19.01.2012 · In der Summe hat Mitt Romney Arbeitsplätze gerettet. Die aufgeheizte Debatte um seinen Steuersatz gerät ins Absurde: Obamas Populismus lenkt von der amerikanischen Misere ab.
Von Patrick Welter, WashingtonWas hat Mitt Romney falsch gemacht? Eigentlich nichts. Als Manager von Bain Capital, einer privaten Anlagegesellschaft, hat er neu gegründete Unternehmen finanziert und versucht, sanierungsbedürftige Unternehmen zu retten, um sie dann weiterzuverkaufen.
Nicht alles ist dabei gutgegangen, aber der finanzielle Erfolg von Bain Capital zeigt, dass die Mehrzahl der Operationen glückte und in der Summe Arbeitsplätze gerettet wurden. Keiner der demokratischen und republikanischen Kritiker, die Romney im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf zur „Heuschrecke" stempeln, hat das bislang widerlegt.
Geradezu absurd wird die aufgeheizte Debatte nun, wenn dem wohlhabenden Romney als Muster für Reiche vorgehalten wird, dass er als Investor zu wenig Steuern zahle.
Wenn die Vereinigten Staaten aus ihrer Wachstumsmisere herausfinden und die Massenarbeitslosigkeit wirklich senken wollen, sind die unter George W. Bush eingeführten Steuererleichterungen für Kapitalanlagen eines der Mittel der Wahl. Der Populismus von Präsident Obama und der verzweifelten Romney-Konkurrenten lenkt davon nur ab.
Es ist der sozialdemokratischen Denkkultur geschuldet, dass
Karl Theodor (karl.theodor)
- 19.01.2012, 23:29 Uhr
Wieso eigentlich?
Björn Opitz (hrbjoern)
- 19.01.2012, 19:13 Uhr
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