20.02.2012 · Selten hat ein abstrakter Notenbankmechanismus in Deutschland so viel Aufmerksamkeit erregt wie die Target2-Salden des Eurosystems. Insbesondere Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn schlägt Alarm. Ulrich Bindseil von der EZB widerspricht ihm fundamental. Ein Standpunkt.
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In der Tat soll die Notenbank den Zahlungsausgleich ermöglichen und
erleichtern, aber nicht unmögliche Zahlungen. Wenn kein Geld da
ist, weil man wenig geleistet hat, hat man eben kein Geld und kann man
nicht zahlen: so einfach ist es! Die EZB ermöglicht durch
inflationären Gelddrucken unmögliche Zahlungen, und die
Zahlungsepfänger sind die betrogenen. Die Target 2 Salden sind und
die Ungleichgewichte die Folgen davon, dass die Schuldner leben und
gelebt haben auf Kosten von anderen, und wahrscheinlich weiter leben
werden. Im Wort Zahlungsausgleich steht es: Ausgleich. Ausgeglichene
Bilanz soll der normale Zustand sein, alles andere nur
vorübergehend. Das gilt ebenso für Länder wie andere
Gruppen und selbst für Personen: das liegt im Wesen vom Austausch,
man gibt und nimmt. Geld sollte dem Austausch dienen, nicht der
Alimentierung. Ja, diese Währungsunion sollte man in Frage stellen,
wie jede Währung, die Unrecht und Betrug ermöglicht.
"Abstrakter Notenbankmechanismus"
Zu These 1: Der Euro ist tatsächlich ein System fester
Wechselkurse, und zwar ein schlechtes: Geldschöpfung von
Ländern inflationärer Tradition wird mit Deutschlands
Geldschöpfung gleichgestellt. Inflationseuros sind eins zu eins und
unbeschränkt konvertierbar mit harten Euros. Wir bekommen
Geldzufluss und eine importierte Inflation.
.
Zu These 3: die Kapitalabflussländer und ihre Banken werden so wie
so mit Geldschöpfung weiter gerettet, während in Deutschland
bis zum Ertrinken überflutet wird. In einem gesunden System fester
Wechselkurse gäbe es Mechanismen dagegen.
.
Zu These 4: Und gleichzeitige Kapitalflucht und Verschuldung der
Kapitalabflussländer, was höchstwahrscheinlich der Fall ist,
hat keine Wirkung auf die Target 2 Salden?! Wer mit schmelzenden EURO
Forderungen (möglichst nah, aber unter 2%, aber fast immer
über 2%) hier zahlt, lebt auf Kosten Deutschlands.
.
These 5: hier wird mit Propaganda argumentiert, die eher zeigt, wie
verzweifelt die Sache ist.
Zum Aufsatz "Die Bundesbank in der Klemme" kommentierte ich: ...
"Hoffentlich sitzen in der EZB keine Dilettanten wie der sehr
geehrte Herr Professor Dr. Frank Westermann" --- Es sieht aber so
aus, dass da doch Dilettanten sitzen.
Ein Ideologe wie aus dem Bilderbuch. Sein Geld, seine Versorgunsansprüche,
die zahlen wir. Jetzt kann sich jeder mal selber überlegen, ob er diesem Vater Staat noch Anstand und wenn ja, wie viel Anstand er diesem Staat noch schuldet. Blockpartei Politiker und ihre Apparate. Und wir leben dann danach.
Der Standpunkt des Experten Blindseil ist doch sehr überzeugend dargelegt.
Zusammengefasst sagt er nicht mehr als:
Was nicht sein darf, kann auch nicht richtig sein (Lehrsatz eines guten
Politikers).
Danke für diesen Artikel, er half mir die Argumente des Herrn Sinn
immer mehr zu vertrauen.
Was ich all diesem Geschwurbel entnehme ist dass die Risiken dadurch "minimiert" werden das die Mitgliedstaaten "zu Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und soliden Staatsfinanzen" zurueckkehren, die EZB mehr "elastisch" (also unbegrenzt) Zentralbankliquidaet bereitstellt (die Druckerpresse anwirft) und diejenigen, die noch etwas haben, den Glauben an die Waehrungsunion dadurch bezeugen, dass sie immer weiter Geld hineinschaufeln. Also mit anderen Worten, wir sind Toast.
