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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Strompreise Der unheimliche Erfolg der Energiewende

 ·  Der Erfolg der Energiewende wird unheimlich. Überall werden Solar- und Windanlagen gebaut. Weil das Stromnetz an sonnigen und windigen Tagen die Last nicht tragen kann, bekommen die Betreiber Geld vom Staat fürs Nichtstun, für das Abklemmen vom Netz. Subvention folgt auf Subvention. Wo soll das enden?

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (161)
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Wolfgang Wurtz
Wolfgang Wurtz (wolwul) - 27.02.2013 14:28 Uhr

Die ersten 15 Atomkraftwerke wurde vor 2 Jahren ohne ein einziges Problem abgeschaltet.

Stromausfall ist nicht vorgekommen. Der Strompreis ist nicht gestiegen. Die 4 Monopol- Stromerzeuger haben dennoch Milliardengewinne gemacht und nicht nur ihrem Vorstandsvorsitzenden sondern gleich allen weiteren Vorständen Millionengehälter ausgezahlt.
Jetzt, sagt man, sei die Energiewende das Jahrhundert-Problem. Da man aber umweltschonende Energiegewinnung als CDU/CSU/FDP selbstredend nicht wollen kann, hat man trotz Energiewende als erstes die Förderung der Windräder und der Solardächer eingestellt. Stattdessen werden Kohlekraftwerke gebaut, denn nur mit diesen können die Eon, RWE, Vattenfall und noch Einer viel Geld verdienen.
Billigen Strom aus Norwegen läßt das Wirtschaftsministerium (Rösler!) per Erlass (das Parlament wird nicht gefragt!) nicht ins Land.
Aus dem Bau von ein paar zusätzlichen Hochspannungsleitungen macht Altmaier ein Rieseproblem. Oh Gott! Müssen wir da nicht doch die alten Atomkraftwerke wieder anschalten?
Wir brauchen einen standhaften grünen Umweltminister

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 26.02.2013 21:31 Uhr

12,3 Milliarden $ = 10 Milliarden € Die so super erfolgreiche erneuerbaren kosten uns

mehr als 100 mal 10 Milliarden € und im Übrige wird ja nichts anders bei uns.

Alle Abfälle sind doch längst vorhanden oder werden mit dem Abriss der AKWs realisiert.

Was wollen sie von wegen Atommüll . Der ist vorhanden also erledigt.

Nur dieser scheinbare Erfolg der ist doch nicht einmal mehr zu erwarten.

Nein, dass massenhaft hunderte von Milliarden € verbrannt werden, ohne wirklich eine realistische Chance zu haben in 20 Jahren eine sicher Stromversorgung zu bekommen.

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Kai Fischer

Atommüll in den USA leckt, Sanierungskosten 12,3 Milliarden Dollar, Budget überschritten

Nur ein Ausschnitt:

Nach Aussage des Governeurs Jay Enslee sind Lecks an 6 unterirdischen Behältern entdeckt worden. Angeblich keine Gefahr für die Bevölkerung. Das US-Energieministerium bestätigt den Vorfall. Sorge um die anderen 150 Behälter. Sanierungskosten von 12,3 Milliarden Dollar, Zeitplan und Budget sind bereits überschritten.

Ist das noch zu verantworten ?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.02.2013 21:40 Uhr
Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 26.02.2013 21:40 Uhr

Wer sagt dass es wirklich nicht zu verantworten ist?

Kann wirklich ein Schaden für die Umwelt entstehen, der über eine sehr begrenzte relativ
kleine Fläche in das Erdreich einsickernden Flüssigkeiten?

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Matthias Schneider

Effiziente Energiewende durch Versteigerung der Subventionen

Das Ziel der Energiewende möglichst effizient zu erreichen, sollte im Interesse aller liegen. Das heißt, das es zu überlegen gilt, wie man dieses am besten erreicht. Folgender Ansatz könnte dies leisten. Zunächst wird entschieden, wieveil erneuerbare Energie in KwH im lfd. Jahr neu hinzukommen soll. Im zweiten Schritt wird entschieden, wieviel Geld an Subventionen insgesamt p. Jahr ausgegeben bzw. umgelegt werden sollen. Dann teilt man diese Summe durch die gewünschten KwH u. erhält einen Startpreis für den Subventionsbetrag, den dann jeder potentieller Investor ersteigern kann. D.h. jeder Investor macht seinen eigenen Investitionsplan u. überlegt dann, wieviel Subvention er benötigt, um seine Zielrendite zu erreichen. Allte möglichen Investoren treffen dann auf der Auktionsbörse zusammen u. es findet sich der optimale Subventionspreis. Wichtig ist es den Startpreis nicht zu niedrig anzusetzen. Durch diesen Auktionsmechanismus würde eine planbare u. effiziente Energiewende ermöglicht.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 21:39 Uhr
Matthias Schneider

