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Strom von der Sonne Deutsche Solarposse

 ·  Immer mehr Hausbesitzer, Landwirte und Betriebe nehmen die Solarstrom-Subventionen mit. Dadurch steigen die Kosten für die schrumpfende Restbevölkerung. Gegen steigende Stromrechnungen hilft wohl nur, ebenfalls selbst zu produzieren.

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Deutschland setze Maßstäbe in der Solarförderung, jubelt die Solarwirtschaft. Dieselben Lobbyisten haben gemeinsam mit populistischen Umweltpolitikern nach der zaghaften Kürzung der Ökostromsubvention durch die Bundesregierung vorschnell das drohende Ende der Energiewende beklagt. Tatsächlich aber wurden in Deutschland noch nie so viele Solaranlagen installiert wie im abgelaufenen Jahr.

Und das Windhundrennen um die Fördermilliarden geht im neuen Jahr weiter. Mit den Solarzellen auf dem eigenen Dach könne man mit 15 bis 18 Cent je Kilowattstunde viel günstiger selbst Strom produzieren als ihn zu 25 Cent aus dem Stromnetz zu beziehen, rechnen die Lobbyisten vor. Weil immer mehr Hausbesitzer, Landwirte und Betriebe die Subvention mitnehmen, steigen die Förderkosten für die schrumpfende Restbevölkerung immer schneller.

Schon gibt es mehr Solar- als Windenergiekapazität, obwohl hierzulande häufiger der Wind bläst als die Sonne scheint. Für diese Solarposse zahlen alle, die vom Stromnetz abhängig sind - mit stetig steigenden Stromrechnungen. Wer so nicht länger gemolken werden will, muss wohl selbst Strom produzieren, denn politisch kann er sich kaum wehren.

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01.01.2013, 19:01 Uhr

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