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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Sonnenstrom Einigung im Streit um Solarstrom-Kürzung

 ·  Die Chancen für eine Einigung im Bund-Länder-Streit über wichtige energiepolitische Fragen stehen gut. Der monatelange Zwist über die Förderung der Photovoltaik und die Speicherung von Kohlendioxid ist wohl beigelegt.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (42)

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Helmut Becker

Wo bleibt der technische und ökonomische Sachverstand?

Sehr geehrte Herr Austermann,
Sie berichten:
"Peter Terium, dem neuen RWE Chef, schwant bereits:
PV plus Speicher (z.B. Schwefel- Natriumakkus an allen Umspannwerken) käme heute schon günstiger als Offshore Wind plus Trasse."
Glauben Sie wirklich, dass der gelernte Buch- und Steuerprüfer Peter Terium Kraft eigenen Sachverstandes beurteilen kann, ob diese Aussage realistisch ist?
Es geht schon bei der Tages-Speicherung im PV-Bereich um Kapazitäten im zweistelligen GWh-Bereich und entsprechende Ladeleistungen mit wachsender Tendenz. Bei längeren Speicherzeiten ist die Akku-Speicherung völlig illusorisch.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.06.2012 08:28 Uhr
Thomas Wolfgang

Die Antwort liegt auf der Hand…

Alles ist billiger als Strom 200-800km vom Verbraucher entfernt zu produzieren, den Strom eventuell unter Inkaufnahme horrenden Kosten und schlechten Wirkungsgraden in Norwegen zwischenzuspeichern und ihn anschließend dann 2500-3000km in den Süden zu transportieren. Der RWE-Vorstand verpackt es uns nur schöner ;-)
Davon mal abgesehen wäre es Seitens der RWE fahrlässig sich Geschäfte entgehen zu lassen nur weil sie Volkswirtschaftlich gesehen völliger Schwachsinn sind!

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Udo Austermann
Udo Austermann (Waage69) - 27.06.2012 18:18 Uhr

Peter Terium ist, wie Sie

bereits richtig gesagt haben, Kaufmann.
Als solcher interessiert ihn nur ob sich etwas rechnet - und die Photovoltaik rechnet sich immer besser!

Den technischen Sachverstand bringen die RWE-Ingenieure mit und die scheinen grünes Licht gegeben zu haben.
Netzstabilität scheint auch nicht das Problem zu sein. Immerhin will die RWE bis zum Ende des Jahres in Deutschland ein Gigawatt an PV auf die Dächer (!!!), Gewerbe und Discounter, bringen.

Zu Punkt zwei in Ihrem Beitrag: es muss ja nicht alles gespeichert werden.
Wo sie recht haben: PV-Strom vom Sommer in die Wintermonate zu holen ist äußerst schwierig.
Hier hat der konventionelle Kraftwerkspark bis auf weiteres außerhalb der Mittagszeit seine fast unangefochtene Domäne - so ihm nicht die Windkraft dazwischenfunkt!

MfG

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Lutz Wendorff

Ein KKW mit Solarstrom zu ersetzen kostet 1,2 Milliarden Euro/Jahr

Denn das ergibt sich aus der Preisdifferenz. Es faellt nun auch auf, dass jeder bei einem Interview gebetsmuehlenartig wiederholt "die Energiewende sei richtig" (z.B. Herr Joachim Rukwied, neuer Bauernpraesident). Das klingt ganz wie die letzt Grussformel unter jedem Dokument aus der Zeit des Dritten Reiches.
Was ist falsch an der Kernenergie? Es gibt absolut sichere Kernkraftwerke (siehe z.B. Scientific American, Dec 2005, "Smarter Use of Nuclear Waste") die aus dem Muell der alten die verbliebenen 99% gewinnen koennen, also das 100fache. Bei 20 KKW aus 30 Jahren koennte man die 5fache Leistung 600 Jahre lang gewinnen ohne neues Uran einzufuehren. Der Muell ist dann weg.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.06.2012 15:18 Uhr
Christian Wrobel

Herr Wendorff, wenn diese IFR im kommerziellen Betrieb "funktionieren",

dann lasse ich mich gerne überzeugen. Fakt ist, bis heute gibt es keinen!

Die zwei neuen AP1000 Reaktoren von Westinghouse, die jetzt in den USA neu gebaut werden sollen, Kosten 7 Mrd. $ pro Stück (entsprechend ca. 5,6 Mrd. Euro). Bei 7.500 Volllaststunden entspricht das Investitionskosten von ca. 75 Cent/ kWh Jahresertrag. Bei Windkraftanlagen liegen sie selbst an Binnenlandstandorten in Deutschland bei den Investitionskosten min. 20% niedriger.