Dieser "Standpunkt" ist keine Gegenposition zur Sinn-Position, sondern Corporate-Identity
Bindseil argumentiert positivistisch aus Verträgen, die gebrochen wurden und in der Institution EZB Süd-mehrheitsgeprägter (Um-)Interpretation unterliegen. Die von den Lesern vorgetragene Kritik am so begründeten EZB-"Standpunkt" erscheint mir die wichtigsten Punkte überzeugend aufzugreifen. Dennoch wäre zu wünschen, dass einer Sinn-Gegenposition mehr Raum zur Entfaltung gegeben würde. So könnte z.B. die politische Redaktion des "Standpunkts" durch den Autor/EZB zugunsten eingehenderer Begründungen durch den Autor/EZB weichen. Möglicherweise gibt es doch auch Gegenargumente: Bindseil hat als Co-autor in ifo Schnelldienst 64. Jg., 34.–35. KW, 31. August 2011 weniger politisch argumentiert. Es bleibt allerdings immer die Frage unbehandelt, die Sinn umtreibt: was passiert, wenn das System aufgelöst wird?
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.02.2012 08:51 UhrDie Gegenposition zu Sinn, d.h. die Regierungs- und EU-Position kann man ...
... ja jeden Tag in den ÖR-Anstalten und den allermeisten Zeitungen hören bzw. lesen. Sie sind i.d.R. eigentlich nur die etwas umformulierten Informationen des Bundespresseamtes. EURO-Gegner, Gegner der illegalen Bail-Outs, welche automatisch gesetzestreu zum GG und den Verträgen von Maastricht und Lisabon stehen haben fast keine öffentlich Plattform auf der sie sich erklären können. Die FAZ steht mit ihrer kritischen Begleitung der illegalen Bail-Outs und dem gesamten EURO-Desaster leider ziemlich alleine.
Target2-Salden bilden einen Teil der Nettoauslandsschulden, -guthaben ab. Die entscheidende Frage, die sich stellt ist, ob langfristig die Länder mit 100% Nettoauslandsschulden (Portugal, Spanien, Griechenland und dauerhaften Leistungsbilanzdefiziten diese bedienen können? Sie können nicht, siehe Saldenmechanik. Anschließend ist nur noch zu erörtern, welche ausländischen Gläubiger die Abschreibungen irgendwann vornehmen müssen, wenn sich die privaten Auslandsgläubiger und sogar die inländischen mit Unterstützung des Eurosystems vom Acker gemacht haben, dann bleiben nur noch die öffentliche Hände der Überschussländer, Holland, Finnland, Deutschland. Wer denn sonst? Private ausländische Kapitalgeber werden diese Länder, bis es zur Insolvenz gekommen ist, meiden und die inländischen Anleger werden versuchen den Rest in Sicherheit zu bringen, bevor die Saldenmechanik unbarmherzig zuschlägt.
Jetzt wird mir endlich vieles klarer:
Nach Meinung des Beamten Bindseil hat die Elbe in Richtung Quelle zu
fließen, wenn die Order so lautet. Die Beamtenschaft wird
dafür sorgen - koste es, was es wolle, denn technisch ist es machbar.
Mein Gott, welche Beamten haben wir?
Aha, das ist also nur eine Schein-Währungsunion !
Denn es ist offenkundig nicht gewährleistet, dass es "... Regelungen (gibt), die "eine regelmäßige Glattstellung gegen Devisenreserven" erfordern, so dass faktisch schon lange nicht mehr ... "ein Euro ... einen Euro wert (ist)". Dies Illusion einer Währungsunion wird also nur durch solche künstlichen Kreditlinien wie TARGET möglich gemacht ! In der Finanzwelt werden solche Konstruktionen "Blasen" genannt - aufgeblasen bis zum Platzen ! Tolle Währungsunion! Aber diese Erkenntnis hat sich offensichtlich noch nicht bis zur EZB herumgesprochen !? Jetzt, wo das Kind in den Brunnen gefallen ist, wird von dort nur noch schöngeredet.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.02.2012 10:29 UhrEs gibt keine Regelung um die Inanspruchnahme der Target2-Konten einzuschränken, diese ..
