26.06.2012 · Die Chancen für eine Einigung im Bund-Länder-Streit über wichtige energiepolitische Fragen stehen gut. Der monatelange Zwist über die Förderung der Photovoltaik und die Speicherung von Kohlendioxid ist wohl beigelegt.
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Wo bleibt der technische und ökonomische Sachverstand?
Sehr geehrte Herr Austermann,
Sie berichten:
"Peter Terium, dem neuen RWE Chef, schwant bereits:
PV plus Speicher (z.B. Schwefel- Natriumakkus an allen Umspannwerken)
käme heute schon günstiger als Offshore Wind plus Trasse."
Glauben Sie wirklich, dass der gelernte Buch- und Steuerprüfer
Peter Terium Kraft eigenen Sachverstandes beurteilen kann, ob diese
Aussage realistisch ist?
Es geht schon bei der Tages-Speicherung im PV-Bereich um
Kapazitäten im zweistelligen GWh-Bereich und entsprechende
Ladeleistungen mit wachsender Tendenz. Bei längeren Speicherzeiten
ist die Akku-Speicherung völlig illusorisch.
Die Antwort liegt auf der Hand…
Alles ist billiger als Strom 200-800km vom Verbraucher entfernt zu
produzieren, den Strom eventuell unter Inkaufnahme horrenden Kosten und
schlechten Wirkungsgraden in Norwegen zwischenzuspeichern und ihn
anschließend dann 2500-3000km in den Süden zu
transportieren. Der RWE-Vorstand verpackt es uns nur schöner ;-)
Davon mal abgesehen wäre es Seitens der RWE fahrlässig sich
Geschäfte entgehen zu lassen nur weil sie Volkswirtschaftlich
gesehen völliger Schwachsinn sind!
Peter Terium ist, wie Sie
bereits richtig gesagt haben, Kaufmann.
Als solcher interessiert ihn nur ob sich etwas rechnet - und die
Photovoltaik rechnet sich immer besser!
Den technischen Sachverstand bringen die RWE-Ingenieure mit und die
scheinen grünes Licht gegeben zu haben.
Netzstabilität scheint auch nicht das Problem zu sein. Immerhin
will die RWE bis zum Ende des Jahres in Deutschland ein Gigawatt an PV
auf die Dächer (!!!), Gewerbe und Discounter, bringen.
Zu Punkt zwei in Ihrem Beitrag: es muss ja nicht alles gespeichert werden.
Wo sie recht haben: PV-Strom vom Sommer in die Wintermonate zu holen ist
äußerst schwierig.
Hier hat der konventionelle Kraftwerkspark bis auf weiteres
außerhalb der Mittagszeit seine fast unangefochtene Domäne -
so ihm nicht die Windkraft dazwischenfunkt!
MfG
Ein KKW mit Solarstrom zu ersetzen kostet 1,2 Milliarden Euro/Jahr
Denn das ergibt sich aus der Preisdifferenz. Es faellt nun auch auf,
dass jeder bei einem Interview gebetsmuehlenartig wiederholt "die
Energiewende sei richtig" (z.B. Herr Joachim Rukwied, neuer
Bauernpraesident). Das klingt ganz wie die letzt Grussformel unter jedem
Dokument aus der Zeit des Dritten Reiches.
Was ist falsch an der Kernenergie? Es gibt absolut sichere
Kernkraftwerke (siehe z.B. Scientific American, Dec 2005, "Smarter
Use of Nuclear Waste") die aus dem Muell der alten die verbliebenen
99% gewinnen koennen, also das 100fache. Bei 20 KKW aus 30 Jahren
koennte man die 5fache Leistung 600 Jahre lang gewinnen ohne neues Uran
einzufuehren. Der Muell ist dann weg.
Herr Wendorff, wenn diese IFR im kommerziellen Betrieb "funktionieren",
dann lasse ich mich gerne überzeugen. Fakt ist, bis heute gibt es keinen!
