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Zinsen Deutschland spart fast 150 Milliarden Euro

Die Niedrigzinsen haben der deutschen Bundesregierung Geld gespart. Jetzt wird deutlich: Sogar viel Geld. Mehr

21.04.2017, 18:25 Uhr | Wirtschaft
Allgemeine Infos über EZB

Die Europäische Zentralbank (EZB) wurde 1998 als gemeinsame Währungsbehörde der Europäischen Währungsunion gegründet und hat ihren Sitz in Frankfurt am Main. Präsident der EZB ist seit 1. November 2011 der Italiener Mario Draghi.

Die Aufgaben der EZB
Zu den wichtigsten Aufgaben der EZB gehören die Regulierung der Geldmenge und die Überwachung des europäischen Bankensystems. Ihr Ziel ist es, größere Schwankungen des Geldwertes zu verhindern und das Preisniveau in der Eurozone stabil zu halten. Ihr wichtigster Steuerungsmechanismus ist dabei der Leitzins, der bestimmt, zu welchem Zinssatz die nationalen Geschäftsbanken Geld leihen können. Damit beeinflusst die EZB die konjunkturelle Entwicklung in der Eurozone und die Inflationsrate. Weitere wichtige Steuerungsinstrumente sind die Festlegung der Mindestreserve und die Intervention am Devisenmarkt.

Die Organisation der EZB
Das Direktorium setzt sich aus sechs Mitgliedern zusammen, von denen vier gewöhnlich aus den großen Eurostaaten Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien stammen. Das Direktorium bildet gemeinsam mit den Präsidenten der nationalen Zentralbanken den EZB-Rat, der die wichtigen Entscheidungen fällt, wie beispielsweise die Festlegung des Leitzinses. Im Vertrag von Maastricht wurde die politische und finanzielle Unabhängigkeit der EZB vereinbart, die Interessenkonflikten und der Einflussname von außen vorbeugen soll. Derzeit hat die EZB ihren Hauptsitz noch im Eurotower-Hochhaus in Frankfurt am Main. Bis 2015 soll der Neubau auf dem Gelände des ehemaligen Großmarktes im Frankfurter Ostend eröffnet werden.

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