Home
http://www.faz.net/-gqe-790u1
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Studie Dax-Konzerne mehrheitlich in ausländischem Besitz

 ·  Die 30 Unternehmen im Dax gehören mehrheitlich ausländischen Investoren. Im Schnitt liegen 55 Prozent der Aktien in Depots ausländischer Investoren.

Artikel Bilder (3) Lesermeinungen (26)
Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
heike buttkus
ulrich buttkus (loewe53) - 11.05.2013 20:25 Uhr

Ja;Ja

Jetzt wird richtig im großen Stil das Geld abkassiert und abgesandt von den ausländischen Investoren.Damit sich niemand wundert wem gehört Deutschland wirklich,dem Weltbanker Rothschild.Steht auf Google"lupo cattivo".Die neue Weltordnung steht vor der Tür.

Empfehlen
Alex Zunker
Alex Zunker (zunker) - 11.05.2013 19:04 Uhr

Und wer ist schuld? Die deutschen Medien und die deutsche Politik.

Ständig diese Angstmacherei vor Aktien, sodass Kleinanleger verunsichert werden. Deutschland wird so zur verlängerten Werkbank von wem auch immer.

Deutsche institutionielle Anleger wurden auch rausgedrängt. Kapitallebensversicherungen, Riesterrenten und der ganze andere Blödsinn, den die deutschen Kleinsparer so mögen, müssen weitestgehend per Anleihen finanziert werden.

Empfehlen
maximilian Amberg

kein Wunder

Die ständige Diskriminierung von Aktienbesitzer ist ja offensichtlich.
In öffentlichen Diskussionen wird darauf hingewiesen, daß eine 25% Abgeltungssteuer bei
Aktiengewinn ungerecht ist, da die Arbeitnehmerbesteuerung bis zu 40% betragen kann.
Was aber ist mit Aktienverlusten?
Aktienverlusten können nur mit Aktiengewinnen verrechnet werden.Nicht mit Dividenden,
Zinsen oder Anleihengewinnen, oder Einkommen.
Und Verluste können Ruckzuck entstehen.
Während realisierte Gewinne sofort mit 25% belegt werden (nach überschreiten freibetrag)
gibt Ihnen der Staat aber nach verlusten nichts zurück.
Dividenden sind bereits hälftig beim Unternehmen versteuert und mindern den Ertrag.
Der Staat ist sich nicht zu fein, in früheren zeiten Lebensversicherungen, Riester und
sonstige obskure Sparformen zu unterstützen.Es lebe die Lobbyarbeit.
Aber Aktien als Produktivermögen für uns Deutsche wird nicht gefördert.
Überdies kann meines wissens ein Franzose bis zu 12000€ Zinsen/Dividenden pro Jahr
kassieren.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.05.2013 14:27 Uhr
Otto Meier

Sie sollten mal ihren Steuerberater wechseln.

MfG

Empfehlen
Otto Meier

Und wo haben die deutschen Investoren ihr Geld angelegt, im Ausland?

Das ist doch eine berechtigte Frage, oder?

Daß Aktien international gehandelt werden, ist doch nichts Neues. Aktien sind international, wie können sie da in- oder ausländisch sein?

Empfehlen
Anna Menz
Anna Menz (Anna_Menz) - 11.05.2013 09:14 Uhr

Irgendwo müssen die Pensionsfonds mit dem Geld hin

Bei privat organisierter Altersvorsorge sparen die Leute 40 Jahre einen Teil ihres Gehaltes und wollen entsprechend das Geld mit Zins und Zinseszins zurück. Und das ist richtig viel Geld.

Angesichts der Entwicklung auf dem amerikanischen Markt an dem viele Pensionsfonds die Verlierer der Finanzkrise waren, ist es nicht weiter verwunderlich, wenn jetzt mehr gestreut wird. Übel wird es, wenn die Auszahlungen auf Grund in Kürze höher sein werden als die Einzahlungen.

Empfehlen
hansi baumert
hansi baumert (Habaum) - 11.05.2013 00:21 Uhr

Der Dax mehrheitlich im ausländischen Besitz -ja wen soll das noch wundern?

Es werden von der FED/EZB/BOJ nur noch Unmengen von Geld gedruckt, bzw. virtuell in die Welt gesetzt -und von dieser leistungslos gewonnenen Kaufkraft werden sich dann echte Werte angeeignet, oder die Werte werden dann noch ausgeschlachtet. Das ist für mich eine Form der Enteignung, bzw. über den Tisch ziehen der deutschen Bevölkerung! Da machen die ganzen Privatisierungen schon einen Sinn. Eine schöne Umverteilung.

