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Tankstellen Rösler will Benzinpreise überwachen

 ·  Nach dem Willen von Wirtschaftsminister Rösler sollen Tankstellen künftig an eine zentrale Stelle melden, wann und wie sie die Preise an der Zapfsäule ändern. Auch ihre Einkauspreise sollen sie melden, um dem Kartellamt die Arbeit zu erleichtern. Die Branche ist entsetzt.

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stefan pauly

Rösler: noch mehr Beamte anstatt besserer Steuersätze

ja mit einer Harmonisierung der Mehrwert- und der Energiesteuern in der EURO-Zone würden 2 Ziele erreicht:
Konkurrenz über Grenzen hinweg anstatt Tanktourismus und mehr Einnahmen in Deutschland und damit nicht mehr in der Tankstelle Luxemburg.

Muss man auf eine Harmoinisierung warten? nein.
Herr Rösler könnte ändern.

Das würde aber Probleme lösen anstatt sie zu pflegen.

Warum wird Diesel mit 47 cent/liter und das zu 99,9% gleiche Heizöl mit 6 cent/liter besteuert?
Folge: Tanktourismus, weil unsere Nachbarn ihren Diesel mit 35 bis 38 cent/liter besteuern.

Einfach die Spritsteuern um 10 cent/liter senken und bei Heizöl und Erdgas um 4 cent/liter oder m3 erhöhen und schon gibt es gleiche Steuereinnahmen und mehr Kaufkraft in D anstatt bei unseren Nachbarn.

Deutschland verschenkt Steuereinnahmen von 7 Milliarden jedes Jahr und tausende Arbeitsplätze an grenznahen Tankstellen seit mehr als 2 Jahrzehnten.

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Thomas Weber

Rösler will sich selber und den Staat überwachen?

Das finde ich echt mal lustig, da ja die Benzinpreise ja schon fast nur noch aus Steuern bestehen. ^^

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Paul Banaschak

Auf dem Parteitag müsste ein Antrag auf Ausschluss von Mitgliedern aus die LINKE gestellt werden

oder war das einfach ein verspäteter Aprilscherz?
Ansonsten ist die Unterwanderung der FDP durch die LINKE schon Realität.

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Franz Mechernich

Was die FDP mit Ihrem Vorsprecher Rösler

von sich gibt, interessiert doch niemand mehr. Wer hat schon ein Hotel? Das hat sich voll erledigt. Im übrigen bedeutet Röslers Vorschlag nur noch mehr Bürokratie ohne Nutzen. Davon haben wir schon mehr als genug. Und zahlen muss es natürlich wieder der Steuerzahler. Widerlich! Einfach abwählen die Truppe. Wenn sie wirklich etwas für den Bürger tun wollen, dann sollten sie endlich anfangen, an den richtigen Stellen zu sparen und nicht ständig unsere Steuergelder aus dem Fenster schmeissen. Siehe hierzu die jährlichen Berichte vom Bund der Steuerzahler, Bundesrechnungshof etc. Dann wäre schon viel gewonnen.

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Hans-Christoph Kupfer

Transparenz an der Zapfsäule

Wie wärs denn, wenn die Tankstellen anfangen würden, hinter allen Spritpreisen den Steueranteil in Euro und Cent auszuweisen? DAS wäre echte Transparenz und würde den Blick auf das ECHTE Problem lenken.
Und ehe ichs vergesse, noch ein herzliches Dankeschön an den Philipp für seine neueste kabarettistische Einlage.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.04.2012 20:59 Uhr
Helga Zießler

"Wie wärs denn, wenn die Tankstellen anfangen würden,

... hinter allen Spritpreisen den Steueranteil in Euro und Cent auszuweisen?"

Das gab's sogar vor vielen Jahren mal. Wahrscheinlich hat der Staat das inzwischen untersagt (verboten). Denn Aufklärung könnte allzu leicht dazu führen, dass Hänschen Klein die Augen aufgehen und er in seiner hilflosen Wut nicht nur auf die bösen Öl-Multis schimpft ;-)

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Wolfgang von der Beeck

Welch Heuchelei !

Es ist doch der Staat der unter dem Deckmäntelchen der Fuersorge den Kraftstoff in D. so teuer macht.
Ich sage nur Ökosteuer (die ist ja sooo ökologisch),Mineralölsteuer,Mehwertsteuer und ueberhaupt die Steuer auf die Steuer.
Ich hätte hier noch einen Vorschlag.
Knappe Resourcensteuer,natuerlich nuuur um knappe Resourcen zu schuetzen.
Das Geld verplempert die deutsche Politik bestimmt auch gerne.

so long

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.04.2012 11:23 Uhr
Thomas Weber

Die Politik verplempert das Geld nicht, sie verteilt es nur um. ^^

Also vom Mittelstand zu den ganz reichen Spendern und den ganz armen Fußvolk für das Grobe.

