14.06.2012 · Weder der Bau von Brandmauern noch die Errichtung einer Schuldenunion schützen die Euroländer vor Ansteckung. Vielmehr führt jeder Ausbau der Gemeinschaftshaftung zu mehr Infektion mit dem Schuldenvirus.
Von Holger SteltznerRichtlinien für Lesermeinungen
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Die Gemeinschaftshaftung in Form von "Eurobonds",
"Bankenunion" bzw. "Gemeinsamer Einlagensicherung"
und auch in Form von "Schuldentilgungsfonds" ist beispiellos -
im Wortsinne.
Oder wo gibt oder gab es das auf der Welt sonst schon mal?
Und die Verknüpfung von stärkerer Kontrolle (auf dem Papier)
mit dieser Gemeinschaftshaftung (automatische reale Geldtransfers) ist
nicht nur ebenso ohne Vorbild, sondern auch völlig unlogisch. Denn
würden die Kontrollen wirklich greifen und die ökonomische
Basis gesunden, wäre die Bonität überall entsprechend gut
und günstig. Ganz ohne Gemeinschaftshaftung!
Sie sagen es Herr Steltzner, in einfachen und klaren Worten und einer präzisen Logik...
..... man sollte meinen, dass dies selbst Politiker verstehen könnten. Vermutlich wird aber die Abstimmung im Bundestag über Fiskalpakt und dem ESM (was ja nichts anderes ist, als ein weiterer freier Zugriff ALLER in die deutsche Kasse - zusätzlich zu Target2), uns genau ins Verderben führen. Der Bundestag huldigt dem Führerprinzip welches da heißt "Fraktionszwang"; zu eigenen Entscheidungen scheinen die MDBs nicht mehr fähig und Willens (vor allem die Listenplätze), der Bt verhält sich wie eine Schafherde, welche von den Hütehunden Merkel und Schäuble in Schach gehalten wird. An dieser Stelle ist eine Bemerkung Einsteins sicher nicht fehl am Platze: " Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein." Dem ist weiter nichts hinzuzufügen.
Es geht nicht um "Ansteckungsrisiken"
Mit dem Euro steht und fällt die Brüsseler Bürokratie.
Man kann es nicht oft genug wiederholen; den Akteuren in Brüssel
geht es nicht um Abwehr von Gefahren für die Allgemeinheit sondern
um ihr eigenes Hemd, also den Erhalt gutdotierter Posten in
irgendwelchen EU Kommissionen. Daher schreiten die Damen und Herren auch
so unbeschwert über unser Grundgesetz hinweg und halten sich nicht
an die Einhaltung der No-Bailout-Klausel, wie sie in Art. 125
AEU-Vertrag festgelegt ist, es könnte sie ja sonst langfristig den
Job in Brüssel kosten und damit das Schlaraffenland der
Berufspolitiker. Dass dabei Demokratie und Rechtsstaat gleich mit unter
die Räder kommen, wird von den EU Funktionären als
bloßer Kollateralschaden zum Wohle des persönlichen
Fortkommens in Kauf genommen. Die Brüsseler Bürokratie
zersetzt, um im Sprachbild zu bleiben, das Immunsystem der
Nationalstaaten und verhindert so, dass Selbstheilungskräfte
wirksam werden können.
Herr Steltzner bringt es auf den Punkt.
Hoffentlich lesen möglichst viele Bundestagsabgeordnete diesen
Kommentar und erkennen die Sackgasse (Falle) in die sie gerade laufen.
Welche Partei m u s s endlich Nein sagen zu diesen modernen
`Reperationsleistungen` sagen?
Die Partei, die Griechenbland in die Eurozine geholt hat ohne danach die
Kontrolle zu aktivieren. Ich bin doch oppositionell nicht blöd.
Oder soll der Garaus jeweils in die 18. oder 19. Legislaturperiode usw
värschoben werden?!
Denken "wir" noch einmal über die Schuldenkrise nach
psychologisch ist sie externe Hemmung oder nicht
pädagogisch ist sie Demotivierung oder nicht
ökonomisch ist sie krise der außenwirtschaftlichen Ungleichgewichte
politisch ist sie Verantwortungsdefizite oder nicht
philosophisch ist sie "ungleiche Nervenenden"
Dr. Steltzner hatte klar gesagt:" Das passt nicht."
.
Na und? Dem´s nicht passt, den passt`s nicht.