Empfehlen
Peter Krcmar

Ausländer kassieren ganz legal die Dividenden steuerfrei

Wenn DAS kein Grund ist, als Ausländer Deutsche Aktien zu kaufen. Kurz vor Ausschüttung verleiht man seine Aktien an eine Deutsche Kapitalgesellschaft, die streicht die Dividende steuerfrei ein und bezahlt dafür im Gegenzug 99,x% der erhaltenen Brutto Dividende an den Ausländer als Leihgebühr. GANZ LEGAL!!! Welcher Ausländer das nicht so gestaltet ist selbst schuld ;-)) Wie schade für die involvierten Banken, dass die Leihgebühr nicht auch noch wie vor der letzten Unternehmenssteuerreform als Ausgabe steuermindernd geltend gemacht werden kann ... Bananenrepublik!!!

Empfehlen
H. H.  Albrecht

Die Schwergewichte wurden lange vor Kohl, Schröder, Merkel "privatisiert"

Die Privatisierung der Deutsche Bahn AG steht bisher und noch für lange Zeit nur auf dem Papier. Volkswagen und VEBA wurden in den frühen Sechzigern an die Börse gebracht, die Restprivatisierung der VEBA erfolgte 1987. VIAG ging 1998/99 in der VEBA auf; ein Teil davon (SKW Trostberg) wurde im Grunde erst jetzt mit dem Evonik-Börsengang privatisiert.

Empfehlen
Sabine Mersmann

Der Normalbürger begnügt sich ...

... für all die guten deutschen Unternehmen zu arbeiten und hofft bei guter Ertragslage auf einen Schluck aus der Lohnpulle, und ist empört, wenn ihm dieser verweigert wird. Der Durchschnittsmichel hat noch nicht verstanden, dass die Firmen nicht existieren, um ihm mit der Bereitsstellung eines Arbeitsplatzes den Tag auszufüllen, sondern um Rendite zu erwirtschaften. Er wird sich die Augen reiben und einsteigen, wenn der Dax fünfstellig notiert, vielleicht sogar kurz vor dem nächsten heftigen Kursrückgang. Lieber in "Betongold" das Geld versenken, denn da sieht man ja nicht die täglichen Preisschwankungen in der Zeitung oder im Netz. Und natürlich wird er klagen, dass die "Reichen" immer reicher würden. Dass die Deutschen im Verhältnis und durchschnittlich mit das geringste Vermögen in Europa haben, liegt mit Verlaub auch an der geringen Aktienquote hierzulande.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.05.2013 19:47 Uhr
Harald Sulzmann

Kann Ihnen nur zustimmen Frau Mersmann

Aus dem Ausland betrachtet leidet der Deutsche scheinbar an einer besonderen Art von Masochismus. Man ist ja immer gerne geneigt den Guertel enger zu schnallen wenn es um Hoeheres geht und beklagt sich dann, wenn keine Luft mehr zum atmen bleibt.

Empfehlen
Erwin Stahlberg

Nichts ist endgültig

Da überall in der Welt, besonders in der EU-ZONE,

Vertragsbrüche,
Gesetzes-Verstöße,
Steuerhinterziehungen,
Steuerflucht und
andere Gaunereien gang und gäbe und
offenbar salonfähig geworden sind ---

wäre es nicht mehr als recht und billig
r ü c k g ä n g i g
zu machen, was verantwortungslose VOLKS-VERTRETER
dereinst beschlossen hatten
--- nämlich Volksvermögen zu verschleudern ---.

NICHTS bleibt wie es ist!

Empfehlen
Kurt Veigel

Dem Risiko ausweichen

kann man eben doch nicht:
Nachdem zumindest statistisch feststeht, dass wir Deutschen um Aktien mehrheitlich einen Bogen machen, dafür aber lieber Bargeld auf Konten horten, Versicherungen alimentieren oder Riester-Gewinne hoffen, hat uns nun unsere liebe Bundesregierung gezeigt, wo es lang geht mit dem Sicherheitsdenken: voll ins 100%-ige Risiko des Aussenbordmotors am europäischen Rettungsboot. Mit dem Kopf unter Wasser.
Ach, hätten wir doch Aktien gekauft und die Dividenden versoffen!
Das Leben ist eben lebensgefährlich - und jetzt sehen wir, dass es kurzweiliger gewesen wäre auf den Kurven des DAXes zu reiten, als ängstlich unser Spargeld zu hüten.
Ich zähle jetzt mal meine Aktien....