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Frank Messerschmidt

Werter Herr Werner Schüßler,

Mir scheint, Sie und Andere diskutieren hier etwas am Thema vorbei. Ja, es ist nicht der Weisheit letzter Schluss. Jedoch ist Ihr Bsp. der 50.000 Datensätze doch sehr einfach gestrickt. Wenn die Tankstellen nicht mehrmals am Tag die Preise verändern, fallen auch keine überflüssigen Datensätze an. Was haben Sie gegen die Transparenz der Einkaufspreise, die würden doch nur deutlich machen, wer der eigentliche Großverdiener am Benzinmarkt ist.

Wichtiger für uns alle ist doch die Frage: Wer verdient an der Preistreiberei mit?

Dann stellt sich die Frage: Was können wir tun, um diesem Kartell aus Politik und Wirtschaft die Grenzen aufzuzeigen.

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Teito Klein

Röslers letzter K(r)ampf

Jetzt will also die FDP die Preise staatlich überwachen lassen, aber nicht nach dem Modell von Australien. Dort müssen die Preise 24h vorher angemeldet werden.
Wenn aber bei einem Spritpreis von 1,70€ alleine 0,94€ an Steuern anfallen, hat die ReGIERung natürlich kein Interesse, daran etwas zu ändern.
In den USA ist der Liter Sprit für 0,74€/l zu haben.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.04.2012 11:26 Uhr
Thomas Weber

Hehe, die FDP fordert staatliche Überwachung von Preisen.

Wer hätte dies jemals gedacht?

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Hartmut Albrecht

Maulwurf Rösler

Der FDP-Chef ist von CDUCSUSPD eingeschleust um die Liberalen endgültig in den Orkus zu befördern. Noch ein oder zwei solche Ideen, und er hat seine Aufgabe erfüllt.

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Edda Kuhlmann

"Markttransparenzstelle fuer Preisstabilitaet"

In Deutschland ist das Benzin doppelt so teuer wie hier in den USA, hauptsaechlich deswegen, weil es hier nicht so stark besteuert ist. Das ist der Skandal der Benzinpreise, nicht moegliche Schwankungen, selbst wenn diese 10 cents oder mehr betragen. Aber es geht auch gar nicht um Benzinpreise, steht die Markttransparenzstelle ersteinmal, kann deren Kompetenz leicht ausgeweitet werden. In der Geschwindigkeit, in der die EZB Gelder druckt, ist Inflation nur eine Frage der Zeit. Heute ist es das Benzin, vor deren Preisfluktuation der Verbraucher staatlicherseits geschuetzt werden muss, morgen die Grundnahrugsmittel. Alles in kleinen Schritten. Fuer die Preisstabilitaet.

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Siegfried Kellner

Da kann einem beim Lesen die Wut in den Kopf steigen.

Die Überschrift zeigt wieder einmal aus was für einem Holz diese Regierung geschnitzt ist. Rösler " WILL" Benzinpreise überwachen. Wie oft hat Frau Merkel im Fernsehen über die Benzinpreise "schlaue " Reden gehalten und nichts ist passiert. Nun "WILL" Rösler endlich bis zum Herbst ein Gesetz auf den Weg bringen; bis dahin wird weiter abgezockt. Wenn dieser Verein ( der sich Regierung nennt ) in der freien Wirtschaft arbeiten müßte, dann wären sie mit ihrem Phlegmatismus schon längst entlassen worden. Hoffentlich honoriert der Wähler bei den bevorstehenden Wahlen diese gemächliche Schlamperei.

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Bernhard Willhelm

wie hoch ist die Mineralölsteuer?

Absurdes Theater einer untergehenden Steuersenkungs-Partei
und es werden Erinnerungen wach an Pastor Hinze der auch schon
vorm Wahlkampf an der Tankstelle stand und was faselte von wegen
-lassen Sie sich nicht anzapfen –
ich kann nur raten
lassen Sie sich nicht für dumm verkaufen !

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Helmut Smith
Helmut Smith (fmsus) - 20.04.2012 14:47 Uhr

Juchuuu...Wahlkampfmaterial

Herr Rösler hat zumindest was gefunden, oder? Jetzt fix noch den passenden Slogan dazu und tadaaaah: fertig ist das Wahlprogramm der FDP. Der Seehofer wird sich gelb ärgern.

