25.05.2010 · Die Regierung will nicht mit dem „Rasenmäher“ sparen. Kein Bereich soll ausgenommen werden – gleichwohl gibt es Ausnahmen. Tabu sind für das Kabinett die Anerkennung von Erziehungszeiten für die Rente, die Förderung frühkindlicher Erziehung und die Bildung. Die Regierung spart dann klug, wenn sich Arbeit wieder stärker lohnt.
Von Holger SteltznerFür ein Land mit schrumpfender Bevölkerung sind die Integration von Migrantenkindern sowie eine bessere und vor allem frühe Ausbildung des Nachwuchses von bildungsfernen Schichten von zentraler Bedeutung. Aber das rechtfertigt längst nicht alle Bildungsausgaben.
Die Förderung von Studenten aus der Mittelschicht hat für die Forschungsleistung deutscher Hochschulen ebenso wenig gebracht wie das Elterngeld für die Geburtenrate. Das rasch alternde Deutschland wird seine guten sozialen Sicherungssysteme (Pflege, Gesundheit, Rente, Pension) nur dann finanzieren können, wenn künftig wesentlich mehr Leute arbeiten, die heute keiner regulären Beschäftigung nachgehen. Der Schlüssel für mehr Wachstum zur Finanzierung des Sozialsystems liegt also auf dem Arbeitsmarkt und damit im Innersten des Wohlfahrtsstaats. Die Regierung spart dann klug, wenn sich künftig Arbeit wieder stärker lohnt.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| DAX | 6.674,87 | −1,68% |
| FAZ-INDEX | 1.491,06 | −1,59% |
| TecDAX | 769,93 | −0,43% |
| MDAX | 10.227,30 | −1,25% |
| SDAX | 4.963,97 | −1,13% |
| REX | 421,06 | −0,02% |
| Eurostoxx 50 | 2.482,77 | −1,57% |
| F.A.Z. EURO INDEX | 80,08 | −1,51% |
| Dow Jones | 12.890,50 | +0,05% |
| Nasdaq 100 | 2.563,93 | +0,72% |
| S&P500 | 1.351,95 | +0,15% |
| Nikkei225 | 8.947,17 | −0,61% |
| EUR/USD | 1,3182 | −0,76% |
| Rohöl Brent Crude | 116,97 $ | −1,45% |
| Gold | 1.748,00 $ | 0,00% |
| Bund Future | 138,22 € | +0,72% |