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„Street View“ Googlegate

 ·  Google hat eine Grenze überschritten. Konnte bisher jeder Mensch selbst entscheiden, die Dienste der Suchmaschine anzuklicken, dringt Google mit seinem Dienst „Street View“ direkt in die Privatsphäre der Menschen ein. Man geht also nicht auf die Google-Seite, sondern Google kommt. Das ist ein großer Unterschied.

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Zu diesem Unwohlsein, dass die Google-Autos jedes Haus fotografieren und die Fotos im Internet zeigen, kommt nun die schwere Panne, unerlaubt Daten aus Funknetzen erfasst und gespeichert zu haben. Nun lässt sich aus diesem Einzelfall nicht schließen, dass Google generell schlampig mit den Daten umgeht. Doch der Ruf ist gleich doppelt ramponiert. Wer den hohen Anspruch hat, die Informationen der Welt zu organisieren, darf sich dabei keine Fehler erlauben. Der Nimbus der Unfehlbarkeit, den Google bisher hatte, hat Kratzer bekommen. Das Projekt "Street View" hat Google schon viele Sympathien gekostet. Wenn das Unternehmen jetzt nicht aufpasst, könnten sich die Nutzer - zumindest in Deutschland - von Google abwenden. Konkurrenten gibt es genug. Die arbeiten zwar nicht anders, doch das hilft Google dann auch nicht.

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17.05.2010, 18:08 Uhr

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BER wird vom Problem zum Monster

Von Kerstin Schwenn

Die Baustelle des Hauptstadtflughafens liefert nichts als Hiobsbotschaften. Der Flughafen-Geschäftsführer Hartmut Mehdorn erntet viel Kritik. Aber niemand könnte an seiner Stelle zaubern. Mehr 12 6


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