12.03.2012 · Bundesbankpräsident Weidmann meldet sich in der Targetdebatte zu Wort. Der Schlüssel zur Lösung der Schuldenkrise liege nicht bei den Notenbanken, schreibt er in einem Gastbeitrag für die F.A.Z.
Von Jens WeidmannRichtlinien für Lesermeinungen
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Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen...
...warum geht mir dieses historische Zitat permanent durch den Kopf, wenn ich diesen Artikel zu Target2-Salden lese? Nein, ich will nicht die Mauer verharmlose oder die Kosten des Euros für fleißige Steuerzahler dramatisieren... Aber bei den endlosen Versprechungen unserer Damen und Herren Berufspolitiker und Spitzenbürokraten und den Ergebnissen der Politik habe ich inzwischen jeden Respekt verloren. Da brauchte es gar keinen Herrn Wulff mehr... Ich würde mir ernsthaft überlegen, ob ich diesen Kollegen die Hand schütteln würde. Vor unserem Land und seinen Leistungen habe ich Respekt. Vor den Parteisystemen und ihren Insassen habe ich dagegen jeden, aber auch jeden Respekt verloren. Die Skylobby des Kanzleramtes ist wohl vor allem oberhalb von Tomarenwurfreichweite gelegt worden, von unserem Euroeinführer Kohl... Und das betrifft nicht die CDU allein, im Grunde ist gar keine Partei wählbar, mit ihren Reflexpolitikern... Ich freue mich auf die freien Wähler 2013...
Das Hauptproblem einer Zentralbankgeldschwemme, neben evtl.
zukünftiger Inflation, hat Daniel Gros wie folgt beschreiben:
"The problem is that no debtor will ever appear insolvent (and
admit to it) in an environment of essentially free money. No debtor will
thus have an interest to engage in a restructuring or rescheduling as
long as interest rates remain close to zero and liquidity is available
without limits."
Kurzum die Markwirtschaft, zu der auch Pleiten von Banken und
Volkswirtschaften gehören, ist seit 2008, in den USA seit 2001,
von den Zentralbanken vorübergehend außer Kraft gesetzt
worden. Dieses geht nicht gut und wir spüren dieses. Die Spannungen
sind unter Decke der Zentralbankgeldliquiditätsschwemme weiter
gewachsen und steuern jetzt, zumindest für einige Euroländer
auf erdbebenartige Entladung zu.
Es geht nicht um die reinen Geldbewegungen,
es geht um die damit verknüpften Absichten und Gründe. Und es
geht besonders um die erforderlichen Finanzierungen der Geldbewegungen.
Die Verbuchungen der Geldtransfers von Konten bestimmter Euroländer
auf Konten anderer Länder zeigen das nicht auf; aber sie zeigen
indirekt durch ihre starke Einseitigkeit auf, daß erhebliche
Probleme und auch Risiken bestehen.
Das System der Nationalen Notenbanken - die EZB ist ja lediglich
Bestandteil des Systems - hat in mehrfacher Hinsicht seinen
ursprünglichen Charakter aufgegeben. Einerseits betrachten sie
bestimmte Wertpapiere, speziell Staatsanleihen aus mehreren
südlichen Euroländern (aber auch z.B. Irland) als
zentralbankfähig. Allein das ist recht fragwürdig und im Fall
von Griechenland nicht gegeben.
Weiterhin haben sie ihre originären Ziele und ihre
Unabhängigkeit in Richtung aktiver Geldpolitik in erheblichem
Maß aufgegeben, indem sie ersatzweise Tätigkeiten privater
Finanzinstitute, beispielsweise des Interbankenmarktes, übernahmen.
Salden von Italien und Spanien explodieren auf 400 Milliarden Euro
...Die neuesten Zahlen aus dem Target 2-Krimi geben jenen Recht, die vor
einem weiteren Ungleichgewicht in Europa gewarnt haben. Spanien und
Italien haben demnach im Jahr 2012 einen Gesamtstand von
Verbindlichkeiten in Höhe von 400 Mrd. Euro kumuliert.
