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Staatshilfe Schöne Worte zu Opel

23.11.2009 ·  Gibt es einen Subventionswettlauf um den Erhalt von Opel-Standorten in Europa? Die deutschen Politiker wollen keinen. Und der vorübergehende GM-Europachef, Nick Reilly, will angeblich auch keinen. Doch die Politiker sollten wissen: Sie werden an ihren Worten von heute gemessen, wenn Opel zur nächsten Bundestagswahl wieder um Hilfe betteln sollte.

Von Carsten Knop
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Gibt es einen Subventionswettlauf um den Erhalt von Opel-Standorten in Europa? Die deutschen Politiker wollen keinen. Der europäische Industriekommissar Günter Verheugen will keinen. Und der vorübergehende Europachef Opel-Mutterkonzerns General Motors, Nick Reilly, will angeblich auch keinen. General Motors habe doch jetzt genug Geld, Opel allein zu sanieren, heißt es. Informelle Hilfszusagen dürften nicht an den Erhalt von Arbeitsplätzen an einem bestimmten Ort geknüpft sein.

So gut das klingt, so sehr fehlt der Glaube: Am Wahltermin in Nordrhein-Westfalen hat sich nichts geändert, dort sind schlechte Nachrichten zum Standort Bochum weiter unerwünscht. Das realistische Szenario sieht trotz der schönen Worte daher so aus: Reilly wird die Politiker je nach Geschmack erpressen oder um den Finger wickeln. Einen Gewinn für Opel hat er in Aussicht gestellt; über Werksschließungen will er noch gar nicht reden. Da werden alle glücklich sein und zahlen.

Doch die Politiker sollten wissen: Sie werden an ihren Worten von heute gemessen, wenn Opel zur nächsten Bundestagswahl wieder um Hilfe betteln sollte. Denn bisher fehlt Opel jede Zukunftsperspektive.

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Jahrgang 1969, Redakteur in der Wirtschaft, verantwortlich für die Unternehmensberichterstattung, zuständig für „Die Lounge“.

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