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Horst Rachinger

Wirtschaftsminister und stv. Bundeskanzler

Das Volk, das sich solche Amtsträger leisten kann, darf sich über nichts mehr wundern! Im besonderen nicht über den Staat, der 60% des Treibstoffpreises über Steuern und Steuern auf Steuern einsackt. Das heißt doch nichts anderes, dass Preiserhöhungen gleichzeitig eine höhere Umsatzsteuereinnahme bringt und damit für den Staat durchaus willkommen ist. Ich frage mich deshalb, warum der Staat Interesse an niedrigeren Spritpreisen haben sollte? Vielmehr würde das bürokratische Verfahren zusätzlich den Preis und damit die Steuereinnahme nach oben treiben und einige neue Stellen für Parteifreunde ermöglichen. Diese Verlogenheit in der Politik kotzt mich an.

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Helga Zießler

"Staatliche Überwachung" von Preisen?

Man denkt, man traut seinen Augen nicht. Solch ein Vorschlag ausgerechnet von der Partei, die sich mal eine liberale nannte? Warum aber nur bei Benzin? Warum nicht gleich eine Preisüberwachungspolizei bei allen Verbrauchsgütern? Warum müssen nicht generell alle Preiserhöhungen (die wir dank der verfehlten Politik doch längst haben) grundsätzlich von so durchgeknallten Politikern wie einem Herrn Rösler genehmigt werden?

Also, ich fasse es nicht. Nicht etwa nur die Linken sind es, die die Marktwirtschaft aushebeln wollen, nun macht es die FDP genau so auf ihrer verzweifelten Suche nach dem letzten Wähler.
Nein, Herr Rösler, mit diesem irrsinnigen Vorhaben dürften Sie den letzten, der vielleicht noch überlegt hat, ob er Ihrer Partei doch noch mal eine Chance geben sollte, sich auf liberal-konservative Prinzipien zu besinnen, nun endgültig vergrault haben. Mich auf jeden Fall.
Auf Nimmerwiedersehen!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.04.2012 07:32 Uhr
Wolfgang Kaeflein
Wolfgang Kaeflein (Wokae) - 21.04.2012 07:32 Uhr

Super Beispiel mit den Supermärkten

früher gab es an jeder Ecke eigenständige Metzgereien und Bäckereien, da konnte man leckere Wurst und Brot kaufen und trotz der hohen Qualität auch noch bezahlen. Was man heute in Supermärkten findet ist doch meist qualitativ minderwertiges Zeugs. Unreifes Obst und Gemüse, billigst erzeugtes Fleisch und mit Kunsthefe aufgeblasene Wegwerf Brötchen. Ich hoffe, dass bald mal einer eine Art Esspappe erfindet, auf die ich dann mit einem Pinsel die gewünschte Geschmacksrichtung auftrage, dann weiß ich wenigstens woran ich bin und fühle ich mich nicht mehr so verarscht wie jetzt. Soviel zu der These, der freie Markt sei gut für den Verbraucher. Bei der heutigen Größe und Marktmacht vieler Anbieter bestimmen diese das Geschehen und nicht der Verbraucher. Nur ein offener 100% transparenter Markt würde zu einer optimalen Allokation der Produktionsfaktoren führen und das ist Utopie, alles andere ist Ideologie.

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Helga Zießler

NEIN Herr Müller

Nach der KLASSISCHEN liberalen Auffassung (Mises, Hayek) ist JEDE Einschränkung des freien Marktes schädlich für den Wettbewerb und damit letzlich für den Verbraucher. Ein freier Markt reguliert und optimiert alles ganz allein. Man denke nur an Supermärkte - die haben die teuren"Tante-Emma"-Läden verdrängt und gute Lebensmittel für jedermann erschwinglich gemacht. Es würde zu weit führen, die Einzelheiten hier alle zu erörtern. Die Analysen der beiden erwähnten (und anderer) Ökonomen beweisen das aber eindringlich. Wie schädlich staatliche Eingriffe sind, beweisen die Staatsunternehmen, wie etwa Landesbanken, oder auch staatliche "Hilfen" (Philipp Holzmann u.a.) Der Politik ist es einzig um Machterhalt, nicht um Verbraucherschutz zu tun, wie aber gern behauptet wird.
Was Herr Rösler nun fordert, ist schierer Populismus (Machterhalt!). Denn tatsächlich hat der Staat überhaupt kein Interesse daran, Benzin zu verbilligen, weil er kräftig an jeder Erhöhung verdient (s. @Edda Kuhlmann).

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Ulrich Dinkelbach
Ulrich Dinkelbach (Roxi1) - 20.04.2012 13:46 Uhr

USA mal wieder voraus

In den USA gibt es schon lange erstklassige tools, mit denen man jede einzelne Tankstelle in diesem riesigen Land mit Doppelklick auf die Preissituation hin untersuchen kann, incl. der benachbarten Tankstellen. Was braucht man dafür eine Behörde?
Wen es interessiert: gas price heat map googlen, oberster link, und dann reinzoomen, mit Preisen, Bildern und allem drumherum, genial!

