02.12.2008 · Steuersündern in Deutschland weht damit ein strengerer Wind ins Gesicht. Zwar sollten Steuersätze möglichst niedrig liegen. Doch auf dieser Grundlage muss jeder seinen Beitrag zum Gemeinwesen leisten. Die Flucht davor ins Ausland ist nicht schick, sondern schlicht kriminell.
Von Joachim JahnRichtlinien für Lesermeinungen
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Strafrechtliche Konsequenzen auf der Einnahmeseite
...sind absolut ok, um dafür zu sorgen, daß die Steuerehrlichen nicht die Dummen sind. Leider sind sie allerdings sowieso die Dummen, weil der Staat unter dem Deckmantel der "sozialen Gerechtigkeit" Leistungswillige und - fähige aus dem Mittelstand überproportional aussaugt. Notabene: der deutsche Durchschnitts-Michel hat von dem von ihm erwirtschafteten Geld vor Ende Juli nichts und je mehr er verdient, desto später gerät er in den Genuß seiner eigenen Leistung. Das ist nichts anderes als SCHAMLOSE AUSBEUTUNG. Jetzt wünsche ich mir auch AUF DER AUSGABENSEITE STRAFRECHTLICHE KONSEQUENZEN, damit die Dauerschläfer , Totalversager und Strippenzieher in den Verwaltungsräten der öffentlichen Banken und natürlich auch die notorischen Steuerverprasser - ohne Bewährung - zur Rechenschaft gezogen werden. Mit Ausnahme des glücklosen Erwin Huber habe ich von keinem einzigen Politiker (inkl. des EXPERTEN STEINBRÜCK) wahrgenommen, daß er die Verantwortung für sein Versagen übernimmtund seinen Verwaltungsratsposten räumt- ganz zu schweigen davon, daß er seine Vergütungen zurückzahlen sollte. Das wäre das MINDESTE.
Ein Hoch auf den "Rechtsstaat"
Da sind wir aber beruhigt - der BGH zeigt dem Unrecht und vorgeblich zu lascher Aburteilung die Zähne. Man kann auch mit gutem Recht der Ansicht sein, daß Steuern in der hierzulande schwindelerregenden Höhe schnöden Raub darstellen, nichts weiter! Der Sozialstaat und die uns als immense Bereicherung verkauften "Finanzierer unserer Renten", laut Köhler "unsere Schätze" aus "Südland" müssen durchgefüttert werden, um jeden (ideologischen!) Preis! Ob wir wohl noch den Tag erleben werden, an dem der BGH sich dazu durchquält, ebenfalls verbindliche Richtlinien für die Bestrafung schwerstkrimineller Testosteronbomben aus "Südland" mit 10, 20, 70, 80, 100 oder mehr Vorstrafen zu erlassen - und bitte mehr als ein Abenteuerurlaub in der Karibik, ein "Antiaggressionstraining" oder lediglich ein erhobener Zeigefinger von Riehe für das in die Invalidität Prügeln eines Familienvaters! Aber, sind wir realistisch, diese Hoffnung wird uns der BGH nicht erfüllen! Als deutsche Steuerkartoffel hast du zu malochen, zu zahlen und die Schnauze zu halten! Und wehe, du enthältst dem Staat nur einen Cent "seines Eigentums" = abgepreßte Steuer vor! Ein Steuergroschen zählt halt ungleich mehr als körperliche Unversehrtheit eines Deutschen!
Joachim Jahn Jahrgang 1959, Redakteur der Wirtschaft in Berlin, zuständig für „Recht und Steuern“.
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