Home
http://www.faz.net/-gqe-41kj
Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Technologie Umsatzsprung bei Texas Instruments

 ·  Wegen hoher Abschreibungen auf Micron Technology rutschte Texas Instruments zuletzt in die roten Zahlen. Doch das Geschäft lief gut.

Artikel Lesermeinungen (0)

Texas Instruments, der weltgrößte Handychip-Hersteller, hat im vierten Quartal und im Gesamtjahr 2002 wegen Abschreibungen auf Investments Verluste verbucht. Das Unternehmen wies für das Schlussquartal 2002 rote Zahlen von 589 Millionen Dollar oder 34 Cent je Aktie aus, im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres hatte der Verlust noch bei 116 Millionen Dollar oder sieben Cent je Aktie gelegen.

Der Quartalsumsatz stieg kräftig auf 2,1 (1,8) Milliarden Dollar. Dies hat TI am Mittwoch nach Börsenschluss mitgeteilt. Der Halbleiterumsatz erhöhte sich um 22 Prozent. Der Umsatz in der Sparte Sensoren und Kontrollen stieg um zehn Prozent, wobei sich das gute Geschäft im Autobereich positiv bemerkbar machte.

Ohne Abschreibungen Gewinn

Das Unternehmen nahm Abschreibungen von 638 Millionen Dollar auf seine Micron-Technology-Aktien vor. TI hatte die Aktien im Jahr 1998 erhalten, als die Gesellschaft ihr Speichergeschäft an Micron Technology verkauft hatte. Die Abschreibung reduzierte den Gewinn um 37 Cent je Aktie. Texas Instruments hätte unter Ausklammerung von Sonderfaktoren sechs Cent je Aktie verdient. Die Analysten hatten auf dieser Basis mit drei Cent Gewinn je Aktie gerechnet.

Der Auftragseingang erhöhte sich im Schlussquartal gegenüber dem entsprechenden Vorjahresabschnitt um 32 Prozent auf 2,1 Milliarden Dollar. Der Auftragseingang legte im Gesamtjahr um 23 Prozent auf 8,4 Milliarden Dollar zu. TI steigerte den Jahresumsatz auf 8,4 (8,2) Milliarden Dollar. Es fiel ein Jahresverlust von 344 (201) Millionen Dollar oder 20 (zwölf) Cent je Aktie an. Der Chip-Umsatz stieg gegenüber 2001 um zwei Prozent, während der Umsatz in der Sparte Sensoren und Kontrollen stagnierte.

Aktie steigt kräftig

TI verbuchte trotz des schwachen wirtschaftlichen Klimas im Mobilfunkbereich und in der digitalen Verbraucherelektronik ein kräftiges Umsatzwachstum, betonte TI-Chef Engibous. Das Unternehmen hat nach seinen Angaben im Schlussquartal 2002 die liquiden Mittel um 498 Millionen Dollar auf mehr als vier Milliarden Dollar erhöht. Der Umsatz dürfte im ersten Quartal 2003 etwa ebenso sein wie im Schlussquartal 2002. TI rechnet mit etwa sechs Cent Gewinn pro Aktie. Der TI-Aktienkurs stieg nachbörslich kräftig um 60 Cent auf 14,85 Dollar (siehe auch: Hohe Bewertung bremst Texas Instruments).

  Weitersagen Kommentieren Merken Drucken
Weitersagen

Deutscher Bus-Club

Von Henning Peitsmeier

Der ADAC will im Markt für Busverbindungen auf Anhieb einen Anteil von einem Drittel. Leisten kann er sich einen möglichen Flop allemal. Denn gut 18 Millionen Autofahrer zahlen mehr als 1 Milliarde Euro Beiträge im Jahr. Mehr 1


Wichtigste Werte
Name Kurs Änderung
  F.A.Z.-Index --  --
  Dax --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  F.A.Z.-Anleih… --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --
  Bund Future --  --