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Otto Meier

Nun ja, es ist ja auch sinnvoller, Windkraftanlagen von RWE etc. und "deren" Netze zu fördern,

statt die Dezentralisierung und Privatisierung der Energieerzeugung. Wie soll man auch sonst den privaten Abnehmern erklären, daß sie weiterhin die Stromgeschenke an die Industrie subventionieren müssen.

Und den Atomenergiebefürwortern sei noch gesagt, wenn alle Kosten inklusive hunderttausendjähriger Lagerung des immer anfallenden Mülls auf den Strompreis umgelegt würden, könnte sich Strom aus Atom niemand mehr leisten. Und wir dürfen heute schon sicher sein, daß es im Laufe der nächsten 30 Jahre zu mehr Problemen, Umwelt- und Gesundheitsschäden durch den Atommüll kommen wird, als heute irgendjemand vermutet. Mal sehen, was unser Trinkwasser dann wohl kosten wird.

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.06.2012 18:12 Uhr
Andreas Pätzold

@H. Esser

Ja, Google ist schon eine tolle Sache. Das habe ich gefunden:
"Weder bei der Finanzverwaltung noch bei anderen staatlichen Stellen liegen alle erforderlichen Informationen vor, um die Höhe der Rückstellungen zu bewerten“, stellte der Bundesrechnungshof alarmiert fest. Weder Bundeswirtschafts- noch Finanz- oder Umweltministerium haben Auskunftsansprüche oder Einsichtsrechte. Dabei geht...um mögliche Milliardenlasten, die dem Steuerzahler drohen, falls die Atomkonzerne falsch kalkuliert haben. ... Denn dann muss der Bund einspringen...Die bisherigen Erfahrungen mit Atommüll-Lagern sind nicht beruhigend: Das Lager Asse...droht einzustürzen und muss geräumt werden. Die Kostenschätzungen sind von zwei auf fast vier Milliarden Euro gestiegen. Auch das Lager Schacht Konrad wird mit 3,4 Milliarden Euro mehr als doppelt so viel kosten wie geplant." Quelle: Focus Magazin" (Webseite)

Gut dass wir Stromkunden das nicht bezahlen müssen, das zahlt nämlich der Steuerzahler. Ironie OFF

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Otto Meier

Ist klar, Herr Esser,

Sie glauben auch an die Arbeitslosenstatistik, oder?

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Otto Meier

Lassen Sie es doch einfach, Herr Esser. Aus den Medien, speziell Monitor, ist bekannt,

daß es Geheimverträge gibt, in die nicht einmal unsere Abgeordneten Einsicht haben. Es ist bekannt, daß die EVU die ca. vier Milliarden Euro für die Sanierung der Asse nicht bezahlen wollen, es ist bekannt, daß die Asse als Endlager betrachtet wurde, bei wikipedia können Sie nachlesen, daß die EVU sich bislang nur mit ca. 900.000 Euro an den Kosten beteiligt haben, das kostet vermutlich schon ein einziger Castortransport.

Suchen Sie einfach nach "wer zahlt endlagerung atommüll", dann werden Sie geholfen.

Die Rückstellungen beziehen sich auf Endlagerung und werden auch nur dann fällig. Ein Endlager gibt es aber nicht. Alle anderen, also bislang fast alle Kosten, trägt der Steuerzahler. Und wie das Beispiel Asse zeigt, verstehen die EVU die Endlagerkosten nur als Einmalzahlung. Wenn aber die Lagerbehältnisse erneuert werden müssen, ca. alle 40 Jahre, dann trägt der Steuerzahler die Kosten. Und das für hunderttausende von Jahren. Die EVU existieren dann sowieso schon lange nicht mehr.

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Andreas Pätzold

@ H. Esser

>>Sie haben Unrecht. Die Kosten der Entsorgung sind im Strompreis enthalten...
Bitte Quellenangabe von wem welche Kosten in welcher Höhe für welche Zeiträume kalkuliert worden sind.

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Otto Meier

Herr Esser, Herr Wendorff, ich bin es überdrüssig,

immer wieder gegen die von ihnen und anderen gemachten Falschdarstellungen die Feder zu spitzen. Wer sich wirklich objektiv informieren will, der kann das problemlos im Internet tun.

Zu den Windkraftanlagen nur noch soviel: Warum wohl wird nur die Subventionierung der Solaranlagen zurückgefahren? Ist der Solarstrom schlechter als anderer Strom? Sind die Subventionen höher?

