Das Weltwirtschaftsforum wird zwar erst am Abend, vermutlich gegen 18 Uhr, von Bundeskanzlerin Angela Merkel offiziell eröffnet. Aber schon den ganzen Tag über wird in verschiedenen Arbeitsgruppen über den Zustand der Welt (-Wirtschaft) diskutiert: Wie verändert Social Media die Welt? Auf welche Weise formt sich das Weltfinanzsystem gerade neu? Welche Länder und Branchen treiben 2012 das Wachstum an?
Donnerstag
Am ersten offiziellen Tag beschäftigt sich am Morgen eine Diskussionsrunde mit dem technologischen Fortschritt und wie er Wachstum und Beschäftigung anregen kann. Zudem gibt es eine prominent besetzte Debatte zur Frage, wie sich Chinas Währungsreserven zum Wohle des eigenen Landes und der Welt am besten einsetzen lassen. Einige Manager dürften sich aber auch für die Veranstaltung interessieren, die vermitteln soll, wie man unter Druck besser führt.
Auch der Freitagmorgen steht im Zeichen der wirtschaftlichen Zukunft Chinas: Wie wird sich das Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr entwickeln? Gibt es Grund zu Pessimismus? Zeitgleich diskutiert der isrealische Verteidigungsminister Ehud Barack über die Frage, was passiert, sollte Iran ein Nuklearwaffe entwickeln. Technisch Interessierte widmen sich dem Thema: Wie können Staaten in einer total vernetzten Welt besser geführt werden?
Samstag
Der Tag beginnt mit einer Debatte über Urheberrechte: Wie verändern neue Verhaltensweisen im digitalen Zeitalter die Geschäftswelt? Wo liegen die Chancen? Zudem dreht es sich um Fragen zur Energieversorgung: Wie geht es mit der Atomenergie weiter, wie mit den erneuerbaren Energien? Wer am Samstag den Blick auch einmal vom Tagesgeschehen entfernen will, könnte sich auch um eine echte Erweiterung seines Horizonts bemühen: Was sind die jüngsten Erkenntnisse zur Entstehung des Universums?
