24.08.2012 · Steigt der Strompreis, bekommen Verbraucher das sofort zu spüren. Sinkt er dagegen, bekommen private Haushalte davon nichts mit: Stromversorger geben Preissenkungen nicht an die Verbraucher weiter, ergab eine Studie im Auftrag der Grünen. Aktuell müsste jede Kilowattstunde zwei Cent weniger kosten.
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"Herr Nauman" ihr Beitrag ist KEINE Überraschung und es gibt KEINE grünen Forderungen ...
... mehr, weil eben die Koalition den Grünen ihr politisches Megadenkmal wegstahlen, nämlich hat die Bundesregierung die Enerigiewende beschlossen, ob sie durchgeführt wird oder ob sie gesetzlich bestehen bleibt, das wird der Konsumer, also der Bürger und Steuerzahler beantworten, denn spätestens, wenn die Alternative Energie für den normalen Bürger nicht mehr finanzierbar ist, wird über eine teilweise Rückkehr zur Nuklearenergie diskutiert werden müssen. Übrigens, bislang hat nicht ein einziger Grüner sein Mund aufgemacht, wie teuer denn die Energiewende für den Normalbürger wird und schon beim Biosprit, auch da sind plötzlich die Günen dagegen, erst waren sie dafür ... und heute in den Innenstädten schreinen sie wieder und werfen der Bundesregierung Versagen in der Energiepolitik vor, fordern Biosprit deutschlandweit, dann Sonnenblumenwälder deutschlandweit und bin mal gespannt, ob das Sauerland dafür abgeholzt wird ... und eine Verpflichtung von Solardächern für alle Hausbesitzer !
85% des Stromes wird über langfristige Verträge verkauft, nur max. 15% werden über die Strombörse verkauft. Wenn dort niedrige Preise ( das geht bis zu negativen Preisen, d.h. um einen Abnehmer zu finden wird noch drauf gezahlt ! ) erzielt werden, liegt das an der zufälligen Überproduktion der sog. "Erneuerbaren", wenn mittags Wind und Sonne gleichzeitig zur Stromerzeugung beitragen muß der Strom abgeleitet werden, damit das Netz nicht überlastet wird. Von diesen Preisen auf die Gesamtstrommenge hoch zurechnen ist unsinn!
Leider ist die Studie nicht im Netz verfügbar, auch die einschlägigen Fachzeitschriften scheinen das nicht veröffentlichen zu wollen. Daher wird man wohl glauben müssen, was der selbsternannte Experte der Grünen herausgefunden haben will. Dabei scheint die Studie wohl auf den Börsenpreisen zu basieren, was aufgrund der Regeln der Strombörse mehr als fragwürdig ist.
Generell gebe ich schon gar nichts mehr auf Studien im Auftrag von
Parteien. Bei einer 100%"rechthaben-Quote", die dabei
herauskommt. Was die Grünen angeht schon überhaupt nicht. Da
kann man dann wieder schön auf die Energiekonzerne einhauen und
betreibt einen schön populistischen Wahlkampf auf billigstem Niveau.
Es ist sicher einiges diskussionswürdig. Aber nun zwei Cent mehr
zum Anlass zu nehmen den Michel für blöd zu verkaufen und die
Grünen zu umarmen, wo doch fast 50% des Strom, Gas und
Benzinpreises mittels Steuern an den Staat gehen, ist mir
unverständlich. Da findet man keine Worte. Da wird mal wieder eine
Studie in Auftrag gegeben von der Partei, die teilweise die teure
Energie mit zu verantworten hat. Jetzt tun sie wie die
Unschuldslämmer, diese Umweltretter. Ich könnte nur noch
bröseln, wenn ich das politische Prozedere und den Stimmen und
Dummenfang beobachte. Die Grünen ganz vorne mit dabei. Und jetzt
können auch gern alle Ökofreunde auf mich draufhauen.
Schönes WE
Nichts anderes ist zu erwarten, natürlich muss die Rendite bei dieser raffgierigsten Industrie stimmen. Wenn Gesetzgeber still halten und nichts tun, dann wird sich auch nichts ändern. Die Damen und Herren der Stromversorgerindustrie müssen mal mit ein paar anderen als den Samthandschuhen angefasst werden.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.08.2012 17:10 UhrDie Politik braucht die großen Versorger als Resterampe
Zusätzlich kann man noch anführen, dass die Politik die sog. großen Versorger als Abschiebebahnhof für Altgediente weiterhin benötigt. Ansonsten ist es nicht zu erklären, dass die sog. Energiewende weiterhin an diesen monopolistischen Zügen festhält.
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