Wer die Gesamtheit der Energieerzeugung und aller damit in Zusammenhang stehenden Umstände betrachtet, also das Denken nicht auf halber Strecke einstellt, der kommt automatisch zu den von mir geschriebenen Überlegungen. Und je größer der Widerstand ist, der solchen Überlegungen entgegengebracht wird, umso größer die Wahrscheinlichkeit, damit voll in's Schwarze getroffen zu haben.

Denken sie wohl.

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Weitere Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Lutz Wendorff

Deutschlands Informationsstand ist total veraltet,

was wohl daher kommt, dass seit 30 Jahren jegliche Forschung auf diesem Gebiet von Gruener Seite abgewuergt worden ist. Die Befuerworter der sogenannten Energiewende haben vielleicht ja meist Physik und Mathe in ihrer Schulzeit abgewaehlt und glauben deshalb das 5 mal 20 gleich 100 ist. Es scheinen sich viele vorzustellen, dass wir nur noch 5 mal so "ranklotzen" muessen um unseren Energiebedarf zu 100% decken zu koennen, da wir ja bereits 20% haetten. Das ist natuerlich ein Trugschluss.
Die ersten 20% sind einfach, fast mit Solarenergie alleine zu schaffen. Zum Beispiel wenn man Solarkapazitaet hat um bei Sonnenschein 100% des Bedarfs zu erzeugen und diesen Strom brutal vorrangig ins Netz pumpt, dann kommt man etwa auf 15%, der Zeitanteil an dem uebers Jahr die Sonne scheint. Jetzt kann man gerne 10 mal mehr Solarkapazitaet bereitstellen, trotzdem hat man zu 85% der Zeit keinen Strom.

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Helmut Wessner

Die Kürzung ist begrüssenswert, geht aber nicht zu weit

Die Gestehungskosten für PV-Strom liegen heute schon bei 15c/kWh ohne steuerlichen Begünstigung für die Anlage. Hotels, Gewerbe-,Industriebetriebe etc können ihren selbst erzeugten Strom konsumieren und brauchen daher keine Förderung mehr da die Stromkosten bei 25c liegen. Bei Haushalten ist dies schon schwieriger. Diese können aber den PV-Strom für eine Wärmepumpe verwenden.
Nur der Überschusstrom soll zu einem Preis von sagen wir 8-10c/kWh vergütet werden. Dies würde den Anstieg der zukünftigen Förderung der EE massiev einbremsen. Wenn Wärmepumpen zu einem grösseren Teil zur Wärmeerzeugung verwendet würden, würde dies die Stromerzeugung erhöhen. Die EE-Fördergelder werden dann durch mehr kWh geteilt werden, was wiederum die Erhöhung der kWh bezogenen EE-Umlage bremst.
Dadurch kann durch PV Mehrwert geschaffen werden und das erhöht das Wirtschaftswachstum. Die derzeitige PV-Förderung entzieht der Bevölkerung Kaufkraft und wirkt sich daher negativ auf das Wirtschaftswachstum aus.

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Karl Dietrich Naumann

Nur weiter so, Ihr Amateure !

Die 52 GW sollten locker reichen, das nicht regelbare Niederspannungsnetz an sonnigen
Sommersonntagen zu zerstören ! Schon bei den derzeitigen 20 GW hat man das Frequenz-
Maximum fahrlässig von 50,2 Hz auf 51,5 Hz erhöht. Vielleicht muß man die Einspeisung
in der Mittagszeit wegen dieser riesigen Überkapazität ganz sperren und zahlt dann über
das EEG den nicht eingespeisten Strom. Das wird schon ernsthaft vorgeschlagen, der
Irrsinn treibt die verrücktesten Blühten. Solange bei weiterem Ausbau der PV keine dazu
passenden Speicher vorgeschrieben sind ( weil nicht verfügbar !) muß man das ganze
stoppen. Alles andere ist " mit dem Kopf durch die Wand" !

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Antworten (7) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.06.2012 12:56 Uhr
Christian Wrobel

Herr Wolfgang, wenn dieses so sein sollte, dann können Sie das aber gut verbergen!

Jedenfalls sollten Sie ihr "Fachwissen" mal ein bißchen aktualisieren!

Dass die EEG-Förderung gut für Deutschland ist, diese Frage ist wohl mittlerweile hinreichend beantwortet! Allein die positiven Arbeitsplatzeffekte und die Einsparungen bei den Importenergieträgern sowie die strompreissenkenden Effekte am Strommarkt sind durch Gutachten belegbar!

"Ob eine PV-Anlage das Ortsnetz positiv oder negativ beeinflusst, hat zunächst mit der technischen Gegebenheiten Vorort zu tun - diese kann man nicht Pauschalisieren!"

