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Sparsam und hässlich Der Dacia-Fahrer

29.08.2008 ·  Die rumänische Billigmarke mag vieles können, Pluspunkte im Sozialprestige verschafft sie sicher nicht. Wer in den Wagen steigt, muss damit leben, von der Umwelt als mäßig gebildeter, tendenziell hässlicher Arbeiter angesehen zu werden.

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Wer sich ein Auto kauft, bezahlt nie nur das Blech, sondern immer auch für die Marke; mal mehr, mal weniger – im Falle von Dacia eher gar nichts. Die rumänische Billigmarke aus dem Hause Renault mag vieles können, Pluspunkte im Sozialprestige verschafft sie sicher nicht. Auf die Frage nach der Attraktivität der Marke landet Dacia in unserer Umfrage auf dem letzten Platz, hinter den Massenherstellern Opel und Ford.

Wer in den Wagen steigt, muss damit leben, von der Umwelt als mäßig gebildeter, tendenziell hässlicher Arbeiter mit geringem Einkommen angesehen zu werden, bescheiden und schüchtern, eher unsportlich, außerdem spießiger als jeder Audi- und BMW-Kunde. Sucht ein blendend aussehender, vor Intellekt sprühender Topverdiener folglich ein Auto zur Tarnung – er muss zum Dacia greifen.

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