EU Verträge null und nichtig, demokratische Willensbildung völlig mißachtet, der Friede in
Europa gefährdet, Volksvermögen verpfändet und
verbürgt, aber übers Betreuungsgeld ewig rumschwätzen!!!
Muß man so eine inkompetente abgehobene und verantwortungslose
Politikerbande akzeptieren?
Dann sollen sie doch alle Kompetenzen nach Brüssel abgeben und sich
selbst gefälligst auflösen. Das spart nicht nur Steuergeld,
sondern auch Nerven, denn ich glaube eine zentralistische EU-Politunion
ohne jegliche deutsche Beteiligung kann gar keine schlechteren
Beschlüsse fassen als dieser Saftladen. Vor allem aber entgingen
die Politiker dem künftig ausbrechenden Volkszorn, wenn
nämlich die Sparer merken, daß die Politelite all ihr
Spargeld verballert und verbrannt haben
Nur der erste Vorschlag, zurück zu den Maastricht-Verträgen, ist realistisch. Wer glaubt, die Verantwortung für die Haushalte den europäischen Behörden (welche überhaupt?) zu übergeben, ist einfach nur dumm. Wieso sollten die EU-Brüokraten besser agieren, als die nationalen Bürokraten? Die gesamte Konstruktion der EU ist eine grandiose Fehlleistung. Derzeit haben wir in der EU ein System nach sozialistischem Vorbild. Alle sind gleich. Dass dies ein völliger Irrsin ist, weiß eigentlich jeder. Man hat aber genau die Mittel abgeschafft, die geeignet waren, die unterschiedlichen Stukturen der einzelnen Länder zu korrigieren. Eine davon war die Zollunion. Zölle waren immer auch Korrektiva. An dieser Schiene, wie man die vorhandenen Ressourchen der einzelnen Länder sinn voll in die EU einfügen kann, ist zu arbeiten. Hilfeleistungen für Projekte ja, aber gebunden an die Prokjekte, keinesfalls über Institutionen, die die Verwendung lediglich verschleiern.
Eurobonds sind "Zwangs-Ramschanleihen" durch die Hintertüre.
Aktuelle Reuters Meldung:
Die frz. Fondsgesellschaft Carmignac fürchtet eine
Überforderung D-Lands durch die Euro-Krise. Bundesanleihen
erscheinen nicht mehr sicher: "Wir haben vor zehn Tagen unsere
Fonds ein wenig neu sortiert und alle Bundesanleihen verkauft",
sagte der Vizechef der Fondsgesellschaft, Eric Le Coz. Carmignac
verbannte damit Schuldtitel von Euro-Staaten komplett aus dem Portfolio.
Carmignac-Manager Le Coz zweifelt daran, dass D-Land die Schuldenkrise
unbeschadet übersteht: "Wenn sich die Euro-Krise
verschärft, wird eine Lösung weitere Beiträge von den
Deutschen erfordern, die Last auf ihren Schultern nimmt zu. Das
wäre nachteilig für die Bewertung ihrer
Kreditwürdigkeit", sagte er."
Ähnlich äußerte sich S&P schon Ende 2011 zu
Eurobonds. Die Märkte werden es richten. Nur EU-Banken (to big to
fail) kaufen die risikolos, da sie-siehe Spanien-im Verlustfall dem
Steuerzahler, dann primär dem deutschen, die Rechnung
präsentieren. Welch fieses Hütchenspiel von Baroso & Co.
Herr Steltzner, denken Sie doch bitte zu Ende und sagen es: Euro
zurückrollen, nationale Währungen wieder einführen.
Mit der D-Mark ging es uns lange Zeit sehr gut und auch die Griechen
kamen mit der Drachme weit besser aus als sie es mit dem Euro tun.
Das einzige was wirklich auf der Strecke bliebe ist die Grossmannssucht,
aus der heraus die Franzosen und Deutschen den Euro überhaupt
eingeführt haben. Eine Zeit lang haben sie sich mit USA/Dollar auf
einer Ebene gefühlt.
"Notwendig wäre hierfür die Zustimmung der Bürger"
...und ich wette, dass Merkel und Schäuble schon fieberhaft hinter verschlossenen Türen forschen (lassen), wie man dieses "Problem" umgehen kann, um den deutschen Bürger und Steuerzahler möglichst widerstandsfrei ans Messer zu liefern.
dass KEIN Lösungsvorschlag für diese Krise 100%ig sein kann.
Es hilft aber auch garnichts, wenn wir alle ständig nur an allem
herummäkeln - die Zeit läuft davon!
