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Staatsschulden Weidmann sieht Kritik an Rogoff-Studie gelassen

 ·  Nachdem zwei amerikanische Forscher einen Rechenfehler in einer Studie über die negativen Folgen hoher Staatsschulden eingeräumt hatten, war die Aufregung unter Ökonomen groß. Bundesbankpräsident Weidmann hält die Aufregung für übertrieben.

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 24.04.2013 20:16 Uhr

Grundfrage

Wer von math. Modellen nichts versteht, und ich habe hier keinerlei Hinweise gehört, kann die
Rogov-Studie weder erklären noch verstehen. Ein paar Schlagworte aus der Betrachtung vom Ergebnis her, kriegt jeder hin. Wer Excel nicht programmieren kann, kennt keine Fehlerursache.

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Horst Simon

Wo endet der Handlungsspielraum

Eine exakte Marke von 90% Prozent zu nennen ist absoluter Schwachsinn, da die Grundlagen, wie z.B. das Bevölkerungswachstum für jeden Staat andere sind. Entscheidend ist für jedes politische Gefüge, wann der Handlungsspielraum eingeschränkt wird. In anderen Worte, ab welchem Wert kann ein Staat auf einen internen oder externen Schock immer adäquat reagieren. Im Falle von Spanien lag die formale Staatsverschuldung bei ungefähr 40% des Bruttosozialproduktes vor der Finanzkrise. Weit entfernt von der "magischen" Grenze.

Hohe Staatsverschuldung ist auf alle Fälle eine Vabanque Spiel der Politik, wie wir es in zahlreichen Fällen beobachten konnten, und ich nehme an, in anderen Fällen noch beobachten werden. Deshalb ist es richtig die Staatsverschuldung zu begrenzen und sie der wirtschaftlichen Situation anzupassen. Wo der exakte "gute" Wert liegt, weiß niemand. Die Zahl der Parameter in einem gesellschaftlichen System übersteigt die Rechenkünste eines jeden (Pseudo-) Wissenschaftlers.

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Jim Zu

Da hat er Recht...

Mit Schulden macht man sich von Banken abhängig. Je größer die Schulden, desto bekloppter werden die Allüren der Politik... oder so eine ähnliche Kausalität... Ich glaube mein Hund hätte eine mathematisch fundiertere Studie abliefern können. Kein Wunder, warum Ökonomen-Mathematik so belächelt wird. Es sei denn, es handelt sich um Wirtschaftsmathematiker.

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Klaus Letis

Das Medium bestimmt auch die Botschaft

Wenn die ganzen Volks-Ökonomen Excel-Tabellen benutzen, wundert mich gar nichts mehr.

Seit dem Auftreten von MS und dessen dann folgenden immer stärkeren Emanzipation (oder gewollten Zurückdrängung) von IBM ist auch der "Markt der virtuellen Finanzdienstleitungen" explodiert.

Ich kann mich erinnern, dass mit Win95/Excel gleichzeitig auch dieser ganze Mist losging.

Für komplexere Berechnungen ist ein Informatiker oder die Kenntnisse der IT-Hilfsmittel notwendig. Und je näher man an der Basis der Maschine ist, desto weniger wird man hier von Ideologien oder Gedanken anderer Menschen und Firmen, wie denen von MS beeinflusst.

Prognostizierende Berechnungen in der Volkswirtschaft haben mich schon immer etwas irritiert.
Ich dachte man war sich einig, dass das wichtigste die Psychologie der Menschen ist.

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Uwe Zind
Uwe Zind (lemongras) - 23.04.2013 07:33 Uhr

Vergessen

wird leider allzu oft das am Ende des Artikels aufgeführte Argument: Aus statistischen Zahlenreihen kann prinzipiell keine kausale Beziehung abgeleitet werden. Dennoch geschieht dies fortlaufend. Jeder sucht sich die Daten, die ihm passen und konstruiert ihm genehme Formeln dazu. Fertig ist die Begründung. Diese Gewissheiten sind Scheinwissen.

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Eberhard Stoeckel

Der Lehrsatz des Pythagoras bleibt wahr;...

die Lehrsätze vorgeblicher Elite-Ökonomen Us-amerikanischer Elite-Universitäten in ökonometrischen Studien bleiben fragwürdige Schlussfolgerungen "umherirrender Menschen".

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22.04.2013, 16:01 Uhr

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