Die Target 2-Salden ergeben sich aus den Krediten, die die EZB vergibt:
Sie muss sich selbst dafür immer Geld bei anderen Euro-Staaten
leihen. Solange das System weiterexistiert, ist das kein Problem. Geht
jedoch ein Land pleite oder zerfällt die Eurozone, dann bleibt
Deutschland auf seinen Forderungen sitzen. Das sind derzeit etwa 500
Mrd. Euro. Bisher wurde dieses Thema als nicht besonders kritisch
betrachtet.
Wenn jedoch Weidmann in einem Gastbeitrag für die FAZ schon einmal
festhält, dass er das „Auseinanderbrechen der
Währungsunion für absurd“ halte, dann muss die Lage
ernster sein als bisher zugegeben. Hielte Weidmann das
Auseinanderbrechen nämlich wirklich für völlig absurd, er
würde es mit keinem Wort erwähnen...
DMN heute.
"Sehr beunruhigend ist, dass Herr Weidmann keinen ökonomischen
Mechanismus angeben kann durch den die Zahlungsbilanzkrise in der
Euro-Zone, die in den Target2 Salden ihren Niederschlag findet, beendet
werden könnte. "
Den gibt es auch nicht. Wo die Reise hin geht bestimmen die privaten
Kapitalbewegungen. Das Eurosystem kann da gar nicht gegenhalten, sondern
nur die öffentlichen Hände der Überschussländer
immer mehr in Haftung für die Eurokrisenländer bringen und
entsprechend erlauben, dass die privaten Gläubiger sich dort
zurückziehen.
Die "Väter" des Euro haben mit der Währungsunion eine Zeitbombe scharf gemacht, die niemand mehr anfassen will - bis die große Explosion kommt. Es ist einfach erbärmlich, wie sich die beteiligten Akteure jetzt winden, nur um sich selber ja nicht "die Finger zu verbrennen". Lieber geht nach deren Willen ganz Europa (und damit meine ich den Wohlstand der arbeitenden Bevölkerung) unter. EINFACH ERBÄRMLICH!!!!!
seit dem 25.3.2010, als der völkerechtlich verbindliche Vertrag (No Bail Out) gebrochen wurde. Sehr beunruhigend ist, dass Herr Weidmann keinen ökonomischen Mechanismus angeben kann durch den die Zahlungsbilanzkrise in der Euro-Zone, die in den Target2 Salden ihren Niederschlag findet, beendet werden könnte.
"Herr Weidmann beschreibt den Mechanismus und umschreibt die
Systembrüche innerhalb des Eurosystems. Die politischen
Schlussfolgerungen müssen andere ziehen."
So simpel kann das Eurosystem es sich nicht machen. Es hat
schließlich vorwiegend die Ungleichgewichte gefördert und
nicht so sehr die Politik, also muss es jetzt auch gegensteuern. Die
Fiskalpolitik kann dieses gar nicht alleine schaffen.
Wiederspruch
Doch, genau das darf er!
das ist der Unterschied zwischen Ihm und Helikopter Ben, das schreibt er
ja deutlich mit demokratischer Legitimation.
Ungleichgewichte gefördert? Rating und Bonität werden nicht
von der EZB festgelegt. Jaja, alles ist alternativlos!!!!
Weidmann deutet politischen Handlungsbedarf an
Herr Weidmann beschreibt den Mechanismus und umschreibt die Systembrüche innerhalb des Eurosystems. Die politischen Schlussfolgerungen müssen andere ziehen. Und dazu gehört vor allem die Frage, ob die EZB nicht inzwischen eine politische Entscheidungsmacht ausübt, die ihr nie zugedacht war und wie diese wieder beschränkt werden kann. Wenn mittels mehrheitsinduzierter Entscheidung über die Qualität von geforderten Sicherheiten anderen Staaten Risiken in Höhe von 750 Milliarden Euro und prinzipiell beliebig mehr angedient werden können, während Parlamente sich bisher nur zu Rettungspaketen mit einem wesentlich niedrigeren Handlungsrahmen durchringen konnten, stellt sich in der Tat die Frage der verbleibenden parlamentarischen Kontrolle, die das Verfassungsgericht jüngst im Zusammenhang mit dem viel kleineren EFSF aufgeworfen hat. Wenn man weiterdenkt: Hätte das Verfassungsgericht den Beitritt zum Euro mit dem heutigen Wissen um die ökonomischen Wirkungen nicht stoppen müssen?
