Es ist selten, dass eine Gewerkschaft das Scheitern von Tarifverhandlungen und die Ankündigung eines Streiks als „tragisch“ bezeichnet. Doch auf das Ende des monatelangen Ringens der Flugbegleiter mit der Lufthansa trifft dies zu.
Mit der Gewerkschaft Ufo und der Fluggesellschaft standen sich keineswegs zwei Seiten gegenüber, die es seit jeher auf den turnusgemäßen Eklat ankommen lassen.
Der Gewerkschaft war klar, dass auch die Mitarbeiter Sparbeiträge leisten müssen, um den Europaverkehr wieder profitabel zu machen. Und der Konzern wusste, dass er am Beginn eines Sparprogramms seine Beschäftigten nicht brüsk verprellen durfte. Doch wer - wie die Lufthansa - auf Sparideen der Mitarbeiter hofft, die schon Zeitarbeiter als Kollegen in Flugzeugen treffen und eine Ausgliederung befürchten, und schließlich deren Vorschläge abschmettert, verhandelt nicht geschickt. Für den letzten Versuch einer Einigung musste Lufthansa die Gespräche zur Chefsache erklären, damit sie nicht von vornherein zum Scheitern verdammt waren. Genutzt hat es nicht mehr.
Leidtragende sind die Passagiere, die ausgerechnet zum Ende der Urlaubszeit Verspätungen und Flugausfälle hinnehmen müssen.
Aus der Sicht eines Flugbegleiters
Anita Braun (Andrea1482)
- 29.08.2012, 16:44 Uhr
Die UFO schiesst sich selbst ins Bein
Wolfgang Press (Wolf1104)
- 29.08.2012, 09:27 Uhr
Gewerkschaft Ufo?
Marie Louise (marielouise1)
- 29.08.2012, 01:52 Uhr
Hin- und hergerissen
Heinrich Franzen (HinnekHiggens)
- 28.08.2012, 20:27 Uhr
Angesichts der hohen Löhne, Kündigungsschutz, etc
Klaus Letis (odysseus_8)
- 28.08.2012, 18:54 Uhr