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Joachim Beilich

Brot und Spiele ...

für das "dumme Volk". Das ist doch alles nur noch ein Kasperletheater. Und ich glaube wirklich fest daran, dass es nicht darauf ankommt, welche Partei letztlich gewählt wird. Die Politikerwelt hat sich verselbstständigt und regiert für sich selbst. Zuerst dachte ich, dass die Piraten Abwechselung reinbringen - aber das wird nur kurz weilen. Spätestens wenn die Piraten die SPD überholen, werden unsere Berufspolitiker die Seiten wechseln und plötzlich ihre Liebe für Transparenz entdecken.

Wir brauchen Politiker, die bereit sind, etwas zu riskieren. Nur dann können Veränderungen stattfinden. Dies ist aber unvereinbar mit der Angst, nicht wiedergewählt zu werden.

Für mich ist die Berufspolitik der Bereich, wo zuerst angesetzt werden muss, um unser Land wieder wettbewerbsfähig zu machen.

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Tim Sonder
Tim Sonder (timbo_em) - 20.04.2012 13:37 Uhr

Mikroökonomik I - Rösler? Ramsauer? Anyone?

Ausgangssituation: 1.Kraftstoff ist eine ziemlich homogenes Gut, Versuche das Gut zu differenzieren (Ultimate, V-Power, selbst E10 kann man aus Anbietersicht so einordnen) haben daran nichts Wesentliches geändert. 2. Eine handvoll Unternehmen kontrollieren praktisch die ganze Wertschöpfungskette (Rohölförderung, Raffinerien, Vertrieb sind wohl die wichtigesten Stufen).

Will die Politik also tatsächlich etwas an der Preisgestaltung ändern muss sie entweder für mehr Wettbewerb sorgen und/oder die vertikale Integration aufbrechen. Dazu muss man sich aber mit denen anlegen, die den Status quo erhalten wollen und nicht nur irgendwelche Sprehblasen produzieren.

Darüber hinaus darf aber auch nicht vergessen, dass die erhöhte Nachfrage der Schwellenländer und die Geldpolitik der Fed, EZB, BoE, etc. ebenfalls Preistreiber sind. Außerdem hat Deutschland mit dem Euro eine Währung, die zu niedrig für die Leistungsfähigkeit dieses Landes ist.

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Horst Johnson

50.000 Euro

Mit 50.000 Euro kaufte die Hotellobby ihre FDP Lakaien per Parteienspende. Ein Klacks für die Ölindustrie.

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Daniel J Hahn
Daniel J Hahn (137) - 20.04.2012 13:23 Uhr

Ein sinnvoller Vorschlag.

Es ist schade, daß jeder Vorschlag eines FDP-Ministers, zumal des Bundesvorsitzenden, gleich mit Blick auf Landtagswahlen oder die FDP allgemein unqualifiziert zerredet wird.
Die Idee ist sehr sinnvoll, da die Preissprünge von bis zu 10 Cent am Tag nur noch schwer mit Marktbewegungen begründet werden können. Zumal der Kraftstoff in den Tanks der Tankstellen sicher noch der selbe wie am Vortag ist und das Rohöl dafür schon zwei Jahre vorher an der Terminbörse eingekauft wurde. Also haben die Preissprünge mehr mit Spekulation und Abkassieren, als mit Marktbewegungen zu tun. Lebensmittelpreise, deren Rohstoffe auch an Börsen gehandelt werden und Preisschwankungen unterliegen, bewegen sich auch nicht innerhalb eines Tages um mehr als 10% (ohne Steuern). Obwohl auch die Lebensmittelnachfrage gewaltig ist. Also müssen sich die Kraftstoffhändler erjklären und im EDV-Zeitalter sollte die Datenerfassung und Meldung kein bürokratisches System sein. Aber getroffene Hunde bellen nunmal laut.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.04.2012 14:04 Uhr
Jörg Grunewald

entweder oder

Kann man ja so sehen; vielleicht ist es ja ein sinnvoller Vorschlag. Aber darum geht es ja gar nicht. Sondern darum, dass es unglaubwürdig und durchschaubar wirkt, wenn dieser Vorschlag ausgerechnet von einer Partei kommt, die sonst gerne JEDE Forderung nach einem staatlichen Tätigwerden reflexartig als "Bürokratiemonster", Ende der Marktwirtschaft, also der "Freiheit", also quasi dem Untergang des Abendlandes gleichsetzt. Zumal wenn diese jämmerliche 14-Prozent-Spaßpartei gerade gegen den Untergang kämpft und daher hektisch auf der Suche nach einem "Profil" ist, dabei aber auch wieder nur Populismus rauskommt - also den Leuten das erzählt, was sie vermeintlich hören wollen. So wie damals die Steuersenkungen bzw. ein "einfaches und gerechtes Steuersystem". Was war daraus nochmal geworden?

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Jahrgang 1963, Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.

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