Die beiden Vorschläge von Herrn Weidmann sind auch nicht "das
Gelbe vom Ei" - aber sie sind besser als alles, was man sonst so
vernommen hat. Kompromisse werden nötig sein, und viel Geld wird es
uns alle kosten, so oder so. Ich bin die letzte, die das in Ordnung
findet, aber die Situation, in die wir alle hineinmanövriert worden
sind, lässt sich nun mal nicht einfach wegwünschen. Und auch,
wenn Herrn Weidmanns Vorschläge Pferdefüße haben - sie
sind diskussionswürdig, wie Herr Steltzner meint.
Frau Merkel, Herr Schäuble und vielleicht sogar (falls die nicht zu
feige sind) die drei Musketiere von der SPD und auch die Grünbunten
Roth und Trittin sollten ganz schnell mit uns, dem Souverän, in
aller Öffentlichkeit über solche und andere Pläne reden.
Das können wir jetzt wirklich erwarten und auch fordern!
Die subtile, schrittweise Machtergreifung der Eurokraten erfolgt mit dem
stillen Einverständnis "unserer" Politiker
einschließlich Kanzlerin. Sowohl Souveränität als auch
Reichtum sollen uns genommen werden - und unsere
"Volksvertreter" sind fröhlich mit dabei.
Noch peinlicher Rot/Grün: Ihnen geht das alles noch zu langsam und
zu wenig radikal.
Die Vergemeinschaftung von Schulden wird in Europa in jeder Hinsicht eine hässliche Angelegenheit:
1.Die Profiteure der Vergemeinschaftung werden das Spiel „Euer
Geld für unsere Leute“ spielen und damit vor Ihrer nationalen
Wählerschaft mit allem punkten, was sie dem reichen Deutschland
oder den reichen Niederlanden an Zugeständnissen irgendwie
abgerungen haben. Auch gewisse Formen der Erpressung der
überschuldeten Staaten gegenüber ihren Gläubigern
dürften alsbald als legitimes Mittel der Politik erscheinen.
2.Die Geber bei dieser Vergemeinschaftung werden sich bei jedem
Erpressungsversuch zur Wehr setzten und mit
„Durchgriffsrechte“, „Auflagen“
„Bedingungen“, "Kontrollen" und
„Ultimaten“ bei ihrer Wählerschaft in Deutschland oder
den Niederlangen den Anschein von Verantwortlichkeit im Umgang mit den
Steuergelder wahren wollen.
Somit scheint absehbar, dass beim Streit um's Geld alle Freundschaft
enden wird, damit auch das einstige politische Konzept des Euros -
Frieden und Völkerverständigung - sich in sein
desaströses Gegenteil verkehren wird.
Die eurozonenweite Ansteckung ist längst erfolgt
Die Existenz eines griechischen oder spanischen Euro ist eine Illusion. Es gibt nur einen Euro, nämlich den unseren.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.06.2012 00:26 UhrSo ist es
Egan-Jones hat heute Abend Frankreich abgestuft - Ausblick negativ.
Spanien hat E-J inzwischen auf CCC+.
Weitere werden folgen. WIR zuletzt, wenn wir weiter den Wahnsinn mitmachen.
Ich würde wetten, dass der Bund future bald wieder bei 125 ist.
Es ist Herrn Steltzner und der FAZ dafür zu danken, daß Sie
-siehe auch den Beitrag "Renoviert das Bad und werdet mündige
Bürger" FAZ v. 13.06.2012- unermüdlich auf die
uneinsichtige und beratungsresistente Handlungsweise unser
"politisch Verantwortlichen" hinweist.
Zu bedauern ist in diesem Zusammenhang allerdings daß
offensichtlich weite Teile der deutschen Bevölkerung diesem
"hilflos" gegenüberstehen. Es ist nach meiner Meinung
daher an der Zeit, daß sich der "deutsche Michel" mal
auf die Straße begibt -auch Lichterketten sollten erlaubt bzw.
willkommen sein.
Aber dies war ja bislang nur den "Gutmenschen" in Deutschland
vorbehalten, die gern für Integration, gegen Atomkraft,
Castor-Transporte etc. demonstriert haben -ohne zu berücksichtigen
was diese "Demos" den Staat bzw. jeden einzelnen Bürger
an Kosten beschert hat. In diesem Sinne, schönen Abend und hoffen
wir auf ein Wunder.
Herr Steltzner ist einer der wenigen Journalisten, die ...