Die zwei neuen AP1000 Reaktoren von Westinghouse, die jetzt in den USA
neu gebaut werden sollen, Kosten 7 Mrd. $ pro Stück (entsprechend
ca. 5,6 Mrd. Euro). Bei 7.500 Volllaststunden entspricht das
Investitionskosten von ca. 75 Cent/ kWh Jahresertrag. Bei
Windkraftanlagen liegen sie selbst an Binnenlandstandorten in
Deutschland bei den Investitionskosten min. 20% niedriger.
Nun ja, es ist ja auch sinnvoller, Windkraftanlagen von RWE etc. und "deren" Netze zu fördern,
statt die Dezentralisierung und Privatisierung der Energieerzeugung. Wie
soll man auch sonst den privaten Abnehmern erklären, daß sie
weiterhin die Stromgeschenke an die Industrie subventionieren müssen.
Und den Atomenergiebefürwortern sei noch gesagt, wenn alle Kosten
inklusive hunderttausendjähriger Lagerung des immer anfallenden
Mülls auf den Strompreis umgelegt würden, könnte sich
Strom aus Atom niemand mehr leisten. Und wir dürfen heute schon
sicher sein, daß es im Laufe der nächsten 30 Jahre zu mehr
Problemen, Umwelt- und Gesundheitsschäden durch den Atommüll
kommen wird, als heute irgendjemand vermutet. Mal sehen, was unser
Trinkwasser dann wohl kosten wird.
@H. Esser
Ja, Google ist schon eine tolle Sache. Das habe ich gefunden:
"Weder bei der Finanzverwaltung noch bei anderen staatlichen
Stellen liegen alle erforderlichen Informationen vor, um die Höhe
der Rückstellungen zu bewerten“, stellte der
Bundesrechnungshof alarmiert fest. Weder Bundeswirtschafts- noch Finanz-
oder Umweltministerium haben Auskunftsansprüche oder
Einsichtsrechte. Dabei geht...um mögliche Milliardenlasten, die dem
Steuerzahler drohen, falls die Atomkonzerne falsch kalkuliert haben. ...
Denn dann muss der Bund einspringen...Die bisherigen Erfahrungen mit
Atommüll-Lagern sind nicht beruhigend: Das Lager Asse...droht
einzustürzen und muss geräumt werden. Die
Kostenschätzungen sind von zwei auf fast vier Milliarden Euro
gestiegen. Auch das Lager Schacht Konrad wird mit 3,4 Milliarden Euro
mehr als doppelt so viel kosten wie geplant." Quelle: Focus
Magazin" (Webseite)
Gut dass wir Stromkunden das nicht bezahlen müssen, das zahlt
nämlich der Steuerzahler. Ironie OFF
Ist klar, Herr Esser,
Sie glauben auch an die Arbeitslosenstatistik, oder?
Lassen Sie es doch einfach, Herr Esser. Aus den Medien, speziell Monitor, ist bekannt,
daß es Geheimverträge gibt, in die nicht einmal unsere
Abgeordneten Einsicht haben. Es ist bekannt, daß die EVU die ca.
vier Milliarden Euro für die Sanierung der Asse nicht bezahlen
wollen, es ist bekannt, daß die Asse als Endlager betrachtet
wurde, bei wikipedia können Sie nachlesen, daß die EVU sich
bislang nur mit ca. 900.000 Euro an den Kosten beteiligt haben, das
kostet vermutlich schon ein einziger Castortransport.
Suchen Sie einfach nach "wer zahlt endlagerung atommüll",
dann werden Sie geholfen.
Die Rückstellungen beziehen sich auf Endlagerung und werden auch
nur dann fällig. Ein Endlager gibt es aber nicht. Alle anderen,
also bislang fast alle Kosten, trägt der Steuerzahler. Und wie das
Beispiel Asse zeigt, verstehen die EVU die Endlagerkosten nur als
Einmalzahlung. Wenn aber die Lagerbehältnisse erneuert werden
müssen, ca. alle 40 Jahre, dann trägt der Steuerzahler die
Kosten. Und das für hunderttausende von Jahren. Die EVU existieren
dann sowieso schon lange nicht mehr.
@ H. Esser
>>Sie haben Unrecht. Die Kosten der Entsorgung sind im Strompreis enthalten...
