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Statistisches Bundesamt Deutsche trinken weniger Bier

29.01.2008 ·  Ohne das Ereignis einer Fußballweltmeisterschaft ist im vergangenen Jahr der Bierkonsum in Deutschland zurückgegangen. Die Deutschen tranken mit 88,5 Millionen Hektoliter 3,7 Prozent weniger Bier. Bei den Bier-Mixgetränken konnten die Brauereien jedoch deutlich zulegen.

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Ohne das Ereignis einer Fußballweltmeisterschaft ist im vergangenen Jahr der Bierkonsum in Deutschland zurückgegangen. Die Brauereien und Bierlager verkauften 103,9 Millionen Hektoliter Bier und damit 2,7 Prozent weniger als im Vorjahr, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag mit.

Der Inlandsabsatz sank sogar um 3,7 Prozent auf 88,5 Millionen Hektoliter. Damit liege der Bierverbrauch je Person im Alter von 15 Jahren und mehr bei rund 125 Litern im Jahr, heißt es beim Bundesamt.

Im Gegensatz zum gesunkenen Bierabsatz innerhalb Deutschlands erreichte der Bierexport neue Höchstwerte. Dem Statistischen Bundesamt zufolge wurden mit 15,5 Millionen Hektolitern 3,9 Prozent mehr Kölsch, Pils oder Weizenbier exportiert als im Vorjahr.

Beliebte Mixgetränke

Immer beliebter sind den Zahlen zufolge Biermischungen. Bier mit Limonade, Cola, Fruchtsäften und anderen alkoholfreien Zusätzen hatte 2007 zwar nur einen Anteil von vier Prozent am gesamten Bierabsatz. Dies war aber ein Plus von 18,1 Prozent gegenüber dem Jahr 2006.

Den höchsten Bierabsatz insgesamt erzielten wie auch in den Vorjahren die Länder Nordrhein-Westfalen mit einem Anteil von 24,3 Prozent und Bayern mit 22,0 Prozent. Am Inlandsabsatz haben diese beiden Länder mit 26,0 Prozent und 21,9 Prozent ebenfalls die mit Abstand höchsten Anteile.

Dem Statistischen Bundesamt zufolge sind in den Zahlen die Verkäufe von alkoholfreien Bieren, Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten.

Quelle: FAZ.Net mit Material von ddp
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