Da haben Sie Recht! Und die Erfahrungen zeigen, abgesehen von vielleicht einigen wenigen Ausnahmen, keine negativen Beeinflussungen gegeben sind!

Erzählen Sie doch mal so aus ihrer "Praxis", was haben Sie denn so mit Photovoltaikanlagen zu tun?!

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Thomas Wolfgang

Es passt vielleicht nicht in ihr Weltbild….

Aber auch hier haben sie gleich zweimal unrecht!
1. Ich bin sowohl technisch als auch kaufmännisch vom Fach und kann ihnen die nötigen Abschlüsse auch gerne belegen
2. Bin ich in der Energiebranche (Netzwirtschaft und Strombeschaffung) tätig.
Im Gegenzug zu ihnen nutze ich mein "Fachwissen" aber nicht dazu aus um die Allgemeinheit zum Nutzen meiner Lobby mit Halbwahrheiten hinters Licht zu führen, sondern kläre Sachverhalte lieber auf.
Mein Arbeitsplatz hängt nicht davon ab welchen Energiemix gerade in Deutschland herrscht, ganz im Gegenteil: Je mehr EEG-Anlagen ans Netz gehen umso mehr neue Kollegen bekomme ich…
Ob das für Deutschland gut ist, das ist hier die Frage!
Vielleicht sollten sie mal lieber von ihrem hohen Ross runter kommen und persönliche Angriffe zukünftig vermeiden.
Ob eine PV-Anlage das Ortsnetz positiv oder negativ beeinflusst, hat zunächst mit der technischen Gegebenheiten Vorort zu tun - diese kann man nicht Pauschalisieren!

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Karl Dietrich Naumann

Herr Wrobel,

addieren mössen sogar die Energietechniker können !

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Christian Wrobel

Hallo Herr Wolfgang, die Antwort ist ganz einfach. Im Gegensatz zu Ihnen muss

ich mich nicht auf "Hörensagen" verlassen! Ich arbeite im Energiebereich und habe tagtäglich damit zu tun! Lernen Sie ersteinmal die Basics aus der Elektrotechnik, dann unterhalten wir uns weiter! Sie gehören zu der Spezies, die grundsätzlich alles immer besser weiss, obwohl sie nicht vom Fach sind. Ärgerlich, aber offensichtlich nicht zu ändern. Bis jetzt mußte noch keine einzige Solaranlage in Deutschland vom Netz gehen, weil eine Überlastung drohte! Das ist Fakt! Und daran wird sich in der Zukunft auch wenig ändern, weil gerade im Niederspannungsbereich i.d.R. keine Engpasssituationen bestehen!

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Karl Dietrich Naumann

Sie haben mich überzeugt !

...........da bei fällt mir ein, was machen wir denn mit den vielen Windrädeln und den
Biogasanlagen, die auch Einspeisungsvorrang haben ? Leider können wir auch die
Kohlekraftwerke nicht ganz abschalten, die brauchen wir dringend in zwei Stunden.
Andererseits ist bei unseren Nachbarn auch gerade Sonntag. Irgendwie ist das
ziemlich dumm.....Ich würde so gern einen konstruktiven Vorschlag machen !
Ich bin sicher , Sie überzeugen die dass sie den Sonntag verlegen !

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Thomas Wolfgang

„Kein Problem“ sagt der Lobbyist, denn er muss es ja wissen!

Woher nehmen Sie solche Weisheiten? Hat man Ihnen das auf der Intersolar gesagt? Die müssen es ja wissen, gell? Ich kenne da ganz andere Aussagen und habe selbst anderslautende Erfahrungen gemacht! Unser Stromnetz wurde aus gutem Grund über Jahrzehnte für eine Zentrale Stromversorgung ausgelegt und konstruiert. Hier und da die ein oder andere PV Anlage anzuschließen war anfangs kein Problem, wenn sich nun aber durch massiven Zubau der Stromfluss tageszeitabhängig und unvorhersehbar ändert, stellt das die Netzbetreiber vor Herausforderungen und Investitionen die man letztlich wohl erst in den nächsten Jahren abschätzen und evtl beziffern kann…
Ups ich vergaß, ihre Lobby weiß ja schon Bescheid: Auf den „Strompreis“ und Versorgungssicherheit hat das alles nur marginal Einfluss…

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Christian Wrobel

...

52 GW sind bei entsprechender räumlicher Verteilung für das Niederspannungsnetz kein Problem! Selbst in diesem Falle würde zur Mittagszeit maximal eine Leistung von ca. 35 GW erzeugt werden. In der Regel beträgt die Last mittags zwischen 50-60 GW. Kein Problem also. Alle neuen Anlagen können die vorgegebene Netzfrequenz einhalten und sie sogar stabilisieren! Die alten Anlagen können das auch, wenn sie nachgerüstet werden! Das Altanlagen bei Netzüberlastung vom Netz gehen, ist einer Auflage der Netzbetreiber zu verdanken! Das es technisch auch anders geht, ist seit langem bekannt!