Empfehlen
Horst Henn
Horst Henn (glufa) - 10.05.2013 18:48 Uhr

DAX spielt für Normalbürger keine Rolle

Die Zahlen zeigen einmal mehr, dass der Normalbürger gar keine Alternativen für seine Kapitalanlagen hat. Es ist unverständlich, warum jeden Abend in den Nachrichten über den DAX berichtet wird, wo doch für den Normalbürger gar kein effizienter Markt existiert. Der Ausverkauf der deutschen Realwerte findet schon längst auch im oberen Mittelstand statt. Der Ausverkauf ist eröffnet.

Empfehlen
Joachim Solcher

Jawohl Herr Strahlenberg! Das Tragische daran ist,

dass als Begründung für die größten Privatisierungsorgien genannt wurde, das sei eben nötig, damit wir die Maaastricht Kriterien zum Eurobeitritt erfüllen!

Wir haben unser Tafelsilber und die nach dem Krieg mit Sonderopfern / -abgaben vom Volk finanzierten Anlagevermögen veraschleudert, um den EURO(!) zu bekommen, jenes zerstörerische Trojanische Pferd, dass uns nun der Reste unserer Vermögen (auch der privaten) beraubt.

Ein Beutezug galaktischen Ausmaßes auf Betreiben und unter Duldung dreier deutscher Regierungen (Kohl, Schröder, Merkel).

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.05.2013 18:39 Uhr
Joachim Solcher

Ich bitte, die mir im Eifer des Gefechts unterlaufene Modifizierung des Namens zu entschuldigen,

Herr Stahlberg.

Empfehlen
Erwin Stahlberg

Kostbares Staatseigentum wurde verschleudert

Florierende Staatsunternehmen
--- ohne DUMPING-Löhne und Outsourcingereien ---
wurden, hauptsächlich in der Zeit des
SPD-„Kanzlers der Bosse“ Gerhard Schröder,
verscherbelt.
-------------------------

Nach WIKIPEDIA:
In der Bundesrepublik Deutschland
wurden mehrere große Einrichtungen
und Sondervermögen des Bundes in private Rechtsformen
umgewandelt (formelle Privatisierung).
Im Zuge der deutschen Bahnreform wurden die
Deutsche Bundesbahn
und Deutsche Reichsbahn
in die Deutsche Bahn AG überführt.
Bundesanstalt für Flugsicherung
in die Deutsche Flugsicherung GmbH
Zusätzlich kapitalmäßig voll- oder teilprivatisiert wurden:
Im Rahmen der deutschen Postreform wurde
die Deutsche Bundespost
in die Deutsche Post AG
die Deutsche Telekom AG und
die Deutsche Postbank AG aufgeteilt.
Deutsche Bundesdruckerei (inzwischen wieder verstaatlicht),

Lufthansa,
VIAG,
VEBA,
Volkswagen,
Flughafen Hamburg,
Bundesanzeiger,
Lübecker Hafengesellschaft u.a.

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.05.2013 19:16 Uhr
Alex Zunker
Alex Zunker (zunker) - 11.05.2013 19:16 Uhr

Gott sei dank.

Sonst sähe es in Deutschland so aus wie in Griechenland. Und die Unternehmen wurden nicht "verschleudert", sondern privitisiert und da floss einiges ins Staatssäckel. Und Sie hätten ja Aktien jener Unternehmen kaufen können.

Ich bin seit drei Jahren Aktionär der Deutschen Post AG, einem grundsolide geführtem Unternehmen. Die Dividenden seitdem waren äußerst schmackhaft. 65 Cent je Aktie im Jahre 2011, 70 Cent im Jahre 2012 und in wenigen Tagen gibt's wieder eine schmackhafte Dividende von 70 Cent. Ich habe 300 Aktien der Post, also werden in den nächsten Tagen 210 € auf mein Konto überwiesen. Schäuble bekommt auch was, denn die Bundesregierung ist der Hauptaktionär.

Und ich will die alte Bundespost nicht zurückhaben. Die war für den Staat ein großes Verlustgeschäft, heute aber ist Post auf Vordermann und schüttet Dividenden aus.

Die Lufthansa war noch nie "kostbares" Staatseigentum. Luftfahrtgesellschaften sind Renditekiller.

Empfehlen
Hans Edelmann

Nur private Unternehmen stehen unter fruchtbarem Erfolgsdruck.

