwandern oder die Freuden von
Arbeitszeitverkürzung, Freizeitorientierung oder Frühruhestand
entdecken. Wenn es nichts mehr zu melken gibt, ist Schluß mit den Wohltaten.
Dafür sind dann endlich die Klagen unserer EU-Partner über die
hohe deutsche Produktivität und Konkurrenzfähigkeit
hinfällig. Wir sind dann solidarisch schlecht.
Allerdings werden wir dann vom Nettozahler zum Nettoempfänger. Ob
unsere Freunde das wollen?
Was Deutschland im Kleinen, ist Europa im Großen.
Immer wollen die, die sich durch ein gewissen Unvermögen belasten
an die Mittel derer, die sich durch ein gewisses Vermögen
auszeichnen. Haben Sie schonmal erlebt, dass in der Schule der Gute von
weniger Guten abspickt?
Ganz so einfach ist es nicht: Reich = fleissig, weniger reich = faul, arm = verlottert
Wenn man Deutschland als 1 Land und 1 Volk versteht, dann ist der
Länderfinanzausgleich richtig. Der Gedanke, alle Deutschen sollten
in etwa auf dem gleichen Wohlstandslevel leben können, beweist
eine Sozialkultur, der Deutschland massgeblich seine Stärke und
Stabilität verdankt.
Nun kann man, wie Herr Sarazin und andere, (sinngemäss oder auch
wörtlich) argumentieren, die Menschen in Berlin führten ein
Lotterleben, die in Bremen, Schleswig-H. und Niedersachsen seien faul,
und die fleissigen in Hessen, Bayern und Ba.-Württemberg wollen nun
nicht länger für die Faulenzer zahlen. Das könnte man
einsehen, wenn die Argumentation nicht arg primitiv wäre. Ich
behaupte nämlich, die Menschen in Norddeutschland, Berlin und im
Osten sind genauso fleissig und strebsam wie die im Süden. Sonst
würde das ja global bedeuten, dass z.B. die Araber in den Emiraten
u. in Saudi-A. die fleissigsten Menschen der Welt wären. Dabei
haben die nur Öl unterm Sand und die Arbeit machen vor allem Ausländer.
Fast richtig!
In den Empfängerländern wir zu viel Geld ohne Gegenleistung
und ohne Nutzen für die Gesellschaft verbrannt. Da kann der
Steuerzahler sich noch so sehr anstrengen...
Immer mehr Menschen bekommen Gald eifach nur dafür, dass sie da
sind. Denn deshalb sind sie gekommen. Ohne diese Zuwendung wären
sie längst wieder weg....
Hier im Mekka der Sarrazinfans kann man mir bestimmt weiterhelfen. Wen
meint Herr Sarrrazin, wenn er vom Lotterleben, also abkassieren ohne
wirtschaftlich begründeten Gegenwert, spricht? Die Türken oder
die Künstler? (Berlin leistet sich u.a. drei Opernhäuser!)
Oder sind die Meister des Berliner Lotterlebens die Politiker und somit
die Wahl des Standorts Berlin als Hauptstadt eher der kostspielige
Fehler als der Länderfinanzausgleich?
Hat der Neuberliner Wullf das Lotterleben nicht in Dimensionen
geführt, an die weder die Türken noch die Künstler jemals
heranreichen werden?
Es sind die Sozialkosten
In Berlin wird zuviel "verfressen" und zu wenig
"akkumuliert". Wie ich Sarrazin kenne, hat er
die Zahlen, die den Unterschied machen zu München und Stuttgart,
abrufbar im Kopp. Er hätte
sich sonst bei Wowereit nicht unbeliebt machen können. Wowereit
wird immer weiter wieder- gewählt. Es sei denn, er holt Sarrazin
zurück. Sarrazin war als Kassenwart die personifizierte Bedrohung
der Berliner Misswirtschaft. Zum Glück behält man dort die
schlimmsten Auswüch- se für sich ! Berlin ist tatsächlich
keineswegs sexy aber recht reich (DER STERN, Sommer 11)
Schon seltsam!