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Wilhelm Stock

Alles wird gut

Aktuell kostet die kWh Solarstrom 30,7 ct/kWh (Quelle BDEW Energie-Info).

Das bleibt bestimmt bei ähnlich guter Subventionierung weiterhin konstant, gute Arbeit der Ökolobby.

Haben die Politiker vergessen, dass Energie Wohlstand auch für die weniger Wohlhabenden bedeutet?

"Go green, geht Rich", Original-Werbetext eines Solarlieferanten......

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.06.2012 17:40 Uhr
Udo Austermann
Udo Austermann (Waage69) - 27.06.2012 17:40 Uhr

Sehr geehrter Herr Naumann,

so grün dann doch nicht!

Die Natrium-Schwefel Akkus werden bereits in größerer Zahl seid Beginn der Neunziger, also seit sich herausgestellt hat, dass er wegen seiner Temperatureigenschaften für Fahrzeuge nicht taugt, z.B. in Japan von dem Energienetzbetreiber TEPCO als stationäre Batterie-Speicherkraftwerke an den Umspannwerken eingesetzt.
Motivation ist dort natürlich nicht die "Energiewende", sondern die Möglichkeit wegen der Erdbebengefahr regional autonome Teilnetze zu erhalten.

Wir sprechen hier also über bereits eingeführte und bewährte Technik.

MfG

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Karl Dietrich Naumann

Noch grün hinter den Ohren !

Schwefel-Natrium-Hochtemperatur-Akku's haben Anfang der 90er Jahre den damalige E-Auto-Hype gestoppt, da sie die Auto's reihenweise abgefackelt haben, d.h. nicht stabil waren!

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Udo Austermann
Udo Austermann (Waage69) - 27.06.2012 11:20 Uhr

Herr Stock,

die Förderung neu gebauter PV Anlagen liegt zwischen 16,5 und 19,5 Cent.
Weitere Kostendegressionen sind vorgesehen. Der Durchschnittspreis von 30,7 Cent kWh incl. der Altanlagen wird sich daher kontinuierlich absenken.

Peter Terium, dem neuen RWE Chef, schwant bereits:
PV plus Speicher (z.B. Schwefel- Natriumakkus an allen Umspannwerken) käme heute schon günstiger als Offshore Wind plus Trasse.

Dazu kommt noch folgender Ausblick:

Kostenprognose PV: kontinuierlich sinkend.
Kostenprognose Offshore Wind: kontinuierlich steigend.

Peter Terium hat im Gegensatz zu Ihnen bereits registriert, dass sich die Kostenkurven bereits gekreuzt haben.
Deshalb strebt dieser auch eine komplette Neubewertung der PV auch am Standort Deutschland an.

MfG

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 26.06.2012 21:11 Uhr

Dann klären sie uns doch mal auf

wie man den Strom zu einer anderen Zeit verkaufen kann, als der in der er durch Sonnenstrahlen produziert wird ? Gäbe es Speicher , selbst dann würde der Verlust durch den Speicher und die Einspeisung ins Netz der besseren Preis eher negativ .

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Frank Wunderlich-Pfeiffer

Der Marktpreis ist nicht konstant

Wenn der Staat zwangsweise 90% des Stroms abnimmt, dann wird niemand der bei klarem Verstand ist die restlichen 10% zum durchschnittlichen Marktpreis verkaufen.

Die Zwangsabnahme durch den Staat wird in Anspruch genommen, wenn die Preise durch die Solarstromeinspeisung zur Mittagszeit niedrig oder negativ sind. Die restlichen 10% werden auf dem Markt verkauft. Nämlich genau dann, wenn die Preise möglichst hoch sind - bei sonnigen Lücken im ansonsten bewölktem Himmel oder gegen Abend wenn die Sonneneinstrahlung nachläßt und die Stromnachfrage steigt.

So kommt es zu der aberwitzigen Situation, dass Höchstpreise genau dann vom Staat garantiert werden, wenn der Strom nicht gebraucht wird.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.06.2012 07:40 Uhr
Karl Dietrich Naumann

Viel Spaß beim Pokern um den höchsten Preis !