Eine Währungsunion, die Ungleichgewichte ausbaut, so dass anschließend einige Mitglieder in eine Zahlungsbilanzkrise geraten, um dann, als nichts mehr geht, die fehlenden privaten Kapitalströme durch ELAs, Target2, Eurosystemstaatsanleihenkäufe und Rettungsschirme zu ersetzen kann nicht stabil bleiben. Sie arbeitet dauerhaft gegen die privaten Kapitalströme gegenan, dieses ist noch nie erfolgreich gelungen, schon lange nicht unter der Beseitigung der Ursache des Desasters, den Ungleichgewichten. Übrigens wer behauptet, dass die Target2-Salden kein eigenständiges Risiko darstellen, möge darlegen, wie denn innerhalb der Währungsunion , wenn die Streichung eines Teils der Nettoauslandsschulden der Eurokrisenländer erforderlich ist, insbesondere nachdem sich die ausländischen Privatanleger vom Acker gemacht haben, die erforderlichen Abschreibungen erfolgen können und sollen, wenn nicht durch Auflösung der Target2-Salden?
Herr Weidmann hält (Zitat):"ein Auseinanderbrechen der Währungsunion schlichtweg für absurd". Ich verstehe kaum die Details der Materie, aber auch hier glaube ich , dass der gesunde Menschenverstand in paar Fragezeichen setzen muss. Begründung: Leute, die eine denkbare Option von vornherein für absurd halten, werden sich mit dieser Option nicht mehr beschäftigen und dann umso härter von ihr getroffen wenn sie eintritt. Herr Weidmann persönlich wird davon aber wahrscheinlich nicht getroffen werden. Es ist nicht die Währungsunion, die schon längst auseinander gebrochen ist, es ist der Union der Menschen selbst. Fleißig und reich sind auseinander gebrochen. Wir (fleißig) retten keine Griechen, wir retten keine Währungsunion mit den Steuergeldern, wir retten Reiche. Die Umverteilung von Fleißig nach Reich beschleunigt sich, je größer die Töpfe (EU größer als Nationalstaat). Das wollen sich die Reichen nicht nehmen lassen. Reallöhne sinken, Boni steigen. Ein Schelm, der Böses dabei denkt
Mangels solventer Abnehmer VERSCHENKEN wir seit geraumer Zeit unsere
Exporte (kein Wunder, dass die deutsche Autoindustrie "boomt wie
noch nie": heutige Zeitungsmeldung) -- und lassen die Schuldner das
Ganze in Form der Target-2-Salden unlimitiert bei uns anschreiben.
Schon die Vorstellung, dass diese "Salden" jemals wieder
getilgt werden, darf man als Träumerei bezeichnen. Denn dies ginge
einzig über Exporte der Schuldner an uns, im Umfang eben dieser
Salden (wahlweise Monetisierung der Salden = Enteignung durch Inflation).
Da müssten schon einige Millionen PIIGS-Cayennes gebaut und an die
Deutschen verkauft werden, damit die Tilgung klappt -- was Herr Weidmann
von seinem Büroschreibtisch aus aber offenbar für
durchführbar hält.
Letztendlich gut zu wissen, wer rechtzeitig vor dem wirtschaftlichen
Untergang gewarnt hat -- und wer nicht!
Hauptaussage ist wohl, dass die Banken sich im Euro-Raum nicht mehr vertrauen. Der Interbankenmarkt ist wohl mittlerweile zweigeteilt. Die Nordregion funktioniert noch. Für die Südregion hat die EZB die Interbankenfunktion übernommen. Mit diesem Instrument kommt man den Lieferanten aus dem Norden entgegen, die ihre Forderungen aus Güterlieferungen durch Zentralbankgeld beglichen bekommen. Der Nachteil ist der, dass damit die Geldmenge insgesamt steigt und künftig Inflation auslösen könnte. Nicht muss, wie man derzeit sieht. In diesem Kontext denke ich jetzt an die Ausführungen von Herrn Sinn. Dessen Beitrag rhetorisch zwar brillant ist, aber im Kern den Nord-Südhandel zum Erliegen bringen würde. Wir kommen also nicht umhin, die Haupttender-Funktion der EZB weiter in Anspruch zu nehmen, bis die Lage der Südländer kulminiert ist und diese Länder zu eigenen Währungen zurückkehren. Bis dahin hat die Deutsche Politik einen Plan-B zu bevorraten!