Was hat der Bundespräsident mit dem Länderfinanzausgleich zu
tun? Allmählich wird der Weitblick einiger Kommentatoren peinlich.
Es reicht.
Warum wohl..
wird Wowereit als "Partylöwe" und nicht als
verantwortungsvoller Landesvater gerühmt?
Ob der Anteil von Transferempfängern mit Mihigru etwas mit maroden
Finanzen zu tun hat, kann jeder beim Statistischen Bundesamt
herausfinden. Viel Spass!
Warum bietet man einen Eugeniker immer wieder eine Plattform?
Sarrazin rechnete z.B. einfach die Bildungspolitik in Berlin schön, indem er die Lehrerzahlen mit der Anzahl der Einwohner Berlins verglich - und nicht der Anzahl der Schüler. Auf diese Weise stand Berlin dann plötzlich wesentlich besser als Bayern da, obwohl es genau umgekehrt war. Und derartiges ist kein Versehen, derartiges muss man schon absichtlich tun, so dumm kann der Mann kaum sein.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.01.2012 15:27 UhrEin anderer Aspekt ist ...
dass die Lehrerzahlen im umgekehrten Verhältnis zu den Lernerfolgen
stehen. Insofern liegt
ein Verbrechen gegen Staat und Gesellschft vor: Steuerverschwendung bei
optimalem Miss- erfolg. Wieso beugen sich gewerkschaftlich organisierte
Lehrer (als Beamte) dem unbestreit- baren Druck des Prekariats ? Oder,
ist das "Studieren auf Lehramt" eine gute Möglichkeit von
Durchschnittstalenten auf lebenslange Versorgung, ausserhalb des
Leistungsdrucks in sonsti- gen, produzierenden Bereichen der
Gemeinschaft ? Im Süden sind die Lehrer besser, auch die
Schüler und die äuss. Bedingungen. Sollen die Bayern den
"Preussen" helfen kommen, obwohl
sie schon das Geld liefern ?
akuelle Marginalie: Berlin-Brandenburg und Saarland-Rheinland-Pfalz, Zusammenlegung ist eine Lösung
Das Saarland hat z.B. so viele Einwohner wie der Regierungsbezirk Köln, diese kleine Randbemerkung sei gestattet vor der Wahl dort.
Der Marshall-Plan (MSP) unterstützte von 1948-1953 16 europ. Staaten, darunter auch die BRD. Vom Gesamtvolumen 14Mrd. Dollar erhielt die BRD rund 10%, d.h. 1,4 Mrd. Dollar. Nach Wirtschaftshistoriker Eichengreen half dies dem BIP der teilnehmenden Staaten zu einer Steigerung von ca. 0,5% jährlich. Die Hilfsgelder machten dabei insgesamt weniger als 3% der Nationaleinkommen der unterstützten Staaten aus. Was hat der MSP mit Berlin und dem LFA zu tun? Nun, Berlin wird, wenn Wikipedia stimmt, seit 1995 ununterbrochen mit jährlichen Milliardenzahlungen gefüttert und ist seit nunmehr mindestens 17 Jahren, in Worten SIEBZEHN!! nicht in der Lage aus dem Knick zu kommen. Der LFA macht im Haushalt Berlins rd. 33% der Einnahmen aus! Der MSP lief nur 6 Jahre lang und, wenn man nun die Zeiträume der Unterstützung für die BRD und Berlin vergleicht, nach 17 Jahren hatte die BRD ihr Wirtschaftswunder. Gut Berlin auch, denn dort wundert einen wirklich nichts mehr. Herr Sarrazin hat recht. Punktum.