... Pfeifen haben das bei der Installierung des EURO schlicht und einfach vergessen (manche sagen auch absichtlich ...). Wie auch immer, die einzige Möglichkeit die Inanspruchnahme wenigstens etwas zu beeinflussen, wäre, die Bonitätsanforderungen für die zu hinterlegenden Papiere zu erhöhen. Gemacht hat man vor ein paar Tagen gerade das Gegenteil, man hat die Qualitätskriterien drastisch abgesenkt. Inzwischen kann man auch einen Packen alter Zeitungen als Sicherheit hinterlegen. Deutschland war dagegen, ist aber überstimmt worden (Wenn 12 Wölfe und 5 Lämmer abstimmen, was es heute als Abendessen gibt, überrascht das Ergebnis sicher niemanden). Das dramatische an der Sache ist, dass hier ein Kreislauf in Gang gesetzt worden ist, mit dem man die EZB bis unters Dach mit Junk-Bonds vollstopfen kann. Deutschland kann nichts unternehmen, es gibt keine Instrumentarien mit denen diese weitere Plünderung verhindert werden könnte - außer, Deutschland findet zurück zur DM (T2 Jan 2012 498 Mrd €)
...lassen sich offenkundig kein X für ein U mehr vormachen, wie die
Kommentare praktisch einhellig belegen. Es fragt sich nur, wann der
Mißmut über diese Umstände so groß sein wird,
daß er sich in zielgerichtete Aktionen kanalisiert. Ziel dieser
Aktionen müßte sein, intellektuell einwandfreie Antworten zu
erhalten, die belastbar sind.
Im anderen Fall müßte sich die Bevölkerung der
Bundesrepublik Deutschland in einiger Zeit fragen lassen, weshalb sie
trotz bestehender Unklarheiten nicht mit dem nötigen Nachdruck
nachgefragt hat.
Liebe FAZ, liebe Presse, liebe Medien, tut etwas, den
Bundespräsidenten abzuservieren ist ja schön und gut, aber
hier geht doch mal richtig um etwas, das bedrohlicherweise jeden
arbeitenden Menschen betreffen wird.
Ulrich Bindseil bringt da einiges durcheinander ... Absicht?
Da ich selbst Branchenkenner, Insider und Wissenschaftler bin, muss ich Herrn Bindseil in allen Punkten widersprechen. Kein einziges Argument Sinn's wird glaubhaft und nachweislich widerlegt. Es werden die einfachsten ökonomischen Grundsätze über den Haufen geworfen bzw. falsch wieder gegeben. Das verwendete Fachchinesisch soll dabei nur von den Defiziten der Aussagen ablenken (so, dass es ein Otto-Normal-Verbraucher nicht mehr verstehen kann). Ich bleibe dabei, die EZB und deren Akteure sind leider schon lange nicht mehr unabhängig. Alle unterwerfen sich den Forderungen der Club-Med Lobby unter französischer Führung. Die Einflußnahme der Deutschen innerhalb der EZB wurde durch geschickte französische Personalpolitik auf ein Minimum begrenzt. Auf den Punkt gebracht: Die Haftung für die Milliarden liegen beim deutschen Steuerzahler, bestimmen tut der Club-Med unter französischer Führung und deren politischen Einflußnahme.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.02.2012 19:23 UhrSie sagen es, aber schließlich wird ja ganz "demokratisch" in der EZB abgestimmt .....
..... die Ergebnisse verwundern dennoch nicht. Auch bei der Abstimmung an der 12 Wölfe und 5 Lämmer teilnahmen, verwunderte das Ergebnis niemand. Es wurde darüber abgestimmt, was es heute zum Abendessen geben solle.
Ausfallrisiko TARGET2-Saldo und neues Geld drucken
Die meisten Kommentare kommen nicht umhin zu polemisieren.