Auktion nur für den Ausbau der Erneuerbaren Energien

Mein Ansatz waere noch einfacher, da er sich zunächst nur auf die Subvention für den Ausbau der erneuerbaren Energien beziehen würde. Die Auktion und der dann bestimmte Subventionspreis - sprich die Zulage, die je Kwh bezahlt wird - wird durch den Markt bestimmt. Die Idee waere es jeden Monat eine Auktion durchzuführen u. dann zu sehen wie hoch die Zulage ist. Sollte diese unter dem Startwert liegen, hätte man natürlich eine Ersparnis. Diese könnte dann im nächsten Monat als zusätzliches Budget eingesetzt werden u. zwar indem man den Startwert entsprechend erhöht! Da im Laufe der Zeit immer mehr erneuerbare Energieträger planbar ans Netz gehen, kann man den Netzausbau entsprechend synchron vornehmen. Um Leitungskosten zu internalisieren, könnte man mit entsprechenden Auf- oder Abschlägen für bestimmte Regionen auf den Subventionspreis arbeiten. Es bliebe noch das Problem der Grundlastsicherung. Hier könnte der Markt zumindest durch unterschiedliche Strompreise im Lfe. des Tages helfen

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Klaus Müller

zeitlichen Bezug beachten

Dieses Auktionsprinzip klingt plausibel, müsste aber stundengenau oder mindestens taggenau ausgeführt werden. Um also ein z.B. irgend ein altes Ölkraftwerk wirklich stillegen zu können, muss auch z.B. die regenerative Strommenge für den 25.12. festgelegt werden.

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Ludwig Kirschstein

Der Rat für nachhaltige Entwicklung, von der Bundesregierung eingesetzt

"Der Rat für Nachhaltige Entwicklung hat Politikern vorgeworfen, die aktuelle Strompreisdebatte mit "unehrliche Argumenten" zu führen. Politiker, die in Wirklichkeit Ökostrom-Gegner seien, warnten vor hohen Strompreisen, um den weiteren Ausbau der grünen Energien zu stoppen. Ziel sei offenbar, potenzielle Windkraft- und Solarinvestoren so stark zu verunsichern, dass die EEG-Umlage durch einen Einbruch beim Anlagen-Neubau nicht mehr ansteigt – und man sich im Bundestagswahlkampf als erfolgreiche Kämpfer für einen Preisstopp präsentieren könne."
....
Parallelen unvermeidlich..

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 16:02 Uhr
Klaus Müller

Profitgier

Da ist sie wieder, die von finanziellen Brancheninteressen geleitete Stimme des ökologisch-industriellen Komplexes.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 22.02.2013 16:01 Uhr

So ein Schmarren . Nein der Gaspreis für die Gaskraftwerke ist schon mehrere Jahre

nicht an den Ölpreis gebunden.
Zweitens spielt auch der Gaspreis wie der Ölpreis bei der Stromproduktion keine Rolle weil
Beide Energien Öl u Gas ein bei der Stromproduktion zu vernachlässigende Größe ist.

Braunkohle, Kernenergie, Kohle ,Wasser u erneuerbare lieferten 100% Strom wenn man
den exportierten Strom mit der Gesamtproduktion von Öl u Gasstrom vergleicht.

Noch einmal Frau Kemfert sagt doch wirklich nichts :"sie kann es nicht nachvollziehen" Also ihr Problem. Verlogen kaschiert
.
Und dann sagt sie keine Silbe wie das von allen erkannte fehlerhafte EEG u die Folgen in der Zukunft gelöst werden.

Nein wörtlich sie geht in die Vergangenheit u sagt zu etwas ganz anderem:" beispielsweise Energieeffizienzmaßnahmen wären wirklich Milliardenkosten einzusparen."

Was hat dieses andere Thema, mit den Zukunftsverpflichtungen die unaufhörlich durch das EEG wachsen zu tun?

Altmaier bezieht sich nur auf das was aus dem EEG zukünftig droht.
Die Kostenlawine von morgen

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 11:21 Uhr
Anton Paschke

Gestern und Morgen

"Beide Energien Öl u Gas ein bei der Stromproduktion zu vernachlässigende Größe ist"
Sie sind sich da offensichtlich sicher. Gasturbinen und Dieselmotoren koennen schnell angefahren werden und kommen deshalb als Ergaenzung (Notstromagregat) zu Wind in Frage.
Der Bau von Gaskraftwerken ist also zumindest in Diskussion. In der Schweiz will man die Kernkraftwerke durch Gaskraftwerke ersetzen. Italien dagegen will ein Kraftwerk in Apulien bauen und Kohle aus Australien importieren. Aber es ist sicher nicht so, das Gas und Strom miteinander nichts zu tun haetten.

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gerolf kurowski
gerolf kurowski (gkur) - 22.02.2013 15:58 Uhr

Energiewende wird es niemals geben

Eine „Energiewende“ wird es niemals geben. Der Anteil der Voltaik und der Windkraft an unserer Gesamternergie liegt heute bei vielleicht 1,8 % !! Alle andern Zahlen sind Münchhausenfeiertage. Es geht doch wohl nur um Wandel der Stromproduktion (16 % aus Kernenergie).Für ein KKW braucht es ca. 6000 Windkrafträder. Für unsere 25 AKW benötigen wir 150 000 Windräder. Bauen wir 800 Windräder pro Jahr, benötigen wir also ca. 187 Jahre. Für die gleiche Menge dann Voltaik, wenn kein Wind weht. Ist dann die Sonne auch weg nochmals die gleiche Menge aus Gas- und Kohlekraftwerken. (in Deutschland gibt es nur in ca. 900 Stunden genügend Sonne) Das Elektroauto ist längst tot. Nur Kleinkinder und äußerst einfältige Grüne glauben, die Erneuerbaren könnten je die notwendige Energie einer Industrienation aufbringen.Will Deutschland ein Industriestandort bleiben wird es in der Zukunft alle Energie einsammeln, die es kriegen kann, also auch alle Kernkraft s.a. hannovers-Abendpost.de.to

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 10:57 Uhr
Anton Paschke

Genau so sehe ich es auch.

Alternativen:
1) Auto mit Batterie
2) Auto mit Brennstoffzelle (Wasserstoff oder Benzin)
3) herkoemliches Auto, synthetisch hergestelltes Benzin
4) Bahn fahren, die Lokomotive zieht den Strom aus der Oberleitung
Eines ist sicher: das Erdoel wird teurer. Die Wirtschaft immer weiter in der gleichen Richtung, (erdoelbasiert) auszubauen kann zu grossen Fehlinvestitionen fuehren. Besonders wenn man dann doch umstellen muss und dabei in Panik geraet.
Die jetzt zuviel gebauten und eventuell still stehenden Windagregate, die die Frau Gruber so aufregen, sind noch vergleichsweise billig dagegen.

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Klaus Müller

Das Elektroauto ist längst tot

Weiß noch nicht. Ich dachte, wir entwickeln das Elektroauto, um mit Kernenergie, also ohne fossile Energieträger (= Importabhängigkeit) auch künftig preswert individuell Auto fahren zu können.

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Andreas Pätzold

Sein Sie doch bitte so freundlich...

und reichen die Quelle Ihrer Zahlen nach insbesondere die 1,8%...

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Anton Paschke

Oelpreis @Marie Gruber

> Die Kosten von Öl, was spielt das bei Strom für eine Rolle?
> Dieser Hinweis von Claudia Kemfert, belegt ihre Unfähigkeit.

Der Gaspreis ist an den Oelpreis gekoppelt. Das muss nicht so sein, aber es ist so.
Sobald man mit Gaskraftwerken argumentiert, oder mit Block-Heizkraftwerken, dann haben die Preise fuer Oel und Gas einen direkten Einfluss auf den Strompreis. Die Technologie, die wir fuer die zukuenftige Mobilitaet benoetigen, die haben wir: Kernkraftwerk und Lokomotive. Auch ein Elektroauto (LiFePO4 Batterie) mit 160 km Reichweite, 80 km/h Spitze ist fuer 5600 USD verfuegbar, Preis FOB Schanghai. Das Problem liegt im Kopf!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.02.2013 16:15 Uhr
Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 22.02.2013 16:15 Uhr

Hören Sie auf eine andere Diskussion über winzige Randthemen hier einzuspielen.

Hier geht es alleine und einzig um die bestimmenden zukünftig nur durch das EEG verursachten Kosten.

Gas oder Öl ist kein wesentlicher Anteil der bei der Energiewende eine Rolle spielt.

Der Gas oder Ölpreis selbst würde steigen wird mindestens durch den Biogasanteil neutralisiert.

Und noch immer kostet der Atomstrom 1,1 Cent der Braunkohlestrom 3,4 Cent ähnlich wie der aus Wasserkraft.

Übrigens ich bin Elektromaschinenmensch und mein ganzes Leben mit Generatoren / BHKWS aber auch Kraftwerkstechnik betraut.

Unsere Stromversorgung ist exakt in allen Detail bei der "Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen eV " nachzuschlagen.

2012 wurde mehr Braunkohle und Kohlestrom produziert als 2011 tatsächlich mehr als die Kernkraft weniger lieferte.

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Hans-Lothar Fischer

Versunkene Kosten gibt es in der Politik einfach nicht

Jemand kauft sich eine Theaterkarte, geht in die Vorstellung und stellt nach wenigen Minuten fest, dass ihm das Gebotene nicht gefällt.
Bei nächster Gelegenheit verlässt er daas Theater. Die Ausgabe für die Theaterkarte verbucht er unter >versunkene Kosten<.
Ähnlich verhalten sich auch Unternehmen, wenn deren Investitionen scheitern.
In der Politik gibt es so etwas überhaupt nicht.
Die Folgen des EEG reichen weit in die Zukunft. An den wichtigen Schalthebeln sitzen einflussreiche Nutznießer aus Politik, Bürokratie und NGO`s, die wie viele andere Schnäppchenjäger ihre Besitzstände zu wahren wissen.
Dem unsinnigen EEG werden also weitere Steuergelder hinterhergeworfen.
>Versunkene Kosten< gibt es in der Politik nicht. Da geht es dem enttäuschten Theaterbesucher deutlich besser.

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Robert Seidemann

Ablasshandel

Das EEG ist der moderne Ablasshandel. Wer zahlt (heute natürlich per Lastschrift) bekommt Ablass, wer dagegen ist kommt in die Anti-Atom-CO2 Hölle.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 22.02.2013 12:10 Uhr

Ungenauer unpräziser wie es Claudia Kemfert, professorin für Energieökonomie sagt geht es nicht

ist nicht nachvollziehbar. Sagt nur sie versteht es nicht.
In einem Zeitungsinterview kann man nicht jedes Detail für jeden verständlich liefern.
Die Materie Förderung+Netzausbau ist zu komplex.

Die schlüssigen Belege kann jeder anfordern u Altmaier hatte das Thema der Kosten in den Fokus zu rücken. Nicht irgend ein angeblicher Erfolg der eventuell in 20 Jahren wirksam wird.

Die Kosten von Öl, was spielt das bei Strom für eine Rolle?
Dieser Hinweis von Claudia Kemfert, belegt ihre Unfähigkeit.

Und das ist der Hammer:" Durch beispielsweise Energieeffizienzmaßnahmen wären wirklich Milliardenkosten einzusparen." Frau Kemfert weicht aus.

Altmaier ja auch Duin SPD aus NRW, aber eigentlich alle bestätigen, dass das EEG so nicht weiter umzusetzen ist.

Alle sind sich einig, dass sofort gehandelt werden muss.

Nur darum geht es. Dazu ist es völlig nebensächlich ob die Altmaiers Zukunftsszenario genau trifft.

Es muss sofort gehandelt werden. das ist nur durch Klartext zu erreichen.

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Ludwig Kirschstein

Was sagt denn

..Claudia Kemfert, professorin für Energieökonomie am dt. Inst f. Wirtschaftforschung zu Altmeiers vorpreschen?

".. ist nicht nachvollziehbar. Ich halte es auch für verantwortungslos, solche Milliardensummen zu nennen, ohne zu erklären, ohne schlüssige Berechnungen vorzulegen und auf die positiven Effekte der Energiewende hinzuweisen. Ohne Energiewende würde es übrigens richtig teuer. Die waren Kosten-Billionen entstehen durch steigende Preise bei Öl und Gas. Durch beispielsweise Energieeffizienzmaßnahmen wären wirklich Milliardenkosten einzusparen."

Sie sagt es präziser ich könnte.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.02.2013 12:31 Uhr
Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 22.02.2013 12:31 Uhr

Frau Claudia Kemfert widerspricht weil sie sich der Entscheidung für die Zukunft entziehen

will.

Nein sie widerspricht nicht einmal, sondern bestätigt, dass sie null Ahnung und ihre Aussage sich nicht mit den wachsenden, schon heute kaum noch zu verkraftenden Kosten der Umlagen für Netzerweiterung , EEG Förderkosten in der Zukunft auseinandersetzt.

Die Fakten sind 10 Mrd dann 14 Mrd dann 17 Mrd dann2012 20,3 Mrd die schließlich jeden Verbraucher mit 5,25 Cent / kWh treffen. = 6,3 inklusive MWSt.

Die lineare weitere Steigerung nach 20,3 wäre 23 Mrd dann 26 Mrd plus die Netzausbaukosten.

Achtung offshore Windräder schlagen mit etwa dem um 300 % höheren Wert zu.

Ein einziges Windrad auf hoher See verursacht auch wenn es aus dem Wind gedreht wird

5.000 kW mal ~ 4000 h Vollast mal 17 Cent ~ 3,5 Millionen Einspeisungsvergütung selbst dann wenn niemals ein Kabel von diesem Windrad zum Netz verlegt wird.

Das ist die Zukunft und darum geht es. Frau Claudia Kemfert.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 21.02.2013 18:22 Uhr

Was ist hier Wende ? Betreiber Geld vom Staat fürs Nichtstun ?

"Überall werden Solar- und Windanlagen gebaut. Weil das Stromnetz an sonnigen und windigen Tagen die Last nicht tragen kann, bekommen die Betreiber Geld vom Staat fürs Nichtstun, für das Abklemmen vom Netz."

Ja das einzige was wirklich mit Erfolg beschrieben werden kann, ist geradezu gierig Risikolose Abzocke nach dem EEG was aber nichts mit einer Wende zu tun hat.

Noch ist keine wirkliche Wende in Sicht. Wohl aber ein ideologisches Ungetüm planwirtschaftliche feste Vergütung mit der Hoffnung, dass doch am Ende diese Planung gleichfalls fast kostenlos Energie zur Verfügung stellt.

Heute nennt man diesen Versuch, weil schon sehr viele Milliarden € ausgegeben sind u gleichzeitig mehr Klimaschaden durch Kohleverstromung angerichtet, Erfolg.

Wir stehen vor der Kostenlawine u ein völlig unzureichende Stromversorgung die nun vor einem Finanzierungskollaps in eine neue Phase eintritt , von der niemand sagen kann, ob man morgen noch von Erfolg spricht.
Wo bitte Erfolg wenn Finanzierung ?

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Thomas Heinzow

Unheimlich? Nein, denn Subventionierung von Sandhaufenschaufeln brächte auch solch ein Ergebnis

"Die Annahme, dass sich aufgrund steigender Preise für fossile Energie die hohen Strompreise der Energiewende künftig wie von selbst rechnen, kann sich ins Gegenteil verkehren"

Die immer wieder gebetsmühlenartig widerholte Behauptung, daß sich wegen angeblich steigender Preise für fossile Brennstoffe die Investitionen rechnen würden, zeigt nur, welch ökonomisch und mathematisch arme Wichte da am werkeln sind. Sämtliche bereits existierenden Anlagen dieser Uralttechnologien werden selbst dann nicht den Break-Even-Point erreichen, wenn sich der Stein- und Braunkohlepreis schlagartig verdoppeln würde, denn bisher fährt der Betrieb dieser ineffizienten Anlagen nur Verluste ein, die per Zwangsabnahmepreis (Direktsubvention) vom Verbraucher zu tragen sind.Finanzmathematisch sind diese Verluste zu thesaurieren und zu diskontieren. Selbst gesetzt den Fall - er wird in absehbarer Zeit nicht eintreten - der Break-Even würde erreicht, reichten die "Gewinne" nicht aus die Verluste zu egalisieren.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.02.2013 19:07 Uhr
Andreas Pätzold

Der Unterschied zwischen meiner und Ihrer Gebetsmühle besteht darin

dass Ihre Gebetsmühle der Welt da draussen so ziemlich Allerwertesten vorbeigeht. In der Politik,der Ökonomie und der Wisenschaft. Dort gilt u.a. Ihr Text den Sie an Herrn Paschke gerichtet habe. Mit umgekehrten Vorzeichen.

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Thomas Heinzow

Jeder weiß, wer das Institut finanziert und welchen Auftrag es hat ...

Da kommt es halt öfter mal vor die Verluste einer ineffizienten und teuren Technik zu thesaurieren und zu verzinsen. Selbstverständlich werden die Kollateralschäden auch unter den Teppich gekehrt.

Es gibt Studien, die faßt man noch nicht mal mit einer Kneifzange an, so schlecht sind die gemacht.

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Thomas Heinzow

Ach Herr Paschke, ist Ihnen entgangen, daß man mit Öl in D schon lange (fast) keinen Strom erzeugt?

Auißerdem übersehen Sie, daß man mit Windmühle & Co kein einziges konventionelles Kraftwerk substituieren kann und man auch keine flüssigen oder gasförmigen Treibsatoffen zu konkurrenzfähigen Preisen herstellen kann. Die Befürworter der sog. "erneuerbaren Energien" sind ökonomische umnd technische Spinner. Bereits die Benutzung des physikalisch unmöglichen Begriffs "erneuerbare Energien" zeigt dies. Diese Leute unterscheidung nicht von den Lesern und Machern der meistgelesenen Zeitung in D, deren Existenz ein direktes Maß für die Ungebildetheit un Manipulierbarkeit der Deutschen ist.

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Anton Paschke

wegen angeblich steigender Preise

Das angeblich koennen Sie streichen, schauen Sie den Verlauf des Oelpreises mal an!
Was wetten Sie, dass der Oelpreis im Jahr 2020 wesentlich hoeher ist als heute?
Gerechnet in Stunden Arbeit, nicht in computergespeicherten Konfetti von Prof.Bernancke.
Das Festhalten am Erdoel koennte teuerer werden als die EEG Subventionen.

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Andreas Pätzold

Achtung Gebetsmühle

"Die durchschnittliche EEG-Vergütung für PV-Strom liegt im Jahr 2012 bei ca. 35 ct/kWh, hier wirkt sich der ältere Anlagenbestand mit seinen höheren Vergütungen aus. Ab dem Jahr 2020 werden die jeweils ältesten Anlagen nach und nach aus der EEG-Vergütung ausscheiden, weil die 20-jährige Bindungsfrist ausläuft. Sie werden aber noch weiter Strom liefern, dessen Gestehungskosten alle anderen fossilen oder erneuer- baren Quellen unterbieten. Der alte Anlagenbestand...wird ab 2020 voraussichtlich kostensenkend wirken."
"Die Stromgestehungskosten von Onshore-Windenergieanlagen liegen, so die Studie zwischen 6 und 8 Cent/kWh und damit im Bereich der konventionellen Kraftwerke aus den Bereichen Steinkohle, Braunkohle und Kernkraft. Offshore-Windenergieanlagen verzeichnen dagegen trotz höherer Volllastzeiten von jährlich 3200 Stunden mit 12 bis 16 Cent/kWh deutlich höhere Stromgestehungskosten als Onshore." Quelle Webseite Fraunhofer Institut

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Heinz Thieme

Begriffsvewirrung ist bereits perfekt

"Hochenergieverbrauchende Unternehmen, deren Produkte im internationalen Wettbewerb stehen, müssen entweder dauerhaft subventioniert werden oder sie gehen zugrunde". Wie bitte? Die Unternehmen müssen subventioniert werden? Nein, die Subventionen der Grünstrom-Erzeuger müssen beendet werden. Die Unternehmen benötigen keine Subventionierung, sie benötigen nur marktgerechte Energiepreise. Und Grünstrom gibt's nun mal nicht zu marktgerechten Preisen. Also: Grünstrom weg!

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Günter Haberland

Ganz andere Diskussion

Ohne eine grundsätzliche Veränderung des EEG, insbesondere die Abschaffung des Einspeisevorrangs, werden wir schon bald eine ganz andere Diskussion führen müssen. Dann stellt sich nämlich die Frage, wie viel Industrie sich Deutschland in Zukunft noch leisten kann. Hochenergieverbrauchende Unternehmen, deren Produkte im internationalen Wettbewerb stehen, müssen entweder dauerhaft subventioniert werden oder sie gehen zugrunde - zumindest in Deutschland. Es stellt sich also die Frage, bei welchen Unternehmen diese dauerhafte Subvention volkswirtschaftlich trotzdem sinnvoll ist.

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Andreas Koch

Die Polen sind da cleverer

und haben den Irrsinn des deutschen EEG erkannt. Auch in Polen wird neuerdings regenerative Energie gefördert, aber nicht mit festen - marktfernen - Beträgen, sondern mit der Maßgabe, dass die lokalen Energieversorger angebotene regenerative Energie bevorzugt abnehmen müssen. Die Vergütung muss der Anbieter dann mit dem lokalen Energieversorger aushandeln. So ist ein marktgerechtes Angebot gewährleistet.

Wir haben hier ein System geschaffen, das bei rationalem Verhalten der Menschen - nämlich das Aufspringen auf das Subventionskarussel - uns in den Abgrund reißen kann. Das EEG muss dringend so lange ausgesetzt werden, bis eine tragfähige und gesunde Lösung vorliegt.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.02.2013 20:23 Uhr
Andreas Pätzold

Sorry, ich bin da anders informiert...

"Bei uns wurde in letzter Zeit viel diskutiert welches Modell für Ausbau und Netzeinspeisung von regenerativem Strom am besten ist:
-vorrangige Einspeisung und Vergütung wie im EEG,
-Quotenmodell wie etwa in Großbritannien mit staatlichen Ausbauzielen
-oder das Bonusmodell wie es Dänemark einsetzt, mit einem Zuschlag auf den Börsenstrompreis.
Polen hat sich jetzt für das Vergütungsmodell entschieden. Das polnische EEG sieht Vergütungssätze von rund 27 ct pro Kilowattstunde Solarstrom aus Photovoltaik-Anlagen mit einer Nennleistung bis 100 Kilowatt vor. Neidvolle Blicke aus Deutschland sind den polnischen Anlagenbetreibern sicher, denn bei uns ist selbst die höchste Vergütung für kleine PV-Anlagen bis 10 kW unter 19 ct/kWh gefallen. Allerdings soll die polnische Vergütung nur 15 Jahre gezahlt werden. Und auch das Fördervolumen ist beschränkt, es soll zudem alle drei Jahre überprüft werden. " quelle webseite heise de

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Martin Wehlan
Martin Wehlan (wehlan) - 21.02.2013 13:28 Uhr

Aus Angst 1.000 Milliarden aus dem Fenster werfen

Die Energiewende wurde in einer Zeit der Angst geboren, kurz nach Fukushima – als die Reaktoren dort noch heiß waren und der Super-GAU noch möglich war. Auch die Förderung der so-genannten "Erneuerbaren" brauchte zu Ihrer Durchsetzung die Angst, nämlich die Angst vor einer unbewiesenen Klimakatastrophe und die unbegründete Angst vor dem Versiegen der fossilen Rohstoffe.
Falsches Handeln kommt von falschem Denken. Es ist dieses Denken der 70er Jahre mit den angeblichen "Grenzen des Wachstums", das uns das Vertrauen in unsere Zukunft gekostet hat. Plötzlich wird die Zukunft düster. Wir glauben, diese Zukunft sogar schon zu kennen und wollen "Gegensteuern". Es fehlt das Wissen, dass es die Freiheit ist, die unsere Kreativität dahin leiten kann, etwas zu erfinden, was wir uns im Moment nicht vorstellen können und demzufolge es immer wieder neue, überraschende Lösungen gibt. Es fehlt uns die Gelassenheit, darauf zu bauen, dass mit zunehmenden Wissen wir auch mehr Möglichkeiten haben werden.

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Antworten (12) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 10:58 Uhr
Thomas Junggeburt

Promovierter Chemiker?

Mal abgesehen davon, dass nicht promovierte Chemiker de facto Studienabbrecher sind, zeugt es von einem zweifelhaften Wissenschaftsverständnis, dass Sie Ihre Promotion in einer Naturwissenschaft hier anführen, um Ihr "Wissen" zu untermauern.

Wir haben es zwar mit einem interdisziplinärem Thema zu tun, bei dem auch Kenntnisse der Chemie von Vortel sind.

Aber Ihre Kommentare zeigen, dass Sie, Promotion hin oder her, ein ernsthaftes Problem mit der Verarbeitung von Komplexität haben. Ihre Heuristiken, insbesondere die plumpe Vereinfachung, sind ungeeignet, um ein adäquates Urteil fällen zu können.

Daraus resultiert natürlich eine gewisse Meinungsstärke, die Menschen mit der Neigung zur Differenzierung naturgemäß weniger entwickeln.

