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Starbucks gründet Plattenfirma Zum Kaffee gibt's jetzt Musik

13.03.2007 ·  Kaffee ist Starbucks nicht mehr genug: Die amerikanische Kaffeehauskette versucht sich im Musikgeschäft und gründet eine Plattenfirma. CDs, DVDs und Bücher gibt's bei Starbucks ohnehin schon: Die Kunden sollen länger im Café bleiben.

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Die weltgrößte Kaffeehaus-Kette Starbucks hat eine eigene Plattenfirma gegründet. Unter dem Label Hear Music solle künftig ein eigenes Musikangebot entwickelt und sowohl in den Starbucks-Filialen als auch in traditionellen Musikgeschäften vertrieben werden, teilte das amerikanische Unternehmen am Montag mit. Unter dem Label sollen etwa acht Alben im Jahr produziert werden; schon in diesem Jahr könnte die erste Platte auf den Markt kommen.

Starbucks hatte das Unternehmen Hear Music im Jahr 1999 gekauft und rund um die Marke bereits ein Musikgeschäft aufgebaut. So sind in Starbucks-Filialen unter anderem Hear-Music-CDs zu kaufen. Auch gibt es von der Marke bereits einen Satelliten-Radiosender.

Die Kaffeehauskette bietet in ihren Läden inzwischen auch DVDs, Hörbücher und Romane an. Ziel ist, den Umsatz zu erhöhen und die Verweildauer der Kunden im Café zu erhöhen. Starbucks hat inzwischen mehr als 13.000 Filialen, langfristig sollen es 40.000 werden.

Kooperation mit Concord

Starbucks kooperiere bei dem neuen Vorhaben mit der Concord Music Group, mit der bereits bei Ray-Charles- und Sergio-Mendes-Alben zusammengearbeitet wurde, hieß es am Montag weiter. Die neue Plattenfirma solle ihren Sitz in Los Angeles haben und vom Chef der Starbucks-Unterhaltungssparte, Ken Lombard, geleitet werden.

Der Präsident von Concord, Glen Barros, werde eng mit ihm zusammenarbeiten und ihn vor allem bei der Werbung und dem Vertrieb des Labels außerhalb von Starbucks-Cafés unterstützen.

Quelle: FAZ.NET mit Reuters und Bloomberg
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