17.10.2003 · Die Pleitewelle bei Unternehmen, Selbstständigen und Verbrauchern ist auch im Juli ungebrochen weitergerollt.
Der Anstieg der Insolvenzen in Deutschland hat auch im Juli angehalten. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag berichtete, wurden den deutschen Amtsgerichten 3.584 Insolvenzfälle von Unternehmen gemeldet, das waren 8,5 Prozent mehr als im Juli 2002.
Insgesamt erhöhte sich die Zahl der Insolvenzen um 24,1 Prozent auf 9.186, auf andere Schuldner entfielen 5.602 Fälle (plus 30,2 Prozent). Dabei ist vor allem die Zahl der Verbraucherinsolvenzen kräftig um 55,1 Prozent auf 3.107 gestiegen.
In den ersten sieben Monaten 2003 lag die Zahl der Unternehmensinsolvenzen mit 23.537 um 9,0 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt wurden 58.701 Fälle registriert (plus 24,1 Prozent). Die Gesamthöhe aller offenen Forderungen war Destatis zufolge in den ersten sieben Monaten mit 26,0 Milliarden Euro um ein Fünftel niedriger als im Vorjahreszeitraum.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.394,15 | +1,26% |
| Dow Jones | 12.580,70 | +1,01% |
| EUR/USD | 1,2465 | −0,19% |
| Rohöl Brent Crude | 106,29 $ | −0,52% |
| Gold | 1.579,50 $ | +0,31% |
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