Wegen Beteiligung an wilden Streiks hat der weltgrößte Platinproduzent Anglo American 12.000 seiner 28.000 Arbeiter einer Mine in Südafrika entlassen. Das Unternehmen teilte am Freitag mit, die Beschäftigten hätten gegen das Arbeitsrecht verstoßen und seien auch nicht zu den angesetzten Disziplinarverfahren erschienen.
In den südafrikanischen Minen gibt es seit Wochen Streikbewegungen, an denen sich schätzungsweise 100.000 Beschäftigte beteiligten. Die Bergleute fordern mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen.
Anglo American gab an, zuletzt sei nur ein Fünftel der Arbeiter zum Dienst erschienen. Dadurch sei dem Unernehmen ein Schaden von 700 Millionen Rand (60 Millionen Euro) entstanden.
Von den Streiks betroffen sind neben Platin- auch Gold- und andere Minen. Die Arbeitskämpfe weiteten sich aus, nachdem die Arbeiter des Bergwerks Marikana eine Lohnerhöhung von mehr als 20 Prozent zugestanden bekommen hatten.
Begonnen hatten die Streiks im August in der größten Mine von Lonmin. Beim Vorgehen der Polizei gegen die Streikenden kamen 46 Kumpel ums Leben.
Worum geht es bei diesem Konflikt?
Hans Lutz Oppermann (Roemer2010)
- 06.10.2012, 11:52 Uhr
Dank den Internetanschlüssen und Dank der anderen Informationen....
Uwe Wagner (view)
- 06.10.2012, 09:34 Uhr
Anglo American Platinum - kein Kursverlierer!
Hans Lutz Oppermann (Roemer2010)
- 05.10.2012, 22:21 Uhr
So schürt man Revolutionen.
eduard kramer (illampu)
- 05.10.2012, 22:01 Uhr
Verhältnismäßigkeit wahren...
Hans Lutz Oppermann (Roemer2010)
- 05.10.2012, 20:39 Uhr