Prof. Sinn denkt im "worst-case-Szenario", die Buba macht
aufgrund ihrer Bedeutung in der öffentlichen Wahrnehmung u.a.
beruhigende "Schönwetteransagen". TARGET2-Salden sind
also ausfallgefährdet. Dieses Verlustrisiko trägt die Buba
(soweit ich weiß), d.h. die Notenbank "druckt" dann
neues Geld, um diese Verluste auszugleichen. Daraus resultiert
Inflation, sobald die Banken ihr Angstsparen bei der sicheren Buba
aufgegeben haben und dieses "neue Geld" aus der Geldmenge M0
in die Geldmenge M3 wechselt.
Die USA haben bekanntlich auch eine "Währungsunion" (alle
Bundesstaaten zahlen mit US-Dollar), dort funktionieren Sicherheiten
scheinbar sehr gut. Äergerlich finde ich hingegen, daß wir
von den Angelsachsen, Franzosen und natürlich Griechen
beständig wegen unserer alls zu gering empfundenen Beiträge
angegangen werden, dies teilweise auf recht rüpelhafte Weise. Wir
laufen der gewollten Weichwährung EURO doch willig in die Arme.
hat er die Schule erfolgreich absolviert?
eine einzige Frage bringt sein Propagandagestammel ins Absurdistan.
Was geschieht wenn der Euro kracht?
Dieses Target-Monstrum zwingt D zur Rettung um jeden Preis. Alle Staaten
muessen von D gerettet werden solange Target den zweifachen
Jahreshaushalt Deutschlands bindet.
Wenn Sie sich mal nicht verrechnen, die lieben Retter.
Prof. Sinn hatte ausführlich beschrieben, wie Waren z. B. nach Griechenland exportiert werden, im Gegenzug eine Forderung der Bundesbank ensteht und leider offen ist, ob diese jemals einglöst werden kann. Sollte dies nicht möglich sein, wäre der Schaden für Deutschlands Bürger groß. Dieses Kernproblem hat Herr Bindseil mit seinen Ausführungen in keiner Weise beantwortet und damit das Vertrauen in die EZB weiter beschädigt.
Die Argumentation von Bindseil ist die eines bezahlten Lobbyisten
die davon aus geht, dass das vermeintlich Unmögliche nicht
eintreten darf. Das vormals Unögliche war der Staatsbankrott eines
Mitgliedlandes im Eurosystem. Jetzt wissen wir es besser. Und was bleibt
von dem Geschwafle Bindseils noch übrig, wenn die minderwertigen
Kredite, die die Target2 Forderungen der DBuBa besichern sollen,
ausfallen?
Das gesamte Eurosystem funktioniert doch nur noch weil die EZB Geld
generiert / druckt und mit dem neu geschffenen "Werten" die
Staatsanleien der PIIGS + B/Fr. Staaten aufgekauft werden.
Du sollst nicht fordern, was dem Sinn der gemeinsamen Währung widerspräche!
Die wichtigste Behauptung Sinns, nämlich dass die „Rettungsschirme in Kürze verbraucht sein“ werden, wird hierin nicht stichhaltig widerlegt, sondern einfach nur, und dies in Form der Abgabe eines naiven Glaubensbekenntnis’ (du sollst nicht fordern, was dem Sinn der gemeinsamen Währung widerspräche!) als „selbsterfüllende“ Prophezeiung abgetan. Ich fasse es nicht: ist das jetzt ein (nicht mehr zu unterbietendes) Niveau ob der Unfähigkeit zu höherem oder dank des Unwillens zu demselbigen? Oder anders gefragt: Hören wir solches vom Kader einer herrschenden oder einer verlorenen Klasse?
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.02.2012 08:57 UhrExzellente Analyse!
Sehr gut erfasst. Danke. Der Vergleich passt!
Rollt jetzt die nächste Propagandawelle über uns hinweg?
