25.08.2009 · Es klingt gut: Die Bundesregierung hat einen „Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität“ verabschiedet. Die Union legt noch einen drauf und verspricht mehr Geld für die Entwicklung im Falle eines Wahlsiegs. In der Tat sind die technischen Herausforderungen an Elektrofahrzeuge noch groß.
Von Rüdiger AbeleEs klingt gut: Die Bundesregierung hat einen „Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität“ verabschiedet. Die erste Phase bis 2011 ist mit 500 Millionen Euro ausgestattet und widmet sich den Grundlagen und damit der Verbesserung der Fahrzeug- und Stromversorgungstechnik. Dann könne die zweite Phase der Markteinführungsförderung beginnen - die bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf unsere Straßen bringen will: derzeit sind 55 Millionen Autos hierzulande zugelassen.
Die Bundesregierung peilt zwei Ziele an. Zum einen soll Deutschland Leitmarkt für Elektrofahrzeuge werden, damit zum anderen das Auto und dessen Technik ein deutscher Exportschlager bleibt.
Batterie bleibt zentrales Problem
Soweit die Neuigkeiten, gegen die wir nichts einwenden wollen. Nicht neu hingegen sind technische Fakten: Die Batterie bleibt das zentrale Problem des Elektroautos - die vorhandenen Speicher halten zu wenig Energie für weite Strecken bereit, im Normalfall endet die Fahrt nach gut 100 bis 150 Kilometern, dann muss Strom geladen werden.
Dieses Problem wird vermutlich bis 2011 nicht umwälzend gelöst sein. Und emissionsfrei wird die Fahrt nur dann, wenn der Strom aus regenerativen Quellen stammt. Und dann fährt die Mehrheit immer noch mit dem Verbrennungsmotor. Wie gut, dass der schon so sauber ist.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.394,15 | +1,26% |
| Dow Jones | 12.580,70 | +1,01% |
| EUR/USD | 1,2465 | −0,19% |
| Rohöl Brent Crude | 106,29 $ | −0,52% |
| Gold | 1.579,50 $ | +0,31% |
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