Unabhängig von den ganzen, ökonomisch natürlich zutreffenden, auch ohne großen Sachverstand (da > < Vergleich) einsehbaren Verhältnissen, sollte man sich einmal Gedanken darüber machen was man sich mit der desaströsen Bundesrepublikanischen Hauptstadt eigentlich subventioniert. Zum einen natürlich ein Sammelbecken oder Konzentrationsraum aller "zum Glück" in der "Provinz" nicht ansässigen Personen, aber im besonderen ein Laboratorium für gesellschaftliche Entwicklungen, die sich unter Umständen, richtig koordiniert in einer Generation bezahlt machen. Es gibt nichts "besseres" als bilinguale "Deutsche", Personen die die letzte Bastion durchbrechen und zum Vermittler zwischen zwei Welten werden. Kennen sie z.B. den Unterschied zwischen dem vietnamesischen und deutschen? Das sind Welten, allein schon in der Form der Sprachart. Und wir sollten stolz darauf sein, dass wir solch eine Haupstadt haben.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.01.2012 20:55 UhrErfolge?
Diese "bilingualen" Bürger beschränken sich leider
überwiegend auf ganz wenige Kulturkreise, die ganz zufällig
eine Religion gemeinsam haben.
Und Parameter wie Pro-Kopf-Einkommen, Bildungsabschlüsse,
Arbeitslosigkeit, Sozialhilfebezug und Kriminalität sehen dort
nicht besonders gut aus.
Und werden von Generation zu Generation eher schlechter als besser.
Selbstverständlich war –und ist- der
Länderfinanzausgleich ein Fehler. Er zeigt, wie sich
Verantwor-tungslosigkeit auf Kosten anderer ein lustvolles Leben
schafft. Er ist ein Beispiel dafür, was Kollektivismus auch in
einem –nur noch rudimentär existierenden- System der Sozialen
Marktwirtschaft für Zerstörungen anrichten kann. Der
bundesdeutsche Länderfinanzausgleich ist die Blaupause für
das, was Regierung und Nichtopposition in der Eurozone und dann in der
gesamten EU einführen wollen. Dies wahrlich erfolgreiche Modell
bedarf doch der Europäisierung.
Und einige derjenigen, die jetzt –mit zutreffenden Gründen-
den Länderfinanzausgleich in unserem Lande bekämpfen, treten
gleichzeitig für den ESM, für die Europäisierung des
Unsinns, ein. Dieses als schwachsinnig erkannte Umverteilungssystem
verkaufen uns die EUmanen auch noch als Verkündung der Glückseligkeit!
Willkommen im Café Paranoia!
Haben Sie schon bestellt? Der Herr am Nachbartisch zahlt die Zeche!
Berlin mit Hessen, Bayern, München (Technologie), Frankfurt (Airport/Banken) oder Hamburg (Hafen/Logistik) zu vergleichen ist einfach unredlich. Das Insel-Dasein während der deutschen Teilung mit all seinen Irrungen und Wirrungen war ein schwerer Malus. Welcher Investor wollte sich diesen aussetzen? Mit der deutschen Einheit erbte Berlin die "Elends"-Viertel im Ostteil und verrottete Betriebe im Umland. Andererseits: Seit 1990 hat Berlin dort weiter gemacht wie die 40 Jahre zuvor. Was prahlte Wowereit vor rund einem Jahr über den rasant wachsenden Arbeitsmarkt, der alles in den Schatten stellt. Bei genauerer Betrachtung gab es tatsächlich neue Jobs en masse: Leider allesamt in der ach so "wertschöpfenden" Sozialindustrie. Berlin ist das Synonym für prkäre lebensverhältnisse. Warum auch ändern, wenn das Geld weiter fließt! Sarrazin liegt richtig, Lösungen müssen andere bieten
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.01.2012 18:15 Uhr"wertschöpfenden" Sozialindustrie
"allesamt in der ach so "wertschöpfenden" Sozialindustrie"
Sind Hotels und Callcenter jetzt schon Sozialindustrie? Die wachsen hier
wie Pilze!
Oder meinen Sie mit "Sozialindustrie" etwa Jobs von denen man
nicht leben kann?
Also quasi "sozial-subventioniertes Arbeitsverhaeltnisse".
Ich habe einerseits die Besonderheiten und die Lage der Hauptstadt während der Zeit
des "Kalten Krieges" beschrieben, für die Berlin nichts
kann.