Außerhalb der Zwangsabnahme werden Sie mit ihren Nanomengen von vielleicht
100kWh im Jahr gar nicht wahrgenommen, da bleibt nur der Eigenverbrauch. Leider
hat Ihre Anlage dafür keine Regelung, die subventionserprobte PV-Lobby arbeitet
bereits daran, dass alle Nachrüstungen auch über die EEG umgelegt werden, damit Sie
ja nicht auf Ihre 20 €/anno verzichten müssen. Wie heißt es so treffend : Eigentum
verpflichtet ........ die anderen !

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Helmut Wessner

Der Solarstromerzeuger wird sich kaum aussuchen können wann er seine Strom verkauft

Besonders nicht mit der veralteten Zählertechnik. Wenn, dann braucht man schon Intelligente Zähler. Dann kann genau festgestellt werden wann am Tag was produziert wurde und wann der Eigenverbrauch stattgefunden hat. Damit kann der Überschussstrom auch zum jeweiligen Marktpreis verrechnet werden.
Der PV-Stromerzeuger kann die Stromerzeugung nicht beeinflussen, wohl aber seinen Eigenbedarf. Dazu braucht er aber ein Bussystem das sowohl mit dem Zähler wie auch dem Wechselrichter der PV-Anlage kommuniziert. Ein etwas anspruchvolleres Programm für das Lastmanagement wird notwendig sein. Für die hunderttausenden Anwendern lassen sich Programmodule entwickeln die dann den Businstallateur nicht überfordern.

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Christian Wrobel

Soso, bis also 52 GW Solarleistung erreicht sind, soll die Neuregelung gelten?!

Wer es glaubt? Bis jetzt war es immer so, dass die Tinte unter der Neuregelung noch nicht trocken war, und bereits die nächste Änderung gefordert wurde. Das wird diesmal kaum anders sein.

Bis Ende 2015 wird voraussichtlich der Deckel von 52 GW erreicht sein. Die noch fehlenden ca. 24 GW werden auch nur marginal den Strompreis um ca. 0,5 Cent/ kWh verteuern. Allein die Strompreiserhöhung dieses Jahr (ohne EEG) war bei vielen Anbietern höher!
Genug Zeit auch, um bis dahin die Stromspeicher für den Hauseinsatz marktfähig zu bekommen. Und große Solar-Freiflächenanlagen werden dann auf das gleiche Kostenniveau wie Windkraftanlagen onshore gesunken sein, und damit nur noch halb so teuer wie Windoffshore und selbst billiger als jedes konventionelle Kraftwerk sein!

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Antworten (12) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.06.2012 17:02 Uhr
Christian Wrobel

Herr Wolfgang, das Problem ist, Sie hören nicht richtig zu und wenn doch, dann

verstehen Sie es nicht?! Und wenn Sie glauben, ich werde jetzt für Sie den Nachhilfelehrer geben, dann täuschen Sie sich. Ihre Defizite müssen Sie schon selbst aufarbeiten. Vielleicht sollten Sie lieber mal ein paar Workshops zum Thema besuchen, anstatt ihre kostbare Arbeitszeit in Internet-Blogs zu verbringen (weiss das ihr AG eigentlich?)! Der VDE und ZVEI z.B. bieten hier interessante Sachen an.

So bringt das nicht nur nichts, es kostet die Stromkunden sogar noch unnötig Geld!

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Thomas Wolfgang

Genau

Und Deutschlands Autos sind meiner Meinung nach wohl auch alle genau 7,5 Jahre alt...
Statt auf konkrete Fragen mal Antworten zu liefern wird stehts von Thema abgelengt und der Gegenüber persönlich beleidigt...
Auf diesem Niveu bringt jede fachliche Diskussion einfach nichts!

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Thomas Wolfgang

Belege!

Die Physik ist immer up to Date, an der kann man nicht vorbei!
Man kann aber Sachverhalte verschleiern in dem man den Dingen andere Namen gibt - so wie hier:
Wie immer liefern sie nur untransparenten Halbwahrheiten!
Wo kann ich ihre "Daten" verifizieren?
Für was genau steht der Wirkungsgad C/3 in diesem Fall?
Mich interessiert einzig wie viel von der ehemalig auf dem Dach produzierten Energie nach dessen Speicherung am Ende für den Eigenverbrauch bereit steht! Genau dieser Wirkungsgrad interssiert hier und keine Zwischengröße!
In ihren sehr bescheidenen Angaben lese ich etwas von 46V höchstwahrscheinlich Gleichstrom (-Spannung)! - wie bekomme ich die an meine 400V Drehstromverteilung?

Was für eine erfolgreiche Markeinführung aber noch viel entscheidender ist, was kostet ein solcher Endegiespeicher mit dem ich in den Abendstunden nicht einmal ein Kuchen backen (2,1kWh) kann?!

