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Technologie IT-Firmen zeigen wenig Hoffnung

 ·  Der Branchenverband Bitkom hat seine Prognosen für den deutschen IT-Markt in diesem und im nächsten Jahr gesenkt.

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Der Branchenverband Bitkom hat seine Prognosen für den deutschen Informations- und Telekommunikationsmarkts (ITK) in diesem und im nächsten Jahr gesenkt. Nach einer Umfrage unter den Mitgliedsunternehmen zu ihren Wachstumserwartungen rechne er im laufenden Jahr nur noch mit einem Wachstum der Branche auf dem Vorjahresniveau, das bei 1,7 Prozent gelegen hatte, sagte Bitkom-Präsident Volker Jung.

„Es wird knapp über der Nulllinie sein, so wie im vergangenen Jahr“, so Jung. Im März hatte Bitkom noch ein Wachstum von 4,2 Prozent prognostiziert. 28 Prozent der Firmen rechneten sogar mit fallenden Umsätzen in der als Wachstumsmarkt geltenden ITK-Branche.

Umsätze tendenziell gefallen

Im ersten Quartal 2002 seien die Umsätze in der deutschen ITK-Branche tendenziell gefallen, führte Jung, gleichzeitig Vorstandsmitglied des Siemens-Konzerns, weiter aus. In vielen Unternehmen sei der Auftragsbestand abgebaut worden. Der Nachfragerückgang habe vor allem die Hersteller von Handys, PC sowie Vermittlungssystemen betroffen.

Insgesamt erwartet der Verband im laufenden Jahr ein leicht einstelliges Wachstum des deutschen ITK-Markes auf rund 140 Milliarden Euro. Damit würden die deutschen Informations- und Telekommunikationsunternehmen langsamer als der westeuropäische und der Weltmarkt wachsen, für die Bitkom im März ein Wachstum von 5,4 Prozent beziehungsweise 6,6 Prozent prognostiziert hatte.

Im nächsten Jahr keine deutliche Verbesserung

Auch für das kommende Jahr gab sich Jung pessimistischer als bisher. Er rechne 2003 nicht mit einer erheblichen Steigerung der Wachstumsraten gegenüber 2002. Bisher hatte Bitkom für das kommende Jahr eine Steigerung von 8,6 Prozent in Aussicht gestellt. „Wir sind pessimistischer als das, was schon einmal gesagt wurde", sagte Jung. Allerdings werde in der Branche selbst verstärkt investiert. „Das ist das zuverlässigste Zeichen dafür, dass die dürren Zeiten in den meisten Sektoren allmählich zu Ende gehen.“

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