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Sportartikel Wie viele Jobs schafft Adidas?

18.07.2005 ·  Besonders wohlgefällig blicken die Sportartikelhersteller auf die kommende WM, verspricht ihnen der Fußballboom doch eine steigende Nachfrage nach Fußballbekleidung und Bällen.

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Besonders wohlgefällig blicken die Sportartikelhersteller auf die kommende WM, verspricht ihnen der Fußballboom doch eine steigende Nachfrage nach Fußballbekleidung und Bällen. "Während der WM vor vier Jahren in Japan und Korea ist unser Umsatz dort um 30 Prozent gestiegen", erinnert sich Oliver Brüggen von Adidas, das mit einem Anteil von 35 Prozent Weltmarktführer ist.

Die Marke mit den drei Streifen aus Herzogenaurach hegt für die kommende WM im eigenen Land hohe Erwartungen. Adidas hat sich für eine nicht genannte Summe als offizieller Sponsor, Ausrüster und Lizenznehmer in das Großereignis eingekauft. Der wichtigste Teil des WM-Geschäfts soll bereits vor dem Eröffnungsspiel in München gelaufen sein. Gegen Jahresende stellt Adidas sowohl das WM-Trikot der deutschen Nationalmannschaft als auch den offiziellen WM-Ball vor, die danach in die Geschäfte kommen.

Doch viele Arbeitsplätze werden dadurch nicht entstehen. Schon heute beschäftigt Adidas nur 2200 seiner 16.000 Mitarbeiter in Deutschland.

Die Konkurrenz schläft nicht. Puma betrachtet die WM als eine "Steilvorlage" und will seine Position als eine der drei führenden Fußballmarken ausbauen. Mindestens fünf von Puma ausgerüstete Mannschaften sollten die WM erreichen. Erwartungsfroh gibt sich auch die amerikanische Nike, der Erzrivale von Adidas: Sie rüstet Brasilien aus, den großen Favoriten des Turniers.

Quelle: gb., Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 17.07.2005, Nr. 28 / Seite 35
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