... ihrer Informationspflicht nachkommen. Danke !
Eine treffende Analyse, Herr Steltzner!
Schade, daß FAZ wie alle anderen Medien bei der
Euro-Einführung auch in das Horn der Apologeten dieser irrsinnigen
Währungstotgeburt blies.
Es wäre jetzt nur sehr zu begrüßen, wenn die FAZ die
Entdemokratisierung und Runierung Deutschlands jeden Tag auf ihrer
Titelseite drucken würde. Es muß den Bürgern dieses
Landes endlich bewußt werden, was hier passiert. Es herrscht
derzeit leider noch eine völlige Teilnahmslosigkeit vor, fast so
als beträfe es niemanden. Unser aller Zukunft wird gerade am
Roulette-Tisch in Brüssel verzockt.
@Herrn Neuss
Wenn Sie einmal bei frühen Euro-Gegnern wie z.B. Professor Joachim Starbatty nachlesen, so wurde das alles schon im Wesentlichen vorausgesehen. Wenn die wirtschaftlichen und finanziellen Ungleichgewichte in so einer Währungsunion zu groß werden, stehen Verträge nur noch auf dem Papier. Überdies gab es von Anfang an weitere schwere Fehler - etwa den, dass ein Land wie Malta dasselbe Stimmrecht in der EZB hat wie Deutschland. Dass ferner eine EU-Kommission zu blind war bzw. gar nicht sehen wollte - inklusive vieler Regierungen , EU-Parlamentarier usw., dass ein Land wie Griechenland nicht reif war für die Eurozone bzw. trickste, all das wundert mich bei dem abgehobenen Brüsseler Apparat kein Bisschen. Solche "Fehlerquellen" sind da schon von vornherein mit eingebaut. Jedenfalls: es gab wirkliche Fachleute, die das alles voraussahen, aber man wollte nicht auf sie hören bzw. sie wurden auch praktisch mundtot gemacht.
Nicht ganz fairer Vorwurf
"Schade, daß FAZ wie alle anderen Medien bei der
Euro-Einführung auch in das Horn der Apologeten dieser irrsinnigen
Währungstotgeburt blies."
Ich war zwar zu der Zeit noch kein FAZ-Leser, allerdings habe ich damals
auch nichts gegen die Euro-Einführung gehabt. Ich bin auch
ziemlich sicher, dass die Geschichte anders verlaufen wäre, wenn
man nicht ständig gegen Regeln verstoßen und Gesetze
gebrochen hätte:
1. Bei der Einführung haben die meisten Länder die
Maastricht-Kriterien nicht erfüllt und hätten gar nicht
aufgenommen werden dürfen.
2. Unter Rot/Grün hat sich selbst Deutschland erlaubt, die
Maastricht-Kriterien zu verletzen.
3. Bankenrettungen hätten nicht erfolgen dürfen, weil sie die
Verschuldung überall weit über das Erlaubte angehoben haben.
4. Die No-Bail-Out-Regel hätte nicht gebrochen werden dürfen.
Das alle Länder einschließlich der deutschen Regierung und
des deutschen Parlaments derartig fahrlässig mit Recht und Gesetz
umgehen, war bei Euroeinführung noch nicht abzusehen
Eine Volkswirtschaft wie die deutsche kann natürlich wachsen, weil man in China, Indien oder Brasilien deutsche Maschinen usw. braucht. Aber Spanien, Italien und erst recht Griechenland sind für die Weltwirtschaft überflüssig, die Weltwirtschaft braucht sie nicht, außer als Absatzmärkte für Erdöl und Bananen. Diesen Staaten bleibt nur übrig, den Lebensstandard zu senken, die Ansprüche zurückzudrehen, auch wenn das Rückwirkungen auf die Staaten hat, die sich noch im globalen Wettbewerb behaupten. Noch nicht einmal in Deutschland gibt die Binnennachfrage so viel Wachstum her, dass die Krise bewältigt werden könnte. Und mit Italien, Spanien und anderen EU-Staaten haben wir gemeinsam, dass die Bevölkerung schrumpft und altert. Das spricht gegen Wachstum. Das spricht vor allem dagegen, dass die Herausforderungen angenommen werden. Dazu müsste die junge Generation drei Mal, vier Mal stärker sein, als sie tatsächlich ist.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.06.2012 22:07 UhrAlles nur vorläufig
Mit dem Fall auch Deutschlands rechne ich und rechnen heute schon viele Leute. Wohlstand und Erfolg sind nur vorläufig und den augenblicklichen Umständen geschuldet. Irgendwann braucht China keine deutschen Maschinen mehr und dann....
bei aller berechtigten Kritik an der Oiro-Rettung ....
