Home
http://www.faz.net/-gqe-t49n
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Telekommunikation T-Mobile ist der Spitzenbieter

25.08.2006 ·  Bei der Versteigerung der Mobilfunklizenzen in den Vereinigten Staaten ist die Telekom-Tochter T-Mobile USA mit 4,13 Milliarden Dollar weiterhin der höchstbietende Auktionsteilnehmer. Experten zufolge braucht sie die Lizenzen dringender als die Konkurrenz.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (0)

Bei der Versteigerung von 1.122 Mobilfunklizenzen in den Vereinigten Staaten haben die jeweils höchsten Gebote die Summe von 13 Milliarden Dollar überschritten. Die Telekom-Tochter T-Mobile USA hat dabei mit 4,13 Milliarden Dollar weiterhin die höchsten Gebote abgegeben, wie die Veranstalterin der Auktion, die Federal Communications Commission (FCC), am Donnerstag mitteilte.

Auf Platz zwei bei der Höhe der gebotenen Summe hat sich der amerikanische Mobilfunkanbieter Verizon Wireless geschoben, der nun vor dem Kabelkonsortium SpectrumCo LLC liegt.

Regionale Anbieter bieten mit

Die versteigerten Mobilfunklizenzen ermöglichen es, bestehende Netze auszubauen oder neue Mobiltelefonangebote einzuführen. T-Mobile benötigt zusätzliche Frequenzen, um ein Mobilfunknetz der nächsten Generation aufzubauen. Kleinere regionale Telekommunikationsanbieter bieten mit, um sich in ihren Regionen besser aufzustellen.

Was die Kabelbetreiber mit den Frequenzen vorhaben, ist unbekannt, sie bieten jedoch gemeinsam mit dem Joint-Venture-Partner Sprint Nextel Corp. Die Auktion hatte am 9. August begonnen und endet, wenn keine neuen Gebote mehr eingehen.

T-Mobile ist stark auf Lizenzen angewiesen

Besonders wichtig ist das neue Wellenspektrum der Auktion für T-Mobile USA. Sie ist Experten zufolge stärker darauf angewiesen als die Konkurrenz, es war bereits erwartet worden, daß die Telekom-Tochter einige Milliarden Dollar dafür aufbringen muß. Die Unsicherheit über die Höhe der Ausgaben belastet schon lange den Aktienkurs und weckt Erinnerungen an die gigantischen Beträge, die bei der UMTS-Versteigerung vor sechs Jahren flossen.

Der Andrang ist groß: 168 Interessenten hatte die Branchenaufsicht Federal Communications Commission für die 1.122 Lizenzen zugelassen, die landesweit unter den Hammer kommen. Allgemein werden Gesamteinnahmen bis zu 15 Milliarden Dollar erwartet. Einzelne Beobachter halten aber auch viel höhere Summen für möglich.

  Weitersagen Kommentieren Merken Drucken
Weitersagen
Themen zu diesem Artikel

Die Förderlücke

Von Heike Göbel

Der Gesetzentwurf zum Betreuungsgeld ist ein Ausweis unbelehrbaren Glaubens an die unbegrenzte Leistungsfähigkeit des Sozialstaates. Dass Eltern ihre Kinder, wie seit Menschengedenken, unbezahlt hüten, ist in Deutschland offenbar nicht mehr denkbar. Mehr 20 38

30.05.2012 14:39 Uhr
  Vortag
Dax 6.322,63 −1,16%
 OK
NameKursProzent
FAZ-INDEX 1.377,63 −1,18%
Dow Jones 12.580,70 +1,01%
EUR/USD 1,2443 −0,36%
Rohöl Brent Crude 104,77 $ −1,95%
Gold 1.579,50 $ 0,00%
Umfrage

Anonym bewerben? Ist das gut?

Alle Umfragen

Bitte aktivieren Sie ihre Cookies.