Gestern jubelte im Handelsblatt ein Herr Burkhard Varnholt von der Schweizer(?) Sarasin Bank, daß die Krise dabei wäre, sich in Luft aufzulösen. Heute erklärt uns Herr Bindseil, daß die EU-/IWF-Programme und die Anstrengung aller Mitgliedsstaaten eine Rückkehr zu Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und solide Staatsfinanzen ermöglichen, Voraussetzung ist nur ein (Glaubens-) Bekenntnis zur Währungsunion. Bisher hat das leider noch nicht funktioniert. Die TARGET2 Salden der DBuBa steigen übrigens nicht erst seit 18 Monaten, sondern seit Mitte 2007 exponentiell (!) an. Es gibt zu diesen Ausführungen noch so manches zu sagen, Klarstellung lohnt sich aber wohl nicht. Die Argumente von Herrn Prof. Sinn waren für mich klarer, realitätsnäher, überzeugender und für mich als Laie nachvollziehbar.
Die vorgestellten Gegenthesen zu SINN´s Bemerkungen sind aus der
Sicht der EZB und auf Basis der Verträge einleuchtend, scheint mir.
Nur ist das zu kurz gesprungen, weil völlig ausgeblendet und nicht
kommentiert wird, dass diese "schlaue" System durch den
automatischen, administrativen Vollzug der Geldmengenverteilung
innerhalb Europas als negative Begleiterscheinung im Ernstfall zu einer
Vermögensverschiebung führen kann. Diese Nebenwirkung ist das
Problem. Sie ist nicht akzeptabel insoweit müssen Lösungen
her. Dabei ist die von Sinn vorgeschlagene amerikanische sicherlich nur
eine der denkbaren. Kreativität ist schnell gefragt.
Im Ergebnis jedenfalls kann es nicht sein, das der Bundetag bestimmten
Maßnahmen mit zusätzlichen Risiken ausdrücklich
zustimmen muß, während es hier automatisch noch um viel
größere Beträge geht.
Herr Bindseil geht nicht auf die kritischen Punkte ein!
Herr Blindseil kommt zu einigen zweifelhaften Konklusionen. Natuerlich
ist die internationale Zahlungsfähigkeit eines Landes immer durch
den Gold- und Devisenbestand seiner Notenbank beschränkt, wodurch
denn wohl sonst. Gemeinsame Waehrung bedeutet nicht gemeinsame Gold- und
Devisenbestaende!! Dann behauptet er, der dramatische Anstieg der
Target2-Salden stuende nicht im Zusammenhang mit Leistungsbilanzdefizite
der Randlaender. Also alles reiner Zufall? Alternative Erklaerungen
bietet er nicht.
Auf die 2 wichtigsten Punkt geht er gar nicht ein, wie naemlich die
Target2-Salden besichert sind (durch Schrottpapiere) und warum die
Salden nicht wie im FED-System ausgeglichen werden.
Der ganze Beitragt ist eine Nebelkerze.
Übliche Salami-Taktik der deutschen Behörden - Immer nur halbe Wahrheit
Der Bericht ist wieder einmal parteipolitisch geprägt und stimmt in
vielen Punkten nicht:
1) Target 2 Salden - wie kann es sein, dass ECB Rat, der ja dominiert
wird von den schwachen Staaten die zu hinterlegenden Sicherheiten
klammheimlich von A+ auf inzwischen alle Geschäftskredite
heruntergestuft hat - Griechenland kann also als Sicherheit ihre maroden
Unternehmenkredite hinterlegen.
2) wie kann es überhaupt sein, dass die Bundesrepublik und die
Bundesbank als wichtigster Geldgeber und wichtigster Partner im ECB Rat
kein Veto Recht haben oder zumindestens Anspruch auf eine
Schlüsselposition - wir Deutschen habe de facto nichts in dem ECR
Rat ,der letzen Endes die Politik macht zu sagen - darum auch die
Rücktritte von Weber und Stark.
3) Warum müssen Target 2 Kredite nicht wie in den USA einmal im
Jahr zurückgeführt werden. Inzwischen sind die
europäischen Target Kredite prozentual weiter höher als die USA.
4) Der deutsche L-BilanzÜberschuss besteht zu 50% aus Targetforderungen.
Gentests machen Aussagen über das Risiko künftiger Krankheiten. Wollen Sie Ihr Risiko kennen?
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