So lange Ihre Lobby darauf keine Antworten hat überlassen wir den Netzausbau dann lieber den Profies

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Christian Wrobel

Ihr "Fachwissen" ist offenbar nicht "up to date"!

Vielleicht sollten Sie sich mal informieren, z.B. auf einer Industriemesse?! Aber dafür müßten Sie natürlich ihr warmes Büro verlassen! Angebotene Speichersysteme auf Basis der Lithium-Ionen-Technik haben Wirkungsgrade von mehr als 90%!

Ich gebe Ihnen ein aktuelles Beispiel (von mehreren dutzend):

HSpro

Zelltechnologie LTO
Energienennwert (C/10) 2,1 kWh
Nominalspannung 46 V
Permanentstrom 45 A (1C)
Wirkungsgrad (C/3) > 90%
Lebensdauer > 15.000 Zyklen (100% DoD)

Wenn Sie bei einem Netzbetreiber arbeiten, weiss ich jetzt auch, warum der Netzausbau nicht voran kommt!

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Thomas Wolfgang

Kosten für den Netzumbau

Im Gegensatz zu den leicht planbaren Kosten für den Bau von neuen Hochspannungstrassen ist der Umbau des Verteilnetzes eine Herkulesaufgabe. Wie hoch die anzusetzenden Kosten am Ende wirklich waren wird die Bundesnetzagentur erst anhand ihrer „Erhebungsbögen“ Anno 2030 "wissen"!
„Unser Stromnetz inkl. aller Schaltanlagen ist im Übrigen im Durchschnitt 50 Jahre alt! Eine Erneuerung müßte in absehbarer Zeit in jedem Fall erfolgen!“ Was für ein Unfug! Das deutsche Verteilnetz: 1,7 Millionen km Leitungslänge, über 1000 Umspannstationen; 550.000 Schaltstationen, ca. 2.000.000 Schaltanlagen – das wollen sie mit 30 MRD€ umbauen und modernisieren? Und die letzen 50 Jahre wurde nichts gemacht, oder was?
Zum Vergleich: Deutschlands Autos sind im Schnitt 7,5 Jahre alt – wie für viele MRD € wollen sie Neuwagen anschaffen um diesen Wert entscheidend zu ändern?
Ich würde vorschlagen sie überlassen das Spielfeld hier lieber den Leuten die sich mit sowas auskennen!

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Thomas Wolfgang

Nur keinen Zwang Herr Wrobel, wir sind hier ja unter Fachleuten….

Sie bezichtigen mich der Lüge?
Wie hoch sind denn der Wirkungsgrad eines Stromspeichers für den Privathaushalt und wie hoch sind die Anschaffungskosten für so einen „Kühlschrank“?
Leider schweigen sich die Hersteller bei diesen Punkten derzeit noch aus!
Stattdessen liest man in den Hochglanzbroschüren etwas über den Stromanteil den man Speichern kann (30-80%!) - eine Aussage welche dank der vielen Variablen (Größe der PV-Anlage, Verbrauchsverhalten, Speichergröße) genauso nichtssagend ist wie alles was man aus der Ecke kennt.
Dank meines „Fachwissens“ kann ich über den zu erzielenden Wirkungsgrand folgendes sagen:
Die Energieform muss zweimal umgewandelt werden, dazu noch Wandler- und Speicherverluste (+ evtl. Kühlung), keiner dieser Vorgänge kann bei Kleinanlagen mehr als 90% erreichen – das ergibt einen Gesamtwirkungsgrad von 65% maximal!
Ich bitte um anderslautende und vor allem belegbare Aussagen am liebsten natürlich technische Belege!!!

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Christian Wrobel

@Herr Esser und Herr Wolfgang

Wenn Sie unter "verlässlich" verstehen, wenn ein Gesetz alle paar Wochen wieder neu infrage gestellt wird, dann haben wir in der Tat unterschiedliche Vorstellungen darüber, was "verlässlich" bedeutet! Und ihre "60%" sind natürlich genauso falsch wie das meiste andere, was Sie hier so von sich geben, Herr Wolfgang!

Herr Esser, Sie haben Recht, die öffentliche Meinung ist sehr positiv, die chaotische Regierungsführung ist es leider nicht, und das ist das entscheidende. Bleibt nur zu hoffen, dass die Restlaufzeit dieser Regierung in einem Jahr abläuft!

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Christian Wrobel

@Thomas Wolfgang Nur zu ihrer Information: Die Intersolar ist eine Messe!

Und wenn Sie technische Neuentwicklungen und Konzepte suchen, sollten Sie sich am besten dort informieren. Das ist jedenfalls sinnvoller, als sein eigenes Nicht-Wissen zum Prinzip zu erklären!