Privatunternehmen werden in aller Regel nach wirtschaftlichen Kriterien geführt. Bei
Staatsunternehmen spielen politische Einflüsse eine übergroße Rolle. Außerdem besteht
ein großes Risiko, dass sogar unwirtschaftliche und ertraglose Staatsunternehmen
auf Kosten der Steuerzahler ewig weiter existieren. Der Staat soll notwendige
Existenzgrundlagen sicherstellen und die unabdingbaren öffentlichen Dienste leisten,
aber prinzipiell nicht in der Wirtschaft als Unternehmer tätig sein.

Empfehlen
Gottfried Lobeck
Gottfried Lobeck (golo7) - 10.05.2013 17:18 Uhr

Marktkonfome Demokratie

Nur ein starkes Gemeinwesen sichert Eigentumsrechte, Gesetze, öffentliche Dienstleistungen und die Freiheit, Verträge abzuschließen und Waren zu tauschen. Gleichzeitig gelingt nur einem demokratischen Staat als Zentralbehörde die erforderliche Koordination, welche die privatwirtschaftlich erzielte Rendite der gleichzeitig nötigen Rendite des Gemeinwohles unterordnet.
Nun wissen wir (züricher Studie), dass die Gruppe von 147 Unternehmen mit globaler ökonomischer Macht von 50 einflussreichen Superunternehmen dominiert werden. Während deren Geschäftsmodelle einer regulierenden Kontrolle faktisch nicht zugänglich sind (!), beherrschen sie mit ihrem "Spekulationshopping" jedoch 80% der Weltökonomie!
Insofern ist diese Medung nur folgerichtig und bezeichnend.
Willkommen im Imperium der Milliardäre (s. Krysmanski)!
Die aus jetzt kritischem Blickwinkel sichtbare realen Machtverteilung erklärt mühelos, weswegen bisherige Bemühungen zur Regulierung der Finanzmärkte wirkungslos blieben.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.05.2013 05:55 Uhr
Otto Berger
Otto Berger (Novaris) - 11.05.2013 05:55 Uhr

Die Frage

Es würde schon interessieren, wer Eigentümer der 50 einflußreichen Superunternehmen sind. Könnte es ein, dass es sich nur um wenige Familien handelt, welche seit langen Jahren aus dem Hintergrund auch das politische Geschick der Welt bestimmt und die private FED beherrscht ?

Empfehlen
Joachim Solcher

Die unbegrenzte kostenlose Flutung der Märkte mit FED und EZB Geld

macht´s möglich.

Und nach dem großen "Bang" bleiben die mit Luftgeld von Blackstone und Konsorten erworbenen Anteile an DAX Unternehmen reale Werte.

Der fleißige deutsche Sparer und Riesterer hat auf seinen Konten eine rote Null und jede Menge Bürgschaften für Südeuropa.

Empfehlen
Achim Schröder
Achim Schröder (asfn) - 10.05.2013 16:18 Uhr

Wir sind also fremdbestimmt.

Dafür investieren wir dann in Griechenland und Zypern. In Töpfe mit riesigen Löchern.

Empfehlen
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.05.2013 18:46 Uhr
Achim Schröder
Achim Schröder (asfn) - 10.05.2013 18:46 Uhr

@Werner Busch

mag sein, weil man uns vorher schon verkauft hat an die Finanzindustrie. Unser Spargeld 1000fach gehebelt für amerikanische Holzhäuschen. Wir wurden verkauft an angelsächsischen Hütchenspieler.

Empfehlen
Werner Busch

@Herr Schröder

ist es nicht eher so,dass "wir" in Griechenland und Zypern das Geld unserer Banken retten?

Empfehlen
Gottfried Lobeck
Gottfried Lobeck (golo7) - 10.05.2013 16:42 Uhr

Investieren wir (der Staat) dort wirklich?

Oder ist es nicht eher so, dass unsere Privatinvestoren und dorthin exportierenden Unternehmen nur so dort noch profitabel tätig sein können?

Empfehlen

10.05.2013, 13:23 Uhr

Weitersagen
 

Verbieten, verbieten, verbieten!

Von Patrick Bernau

Helmpflicht auf E-Bikes, Null Promille am Steuer, kein Fleisch auf dem Teller! Wer als Politiker bekannt werden will, muss neue Regeln erfinden oder neue Verbote fordern. Gut ist das nicht. Mehr 25 68


Die Börse
Name Kurs Änderung
  F.A.Z.-Index --  --
  Dax --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --