Auf einmal sorgen sich Umweltpolitiker um den Strompreis. Umweltminister Peter Altmaier (CDU) warnt vor weiter steigenden Kosten und lädt zum Strompreisgipfel nach Berlin, möchte aber Stromkunden für die milliardenteure Anbindung der Windparks auf hoher See zahlen und haften lassen.
45 Prozent der Stromkosten sind Steuern und Abgaben
Noch schwungvoller fällt die Wende der Grünen aus. Stromanbieter und Politiker nähmen die Verbraucher in die Zange, klagt Bärbel Höhn, nachdem kurz zuvor Renate Künast die Grünen als Vorkämpfer gegen Biosprit verkaufen wollte. Das ist dreist. Schließlich haben Politiker der schwarz-gelb-rot-grünen Umweltbewegung mit ihrem Förderwahn den Markt für Strom zerstört. Inzwischen zahlen die Deutschen nach den Dänen in Europa am meisten für Strom. Der schlimmste Kostentreiber ist der Staat mit Steuern und Abgaben am Strompreis von 45 Prozent.
Die seltsame Regel, dass die Zwangsumlage um so höher ausfällt, je niedriger der Strompreis an der Börse ist, verdanken wir den Grünen. Anstatt endlich das Fördersystem umzubauen, behaupten die Grünen so populistisch wie falsch, die Industrie sei dafür verantwortlich, dass Strom für manche zum Luxusgut geworden ist.
Grüner Wahnsinn
Heinz Bohne (hbrune)
- 28.08.2012, 06:54 Uhr
Grüner Strukturkonservatismus
Dragan Mayer (asmo-uk)
- 25.08.2012, 15:54 Uhr
Mist, erwischt!
Wilhelm Stock (willistock)
- 25.08.2012, 15:51 Uhr
Der Strom wird teuerer? Ach? Wie kann das denn sein!
Klaus Letis (odysseus_8)
- 25.08.2012, 14:30 Uhr
"Grüne" Politik scheitert zwangsläufig bei (noch)
herrschender neoliberaler Marktordnung
Gottfried Lobeck (golo7)
- 25.08.2012, 10:32 Uhr