Home
http://www.faz.net/-gqe-zny0
Mehr Angebote
| Abo|Hilfe
Mittwoch, 15. Februar 2012
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Teures Benzin, teure Lebensmittel Super Minus

05.07.2008 ·  Benzin ist teuer wie nie. Und der Preis für Lebensmittel ist zuletzt auch kräftig gestiegen. Jetzt hat die Weltbank herausgefunden, dass die Produktion von Biokraftstoff Nahrungsmittel stärker verteuert als angenommen. Bei allem Ärger an der Tankstelle und Verständnis für die Suche nach alternativen Kraftstoffen, bleibt es dabei: Essen gehört auf den Teller.

Von Holger Appel
Artikel Lesermeinungen (4)

Jeden Tag aufs Neue dieser Schreck. 1,58 Euro prangt inzwischen an der Zapfsäule. Die Folgen des Ölpreises kennt jeder aus seinem Alltag: Aus dem Haushalts- oder Urlaubsbudget muss immer mehr dem Tankwart in die Hand gedrückt werden. Die Freude über die Lohnerhöhung währt nur kurz, weil Super Plus und Inflation aus dem Gehaltszuwachs ein super Minus machen.

Die abendliche Grillrunde wird von der Debatte dominiert, ob der Salat zu den Würstchen gehört oder in den Tank. Ob Atomstrom trotz ungelöster Endlagerprobleme doch eine Alternative sein kann. Oder ob Nachbars Sonnenkollektor eine lohnende Investition ist.

Die Meinungen liegen so weit auseinander wie die Lösungsvorschläge gegen den mittlerweile auch in der deutschen Industrie Bremsspuren hinterlassenden Ölpreisanstieg. Die Diskussion dürfte jetzt noch hitziger werden: Eine Studie der Weltbank kommt zu dem Ergebnis, dass die Produktion von Biokraftstoff Lebensmittel deutlich stärker verteuert als angenommen. Ob es 75 Prozent sind, sei dahingestellt. Bei allem Ärger an der Tankstelle und Verständnis für die Suche nach alternativen Kraftstoffen, bleibt es dabei: Essen gehört auf den Teller.

Weitersagen Kommentieren Merken Drucken
Weitersagen

Jahrgang 1966, Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Technik und Motor“.

Jüngste Beiträge

Fremder Leute Kinder

Von Heike Göbel

Eine Debatte, die das Land in Eltern und Kinderlose spaltet, braucht niemand. In der DDR konnten Paare staatliche Wohnungskredite durch Kinder abstottern. Das ist kein Vorbild für eine freiheitliche Gesellschaft. Mehr 2 12

14.02.2012 17:45 Uhr
  Vortag
Dax 6.728,19 −0,15%
 OK
15.02.2012
Name Kurs Prozent
DAX 6.728,19 −0,15%
FAZ-INDEX 1.500,83 −0,21%
TecDAX 773,85 −0,19%
MDAX 10.253,60 −0,35%
SDAX 5.023,80 +0,24%
REX 421,66 −0,02%
Eurostoxx 50 2.488,29 −0,13%
F.A.Z. EURO INDEX 80,26 −0,27%
Dow Jones 12.878,30 +0,03%
Nasdaq 100 2.575,24 +0,22%
S&P500 1.350,50 −0,09%
Nikkei225 9.288,89 +2,62%
EUR/USD 1,3157 +0,24%
Rohöl Brent Crude 118,17 $ +0,32%
Gold 1.722,00 $ +0,61%
Bund Future 138,53 € +0,15%