Und andererseits die unglaublichen politischen Fehlleistungen (aller
Parteien und Politiker), insbesondere die des Großsprechers (und
wie an anderer Stelle hier im Forum des als "Partylöwe"
bezeichneten) Wowereit, die Sarrazin völlig zu Recht anprangert.
Sie verstecken sich hinter dem Wort "krude", ohne näher
zu erläutern, was Sie darunter verstehen.
Erklären Sie sich, Herr Dr. Thinnes, dann können wir weiter
diskutieren. Ich jedenfalls kann an Sarrazis Gründen rein gar
nichts krudes finden.
MfG
Herr Dr. Thinnes,
da ist ja es wieder, das ominöse Wörtchen "krude".
Mir scheint, dies findet immer dann Verwendung, wenn man den Aussagen
des Herrn Dr. Sarrazin argumenativ nicht beikommt.
Einen Verstoß des Herrn Baade gegen die Richtlinien des Forums
vermag ich auch bei genauestem Hinsehen nicht zu erkennen; meinten Sie
damit vielleicht, daß er anderer Meinung ist als Sie? Dieses
Schema ist bestens bekannt, wird in diesem Forum aber wohl kaum verfangen.
Zuletzt: wenn Herr Baade postuliert: "(Herr Dr.) Sarrazin liiegt
richtig", gebietet es schon die Logik, daß er seinen Aussagen
nicht widerspricht.
Wir müssen uns eine Hauptstadt mit einem repräsentativen Image leisten dürfen - Infrastruktur einer Weltstadt - . Was Berlin sich nicht leisten darf, ist die Ausuferung von Wohltaten, da verstehe ich die, die es können.
Die Wortwahl, haben wir gelernt,
lässt auch immer Rückschlüsse zu auf die aktuelle
Lebenssituation und Gedankenwelt des Urhebers. Das schaut nicht gut aus
für den ehrenwertesten Herrn S.. Andererseits, 10000 Euro
Pension sind aber auch eine ziemliche Last, wenn es darum geht, eine
spartanisch, preussische Lebensführung vorzugauckeln.
Wo einer Recht hat, hat er Recht ...
... und Herr Sarrazin pflegt Recht zu haben und auch zu behalten. Nota:
Schon 2010 schlug er den Konkurs Griechenlands vor. Bundesbanker
Sarrazin hatte damals völlig Recht, wie es uns heute
scheibchenweise nahegebracht wird. Nur mit dem Unterschied, dass in der
Zwischenzeit dreistellige Milliardenbeträge sinnlos verpulvert
worden sind.
.
Sarrazin spricht als Sanierer, der schon zu seinen
Aktivitätszeichen - trotz reichlichster Versuche - nicht für
dumm zu verkaufen war. Was sich heute die "Troika" in
Griechenland vorführen lässt, erinnert an das Wowereitsche
Theater auf's Frappanteste. Nur fällt einer wie Sarrazin nicht auf
die Jahrzehnte abgelagerten, salbungsvollen Spruchweisheiten von der
kostspieligen "Sonderstellung Berlins" herein. Danke, Herr
Sarrazin !
Sarrazin verstehen
Man muß sich mal in den armen Mann hineinversetzen:
Als Finanzsenator Berlins sieht man die ganze hochdefizitäre
Mißwirtschaft in allen Details - und muß sie gegenüber
der Öffentlichkeit auch noch vertreten.
Man hat einen in der Öffentlichkeitsarbeit versierten,
populistischen Partylöwen als Chef, der fast alle sinnvollen
Sparvorschläge sofort kassiert und lieber weiter mit dem Geld
anderer gute Laune verbreitet.
Dazu kommen diverse Mißstände, über die von der die von
der herrschenden political correctness ein Denk- und Sprechverbot besteht.
Er hat es dennoch gewagt, in aufklärerischer Tradition das
"Unsagbare" zu sagen - und wurde und wird seitdem
öffentlich hingerichtet.
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