Unser Stromnetz inkl. aller Schaltanlagen ist im Übrigen im Durchschnitt 50 Jahre alt! Eine Erneuerung müßte in absehbarer Zeit in jedem Fall erfolgen! Und die genannten 30 Mrd. Euro wurden von der Bundesnetzagentur für den Ausbau der Verteilnetze (Nieder- und Mittelspannung) geschätzt (für die Übertragungsnetze nocheinmal das gleiche)!

RWE hat gerade den Strompreis um 1,79 Cent/ kWh erhöht. Allein mit dieser Erhöhung könnten sowohl 24 GW neue PV-Anlagen, als auch der komplette Ausbau der Verteilnetze bezahlt werden (inkl. MwSt.). Nur, diese Erhöhung fließt in andere Kanäle!

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Thomas Wolfgang

Die Hersteller warten nur darauf, dass hier endlich verlässliche Rahmenbedingungen geschaffen werden

Welche Rahmenbedingungen meinen sie? Gespeicherter Strom zählt als Eigenverbrauch im Sinne des EEG – blöd nur wenn nur 60% des gespeicherten Stroms nur wieder genutzt werden kann, gell? Das ist natürlich unbefriedigend für eine Kaste, die es gewohnt ist unliebsame Kosten zu sozialisieren...

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Thomas Wolfgang

Selbst wenn ein Zubau von 24GW PV-Leistung die EEG-Umlage nur um 0,5 Cent

erhöhen würde- was wohl nur ein überzeugter Lobbyist behaupten kann – bedeutet das längst nicht, dass damit der Stromendpreis ebenfalls nur um 0,5 Cent erhöhen würde:
Der dafür nötige Netzausbau und Verwaltungsaufwand wird sich nicht in der EEG-Umlage wiederspiegeln sondern in den Nutznutzungsentgelten!
Bei diesem Netzausbau rede ich übrigens nicht von den lächerlichen paar hundert km „Stromautobahnen“ (30MRD €) sondern von etlichen tausenden km Mittel- und Niederspanungsnetze sowie Investitionen in Intelligente Netzte und Regelungen in Schaltanlagen, Schaltwarten, IT – Kosten die ohne den massiven PV-Zubau nie anfallen würden!
Desweiteren fallen auf die Summe aller Stromentstehungskosten ebenfalls Steuern an, welche den Stromendpreis nochmals erhöhen.
Schön, mit ihren Lobbyfreunden auf der Intersolar waren!
Ich beschäftige mich dann lieber mit der praktischen Umsetzung und mit Lösungsmöglichkeiten von Problemen welche unser Land ohne Ihre Lobby niemals hätte!

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Christian Wrobel

@Thomas Wolfgang Wenn Sie eine konkrete Frage formulieren könnten,

könnte ich Ihnen auch konkret antworten?!

Stromsteuer, Konzessionsabgabe und KWK-Zuschlag haben wohl mit der PV-Förderung nichts zu tun?! Die Bundesnetzagentur schätzt die Investitionskosten für den Ausbau der Verteilnetze auf ca. 30 Mrd. Euro, entsprechend einer Erhöhung der Netzumlage um ca. 0,75 Cent/ kWh. Allerdings werden die Investitionen nicht innerhalb von wenigen Jahren, sondern verteilt auf wenigstens zwei Jahrzehnte erfolgen!

Wenn Sie auf der Intersolar letzte Woche gewesen wären, hätten Sie die Antwort. Dort waren Stromspeicher fast jeder beliebigen Größenordnung und unterschiedlichen Konzepten ausgestellt. Die Hersteller warten nur darauf, dass hier endlich verlässliche Rahmenbedingungen geschaffen werden.

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Thomas Wolfgang

Darf ich auch mal einen Blick in Ihre Glaskugel werfen?

Nach einer nachvollziehbaren Berechnung ihrer Wunschzahl frage ich lieber nicht!
Reden Sie eigentlich auch vom Strompreis den auch der Endverbraucher zahlt? Sind in ihrer Glaskugel auch Stromsteuer, Netznutzung, Konzessionsabgabe, KWK-Zuschlag usw. bereits mit beaufschlagt worden oder suchen sie wieder Ihr Stückchen des „Kuchens“ aus?

Bevor ein Produkt marktreif wird sollte es erst erfunden werden. Ein Privathaushalt verbraucht im Schnitt 10KWh pro Tag, diese Speicherkapazität (ca. 100 Bleiakkus pro Haushalt) müsste also mindestens vorgehalten werden!
Von welchem Stromspeicher sprechen sie eigentlich?

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Jahrgang 1960, Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

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