"Falsches Handeln kommt von falschem Denken". Gut zitiert, und falsches Denken besteht u.a. aus Vereinfachungen, Unterstellungen und Vorurteilen. Und mangelnder Einsicht in Fehler.

Angstfreie Grüße

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Thomas Junggeburt

Herr Wehlan,..

Wenn Sie auf den Autobahn auf ein Stauende auffahren, bremsen Sie dann aus ANGST oder aus VERNUNFT?

Oder fahren Sie auf dem Standstreifen weiter und regen sich über die Idioten auf, die aus "Angst" gebremst haben?

Und nochmal: Die Energiewende wurde nicht 2011 geboren, wie Sie geschrieben haben, ein Irrtum, den Sie selbst mit Hinweis und Tage später nicht einzusehen in der Lage sind.

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Martin Wehlan
Martin Wehlan (wehlan) - 22.02.2013 14:18 Uhr

@ Selber Ignorant

Das Unglück von Fukushima war im März 2011. Im Sommer 2011 (als die Reaktoren noch heiß waren) kam die Beschleunigung der Energiewende mit dem Atomausstieg. Deshalb ist dieser Teil der Energiewende aus Angst geboren worden. Die Klima-Angst gibt es ja schon seit Jahren. !

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Martin Wehlan
Martin Wehlan (wehlan) - 22.02.2013 09:44 Uhr

@ Sehr geehrter Herr Paschke,

als promovierter Chemiker weiß ich, dass der ganze Klimatismus Unsinn ist - es gibt noch nicht einmal einen atmosphärischen Treibhauseffekt. Wenn die Erwärmung wirklich weiterginge, läge das nicht am CO2-Ausstoß, aber es wäre wirklich gut für die Erde. Warmzeiten waren immer gute Zeiten. Die römische Warmzeit war etwa 2 Grad wärmer als heute, die Sahara war kleiner, in Nordafrika wurde Weizen angebaut. Die Wüsten werden in Warmzeiten kleiner, weil die Meere wärmer sind und so mehr Wasserdampf in der Atmosphäre ist und das kontinentale, trockene Klima zurückgedrängt wird. Deshalb brauchen auch Sie keine Angst vor einer Klimakatastrophe haben. Es gibt ja nicht einen einzigen Beweis dafür. In Bezug aus Kernkraft gebe ich Ihnen recht, aber nur wenn die jetzigen Reaktoren durch bessere ersetzt werden. Das Spalten von Uran 235 sollte durch das Spalten von Uran 233 ersetzt werden (keine unkontrollierte Kettenreaktion) und die Kühlung sollte über Salz funktionieren (kein H2-Entweichen).

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Thomas Junggeburt

Herr Wehlan, danke.

Wahrscheinlich aufgrund maximaler Ignoranz sehen Sie Ihren Fehler zwar nicht ein, aber Ihr Kommentar zum Zeitpunkt der Beschleunigung widerlegt ja ihre erste Aussage und bestätigt meine.

Insofern schönen Dank für die Bestätigung, wäre aber nicht nötig gewesen, ich bin mir über den zeitlichen Ablauf im Klaren.

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Anton Paschke

Lieber Herr Wehlan

was sind Sie von Beruf? High Frequency Trader an der Boerse? Nein, dann waeren Sie ja ein Computer. Aber Sie denken so aehnlich. Wollen in der soeben vergangenen Sekunde DIE TRENDWENDE erkennen. Seien Sie unbesorgt, die globale Erwaermung geht weiter und die katastophalen Folgen werden auch in Europa spuehrbar werden. Wenn nicht anders, dann in der Form verstaerkter Migration.
Die fossilen Energietraeger wachsen sicher NICHT. Sie sind gewachsen, in Milionen von Jahren und jetzt werden sie in Jahrzehnten vernrbraucht, besser gesagt vergaeudet.
Was sehen Sie weltweit? Das so modische Fracking wird bisher nur in den USA angewendet.
...
Was man tun muesste ware die Umstellung von fossilen Energietraegern auf Kernkraft.
Das sagt man jetzt schon seit 50 Jahren. In Deutschland und auch in der Schweiz wurde kuerzlich das Gegenteil beschlossen. Das Wissen scheint geschrumpft zu sein. "Gruene Energie" ist am Schluss das Verstromen von Braunkohle, die bisher schlimmste Sauerei.

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Martin Wehlan
Martin Wehlan (wehlan) - 21.02.2013 18:20 Uhr

@ THOMAS JUNGGEBURT

Die Beschlüsse zur Beschleunigung der Energiewende sind vom Sommer 2011.

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Martin Wehlan
Martin Wehlan (wehlan) - 21.02.2013 18:16 Uhr

@ Paschke

Der Klimawandel ist sichtbar, aber den hat es schon immer gegeben. Was nicht sichtbar ist, ist eine Klimakatastrophe. Seit 15 Jahren gibt es keine Erwärmung mehr, trotz mehr CO2-Ausstoß. Aber das gibt Ihnen wohl nicht zu denken ? Und wie endlich die fossilen Energieträger sind, sehen Sie gerade weltweit. Aber verstehen können Sie es nicht, weil Sie wahrscheinlich niemals ein vernünftiges Buch darüber gelesen haben. Versuchen Sie es mal mit Julian Simon "The Ultimate Ressource", dann werden Sie verstehen, warum unsere Ressourcen mit unserem Wissen wachsen und die Steinzeit nicht aus Mangel an Steinen zu Ende gegangen ist.