Liest man den gesetzlichen Aufgabenkatalog der BuBa (vgl. meinen letzten Beitrag unten), ..
so kann man unschwer das Fehlverhalten der deutschen Zentralbank benennen:
1. Das vorrangige Ziel, die Preisstabilität zu gewährleisten,
ist durch die Flutung der Märkte mit Liquidität hochgradig gefährdet.
2. Die exponentiell in die Höhe schießenden Target2-Salden
sind Ausdruck einer extremen Instabilität der Zahlungs- und
Verrechnungssysteme, zu deren Stabilität die BuBa doch beitragen
sollte.
Angesichts offensichtlicher Verstöße gegen die gesetzlichen
Fundamente der BuBa sind die – wie ein Mitforist treffend schrieb
– scholastischen Spitzfindigkeiten in der Argumentation Herrn
Weidmanns verständlich. Aber nicht akzeptabel, wie man
hinzufügen muß.
Jetzt gibt auch Weidmann den Weichspüler
Ein Jammer, Herr Weidmann ! Für mich waren Sie - nach Sarrazin, der
als Bundesbanker bereits 2009 den Konkurs Griechenlands empfahl, womit
er Recht hatte - einer der letzten in der Sache ehrlichen Offiziellen.
Jetzt fangen Sie auch mit dieser elenden Weichspülerei und
Verharmlosung der Giga-Risiken an, die uns an die Wand drücken
werden. Noch immer wurden sämtliche offiziösen Zahlen zur
Euro-Verschuldung ins Negative korrigiert. Stets kam und kommt die
Feststellung , die Schulden und Fehlbeträge seien "höher
als erwartet". Und da kommt der gute Herr Weidmann daher und
verharmlost auch noch die Risiken, angefangen von den T2-Kontokorrenten
bis hin zum Gelddrucken ducrh die Bad-Bank EZB.
Ein Jammer, Herr Weidmann ! Auch Sie können wir abschreiben.
Der Ausverkauf (3) „Unsere Ersparnisse gibt uns keiner zurück“
Prof. Sinn: „Hinter den Forderungen der Bundesbank gegen die EZB
stecken unsere Ersparnisse. Die gibt uns keiner zurück.“
„Im Endeffekt werden dreieinhalb Billionen Staatsschulden der
Südländer vergemeinschaftet sein. Deutschland wird einen
erheblichen Teil seines Auslandsvermögens verlieren - entweder
über Staatskonkurse, über Inflation oder, am
wahrscheinlichsten, über Steuererhöhungen zur Finanzierung der
anstehenden Transferunion.“
Bei diesen Summen wäre dann nicht nur das
Netto-Auslandvermögen weg, sondern zusätzlich erhebliche Teile
des GESAMTEN Nettovermögens: Gemäß dem DIW
verfügten Privathaushalte 2007 über ein Nettovermögen von
6 Billionen 600 Mrd. Euro.
Der Ausverkauf (2) Die Bundesbank kann ihre 500 Mrd. Target-Forderungen nie fällig stellen
FAZ v. 18.02.2012, Prof. Sinn:
„Wir sitzen in der Falle“
„Die Rettungsschirme werden in Kürze verbraucht sein.“
Die Ansteckungsgefahr einer griechischen Staatspleite „wird von
den Gläubigern an der Wall Street, in London und Paris
instrumentalisiert. Sie sagen: Wenn Ihr Griechenland nicht rettet,
bricht die Welt zusammen. In Wahrheit bricht ihr Vermögensportfolio
zusammen, nicht die Welt.“
Ja. Leider ändert das nichts an der politischen Abhängigkeit.
.