... sollten wir alle davon absehen, arrogant zu sein. Ich kenne
spanische Kollegen, die in ihren Disziplinen weltweit zur Spitze in der
Forschung gehören; es gibt in Katalonien eine ganze Reihe von
Firmen, die in ihrem Bereich zu den Weltmarktführern gehören.
Meine spanischen Studenten gehören zu den besten ihres Jahrgangs.
Was das universitäre Ausbildungssystem angeht, brauchen sich die
Spanier nicht zu verstecken.
Sicher gibt es jede Menge struktureller Probleme in den von Ihnen
genannten Staaten, aber Sie brauchen da gar nicht so weit zu gehen: auch
in Deutschland gibt es haufenweise Beispiele für katastrophal
geführte Unternehmen; nicht ohne Grund muss die WestLB jetzt
abgewickelt werden.
Ein bisschen Bescheidenheit täte uns in dieser Diskussion zuweilen
ganz gut. Sie wissen ja, wie das mit dem Hochmut und dem Fall ist .... oder?
Der wichtigste Satz für mich ist:
„Weil jedoch die Eurozone auch als Schuldenunion auf den
Kapitalmarkt angewiesen bleibt, stellt sich die Frage, welcher Investor
zu welchem Zins den Euro-Sozialstaaten dann noch Geld geben will.“
.
Da fällt einem nur das schwächste Glied ein!
Tatsache ist, dass was jetzt auf den Tisch kommt, alles was Sie
aufgezählt haben, dreiste und hilflose Versuche von
Südländern sind, sich an den deutschen Strohhalm zu klammern.
Leben auch wir nicht längst von der Substanz?
Ist die Grundlage für alles Geschäftsleben nicht Grundvertrauen?
Hat die EZB das nicht schon verwirkt? Was wurde den Deutschen
versprochen? Eine BuBa gleiche EZB? Ich denke, dass haben
Großinvestoren auch gehört. Und jetzt?
Wenn ich bei ZH lese über EZB, Draghi, FOIA, wird mir schummrig.
Wenn ich an PIMCO denke, auch. Und die neue Gläubiger-3-Klassengesellschaft!!
Wie stellen sich politische Flachmänner/-frauen das Endergebnis von
Vertrauensverlust vor?
Es wird einfach nicht funktionieren!
France
"Egan Jones Cuts France To BBB+, Outlook Negative" (zh)
.
Egan-Jones (böse!) lag auch einige Stunden bevor Moody´s
Spanien neu bewertet hat.
.
Bald ist nur noch Deutschland, Holland, Österreich, Finnland, Lux übrig!
Das macht den EFSF belanglos und den ESM moch ILLEGALER1
FRANKEN statt EURO: WIR sollten die EURO-Zone hinter uns lassen!
Überlassen wir einen weicher werdenden Euro den Staaten, die
(zeitweise?) eine Weichwährung brauchen, und vereinbaren wir eine
Neue Währung für einen kleineren Kreis.
Hohe Kosten zur Verteidigung ihres Wechselkurses könnte die Schweiz
dramatisch senken, wenn ähnlich wettbewerbsstarke
Nachbarländer vom Euro zu einem gemeinsamen (Nord-) Franken
wechselten. Diese Option sollte verhandelt werden!
Herr Uelli, denken Sie...
an die vielen Milliarden (dieser Tage sollen es mehr als € 65
Milliarden gewesen sein), die die SNB zur Stabilisierung des Franken
hinlegt. Das geht auf Ihren Lebensstandard. Es wird noch mehr werden, je
nachdem wie die kommenden Wochen sind. Es sind auch schon
Kapitalverkehrskontrollen in Erwägung.
Herr Huber hat schon irgendwie recht und man sollte seinen Vorschlag
nicht gleich verwerfen.
Ich habe großes Verständnis für Ihre Reaktion, mon cher.
Mich graut auch, was auf mich zukommt. Allerdings hätte der
Huber-Aspekt für mich nach dem Motto "geteiltes Leid ist
halbes Leid" durchaus Charme. Klar, ihr Schweizer würdet euch
darob bedanken.
MfG aus Bonn
hb
mir graut's
und da es wahrscheinlich jeden CHer graut, und die CHer über sowas
abstimmen, .....
Gott sei Dank!
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