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Thomas Junggeburt

Tja, das ist das Problem, Herr Patzelt-Florian.

Fachleute gibt es jede Menge, und viele stehen hinter der Energiewende. National wie international.

Aber leider leider, die sind alle "gelenkt".

Und zwar logischerweise nicht von den Energieriesen im konventionellen Bereich, sondern von der Branche der Erneuerbaren Energien.

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Thomas Junggeburt

Herr Wehlan, es stimmt noch nicht mal.

Die Energiewende wurde lange vorher beschlossen. Nach Fukushima wurde der Ausstieg aus dem Wiedereinstieg beschlossen.

Schreiben Sie sich das mit dem "falschen Denken" ruhig auf einen Zettel und kleben Sie sich den ungefähr auf die Mitte des Bildschirms.

Ihre letzten Sätze finde ich zwar richtig, aber die gelten nuneinmal für jede Position, die man zum Thema einnimmt - es seie denn, die eine oder andere Handlungsweise würde zu einem Überschreiten eines gewissen points of no return führen.

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Stephan Patzelt-Florian

100% d'accord

Nur was jetzt tun? Zur Wahl stehen ja nur sozialdemokratische Grüne Parteien. Egal wie die sich nennen, es gibt nur eine Meinung? Selbst die FDP, in der Vergangenheit sowas wie ein Garant für freie Meinung, hat's aufgegeben. Wir bräuchten eine neue Partei, ähnlich dem Prinzip der Monit Regirung in Italien, bestehend aus Fachleuten. Denn was wissen schon Anwälte (Altmaier) oder Sozialwissenschaftler (Trittin) oder Ärzte (Rössler) von der Komplexität der Stromversorgung, wenn sogar eine gelenkte Physikerin so gnadenlos versagt.

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Anton Paschke

Augen zu und Gas geben!

Das ist so etwa Ihr Rezept. Das die fossilen Energietraeger endlich sind und der Klimawandel allgemein sichtbar ist wollen Sie einfach nicht wahrhaben.

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Stephan Patzelt-Florian

Unsinn Energiewende

Wenn ich mir die Forenbeiträge hier und anderswo zum Thema ansehe, stellen sich mir 2 Fragen.
1. können die Beführworter der Energiewende tatsächlich nicht rechnen? Wenn ein Solarstromanbieter für die KWh Netto 40 Cent bekommt und ein Betreiber eines konventionellen Kraftwerks 5-7 Cent, dann hat das Auswirkungen auf den Strompreis. Was bitte ist da schwer dran zu verstehen? Das konnte jeder, außer Hr Trittin, schon vor Jahren vorhersagen. Da braucht's kein Studium!
2. Wo bitte schön ist denn die angebliche Mehrheit, die uns diese Energiewende eingebrockt hat? Ich sehe die nicht. War sie am Ende gar nur ein Hirngespinst der Presse, die uns nach Fukoschima den Weltuntergang vorhergesagt hatte?
Am Ende hilft nur eins. Vorübergehende Aussetzung des Ausbaus erneuerbarer Energien, bis die Infrastruktur geschaffen wurde und, ja jetzt kommt's, einschalten der vorhandenen AKWs um wieder Strom zu exportieren und damit eine höhere Umlagebasis für die Kosten zu haben. Das könnte etwas dämpfen!

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Hans Winter
Hans Winter (Tell590) - 21.02.2013 12:50 Uhr

Wenn es denn bloß nur die Überkapazitäten wären....

..dann wäre das Problem nur ein Bruchteil dessen, was es wirklich ist. Überkapazitäten könnte der Staat einschränken, indem er nur notwendige Kapazität (Investitionen in WKA) zuläßt. Doch heute kann jeder, der übriges Geld hat, in WKA und PhV investieren. Gebremst wird nicht, bzw. einzig durch Widerstände von Bürgern und Kommunen gegen bestimmte Standorte. Wildwuchs blüht, krebsartig wuchernd, nur mit Blick auf die garantierten Einspeisevergütungen als Gelddruckmaschine. Doch damit beginnt erst das Problem. Die hochvolative Stromerzeugung muß in engen Toleranzen dem Verbrauch angepaßt und gleichmäßig getrimmt werden. Die Technik dafür („Smart-Grid“ genannt) ist noch pure Utopie, HGÜ-Leitungen und Speichertechnologien ebenfalls. Die Kosten dafür wurden bisher verschwiegen, Altmaier hat nun mit der Billion einen ersten Rahmen veröffentlicht. Na bravo, aber immerhin. Was hier abläuft gleicht dem Goldrausch im Wilden Westen. Nur mit dem Unterschied, daß das Chaos gesetzlich zementiert ist.

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20.02.2013, 18:58 Uhr

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