23.08.2004 · Mit einem sieben Punkte umfassenden Konzept will der VW-Konzern seine Arbeitskosten um 30 Prozent verringern.
Mit einem sieben Punkte umfassenden Konzept will der VW-Konzern seine Arbeitskosten um 30 Prozent verringern.
Die Kernpunkte:
- In den bevorstehenden Tarifverhandlungen für seine mehr als 100.000 Beschäftigten will VW eine Nullrunde durchsetzen.
- Ab 2005 will VW das Vergütungssystem radikal vereinfachen. Von aktuell 22 Entgeltstufen und mehr als 4000 Tätigkeitsbeschreibungen sollen lediglich 12 Einkommensgruppen übrig bleiben.
- Der Konzern will der Belegschaft medizinische Angebote und Versicherungsleistungen ermöglichen. Im Gegenzug gleicht die Belegschaft Krankheitskosten pauschal durch zusätzliche Arbeitszeit oder Verrechnung von Tarifleistungen aus.
- Auszubildende sollen weniger verdienen, dafür will der Konzern die Zahl der Azubi-Plätze um 20 Prozent erhöhen.
- Das Volumen der Arbeitszeitkonten soll von jährlich 200 auf 400 Stunden ausgeweitet werden.
- Demographische Gestaltung der Arbeitszeit: Beschäftigte sparen systematisch Mehrarbeit an, die sie vor Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze entsprechend abbauen. Junge haben danach eine höhere, Ältere eine geringere Arbeitszeit.
- Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Standorte bei internen Ausschreibungen, etwa der Produktion neuer Modelle, soll gestärkt werden. Das einzelne Werk kann zum Beispiel zeitweise längere Arbeitszeiten als Gegenleistung für Einmal-Investitionen anbieten.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.377,69 | −0,11% |
| Dow Jones | 12.486,80 | −0,34% |
| EUR/USD | 1,2526 | −0,06% |
| Rohöl Brent Crude | 106,87 $ | +0,11% |
| Gold | 1.568,50 $ | 0,00% |
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