„Wir können die [Target-] Forderungen nie fällig
stellen. … Heute besteht schon die Hälfte des deutschen
Nettoauslandsvermögens aus Forderungen der Bundesbank gegen das
EZB-System. Geht es nach dem Willen der EZB, könnte die andere
Hälfte bald auch noch weg sein.“
Leider besteht kein Grund zur Annahme, dass das Spiel beendet wird, wenn
das deutsche Netto-Auslandsvermögen weg ist, und dass nicht auch
der Rest, also das INLANDS-Vermögen, herangezogen wird.
Exportvizeweltmeister Deutschland also bald Netto-SCHULDNER?
"Es ist nicht Aufgabe der Geldpolitik, marode Banken künstlich
am Leben zu erhalten oder die Zahlungsfähigkeit von Staaten
abzusichern. Entscheidungen über die Umverteilung
größerer Solvenzrisiken von Banken oder Staaten zwischen den
Steuerzahlern der Mitgliedsländer dürfen nur gewählte
Regierungen und Parlamente treffen." - Das heißt eindeutig:
Kein ESM !
Schade, daß Herr Weidmann so diplomatisch verklausuliert, das
versteht nicht jeder. Ich habe es auch erst dreimal lesen müssen.
Der ESM birgt für die Gläubigerländer unkalkulierbare Risiken..
weil im Krisenfall ein Totalverlust des Kapitals droht und der Anteil
D`s steigen würde.
Statt die Schulden der Problemländer zu vergesellschaften
(sozialisieren), sollten sich die Rettungsmaßnahmen deshalb ganz
auf die Aufrechterhaltung des Finanzsystems konzentrieren.
Das aber setzt voraus, dass die Länder ihren Banken staatliche
Garantien geben,damit diese ihre Verluste zeitlich strecken und aus
späteren Gewinnen begleichen können.
Fazit: Der ESM muss weg und darf auf keinen Fall erhöht werden
Bei der Fokusierung auf Herrn Weidmann
sollte man die Rolle von Herrn Asmusen, gestern, heute und morgen? nicht
ganz aus dem Blick verlieren; CDF´s, z.Bsp.
Beide waren u.a. Berater von Kanzlerin Merkel.
Asmusen vorher: finanzpolitischer Intimus von Eichel, Steinbrück,
Schäuble: Heute.: EZB
Weidmann heute: Bundesbank.
Beide kennen sich gut aus Studienzeiten.
Gehen EZB und Bundesbank Hand in Hand??
Wichtig ist doch, dass das Thema nicht nur auf dem Tisch liegt....
und nicht nur von Hr. Weidmann, sondern ebenso durch Prof. Sinn aktuell
gehalten wird.
Weber und Stark haben ihre Chancen unzureichend genutzt und sich schnell
in die Büsche verzogen. Damit haben sie ihre
Einwirkungsmöglichkeiten verspielt, im Gegensatz zu Weidmann und
Sinn, die wohl den Kampf aufnehmen. Nur das zählt und wird Wirkung
zeigen. Wer hätte das dem Newcomer Weidmann zugetraut. Respekt.
Das mit Weber und Stark...
...sehe ich genauso. Die Besetzung von EZB-Führungspositionen durch
Vertreter aus den Mittelmeerstaaten und die damit verbundene, indes zu
erwartende Abkehr von der Geldstabilitätspolitik hätte
unbedingt vermieden werden müssen. Die Achse Monti/Draghi
hätte vermieden werden müssen. Italien hält mit akt. 180
Milliarden Euro die größten Verbindlichkeiten in Target2.
Wieviel Zähne man Weidmann hier allerdings noch zubilligen wird,
nun das wird sich zeigen. Die ca. 550 Milliarden Forderungen der
Bundesbank liegen einstweilen im Feuer.
Gentests machen Aussagen über das Risiko künftiger Krankheiten. Wollen Sie Ihr Risiko kennen?
Sollen Ein- und Zwei-Cent-Münzen abgeschafft werden?
| Name | Wert | Änderung | |
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| Dow Jones | -- | -- | |
| Euro in Dollar | -- | -- | |
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| Gold | -- | -- | |
| Rohöl Brent | -- | -- | |
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Soll die Selbstanzeige für Steuerhinterzieher abgeschafft werden?