01.02.2012 · Jugendlich sehen ihre Wünsche eher im Elektronikmarkt erfüllt als im Spielwarenfachmarkt. Nun müssen sich die Konsolenhersteller wie Sony oder Nintendo sorgen, dass die iToys das Ende der Konsolenära einläuten.
Von Timo KotowskiEs wird abermals mehr gespielt in Deutschland. Der Umsatz der Branche ist 2011 um 7 Prozent gestiegen und damit sogar noch etwas mehr als vor Beginn des Weihnachtsgeschäfts vorausgesagt. Produktneuheiten sind qualitativ hochwertig, und Eltern sind mehr denn je bereit, für gutes Spielzeug gutes Geld auszugeben. Das ist die gute Nachricht zum Beginn der Nürnberger Spielwarenmesse.
Die schlechte ist, dass der Branche die jugendlichen Interessenten abhandenkommen. Mittlerweile klagt eine Reihe von Herstellern, dass sich das Zeitfenster verengt, indem sie Mädchen und Jungen für ihre Produkte begeistern können. Mit 15 Jahren ist es heute eher peinlich, vor Freunden zuzugeben, dass sie auch noch traditionelles Spielzeug hervorholen. Eine komplette Altersgruppe sieht ihre Wünsche eher im Elektronikmarkt erfüllt als im Spielwarenfachmarkt.
Sogenannte iToys - Spielartikel, die nur in Verbindung mit einem Smartphone oder einem Tablet ihren vollen Nutzen entfalten - geben Hoffnung. Nun müssen sich eher die Konsolenhersteller wie Sony oder Nintendo, die im Jahr 2011 Innovationen schuldig blieben, sorgen, dass die flachen Geräte das Ende der Konsolenära einläuten.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.394,15 | +1,26% |
| Dow Jones | 12.580,70 | +1,01% |
| EUR/USD | 1,2465 | −0,19% |
| Rohöl Brent Crude | 106,29 $ | −0,52% |
| Gold | 1.579,50 $ | +0,31% |
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