Bitte Quellenangabe von wem welche Kosten in welcher Höhe für
welche Zeiträume kalkuliert worden sind.
Herr Esser, Herr Wendorff, ich bin es überdrüssig,
immer wieder gegen die von ihnen und anderen gemachten
Falschdarstellungen die Feder zu spitzen. Wer sich wirklich objektiv
informieren will, der kann das problemlos im Internet tun.
Zu den Windkraftanlagen nur noch soviel: Warum wohl wird nur die
Subventionierung der Solaranlagen zurückgefahren? Ist der
Solarstrom schlechter als anderer Strom? Sind die Subventionen höher?
Wer die Gesamtheit der Energieerzeugung und aller damit in Zusammenhang
stehenden Umstände betrachtet, also das Denken nicht auf halber
Strecke einstellt, der kommt automatisch zu den von mir geschriebenen
Überlegungen. Und je größer der Widerstand ist, der
solchen Überlegungen entgegengebracht wird, umso größer
die Wahrscheinlichkeit, damit voll in's Schwarze getroffen zu haben.
Denken sie wohl.
Deutschlands Informationsstand ist total veraltet,
was wohl daher kommt, dass seit 30 Jahren jegliche Forschung auf diesem
Gebiet von Gruener Seite abgewuergt worden ist. Die Befuerworter der
sogenannten Energiewende haben vielleicht ja meist Physik und Mathe in
ihrer Schulzeit abgewaehlt und glauben deshalb das 5 mal 20 gleich 100
ist. Es scheinen sich viele vorzustellen, dass wir nur noch 5 mal so
"ranklotzen" muessen um unseren Energiebedarf zu 100% decken
zu koennen, da wir ja bereits 20% haetten. Das ist natuerlich ein
Trugschluss.
Die ersten 20% sind einfach, fast mit Solarenergie alleine zu schaffen.
Zum Beispiel wenn man Solarkapazitaet hat um bei Sonnenschein 100% des
Bedarfs zu erzeugen und diesen Strom brutal vorrangig ins Netz pumpt,
dann kommt man etwa auf 15%, der Zeitanteil an dem uebers Jahr die Sonne
scheint. Jetzt kann man gerne 10 mal mehr Solarkapazitaet bereitstellen,
trotzdem hat man zu 85% der Zeit keinen Strom.
Die Kürzung ist begrüssenswert, geht aber nicht zu weit
Die Gestehungskosten für PV-Strom liegen heute schon bei 15c/kWh
ohne steuerlichen Begünstigung für die Anlage. Hotels,
Gewerbe-,Industriebetriebe etc können ihren selbst erzeugten Strom
konsumieren und brauchen daher keine Förderung mehr da die
Stromkosten bei 25c liegen. Bei Haushalten ist dies schon schwieriger.
Diese können aber den PV-Strom für eine Wärmepumpe verwenden.
Nur der Überschusstrom soll zu einem Preis von sagen wir 8-10c/kWh
vergütet werden. Dies würde den Anstieg der zukünftigen
Förderung der EE massiev einbremsen. Wenn Wärmepumpen zu einem
grösseren Teil zur Wärmeerzeugung verwendet würden,
würde dies die Stromerzeugung erhöhen. Die
EE-Fördergelder werden dann durch mehr kWh geteilt werden, was
wiederum die Erhöhung der kWh bezogenen EE-Umlage bremst.
Dadurch kann durch PV Mehrwert geschaffen werden und das erhöht das
Wirtschaftswachstum. Die derzeitige PV-Förderung entzieht der
Bevölkerung Kaufkraft und wirkt sich daher negativ auf das
Wirtschaftswachstum aus.
Die 52 GW sollten locker reichen, das nicht regelbare
Niederspannungsnetz an sonnigen
Sommersonntagen zu zerstören ! Schon bei den derzeitigen 20 GW hat
man das Frequenz-
Maximum fahrlässig von 50,2 Hz auf 51,5 Hz erhöht. Vielleicht
muß man die Einspeisung
in der Mittagszeit wegen dieser riesigen Überkapazität ganz
sperren und zahlt dann über
das EEG den nicht eingespeisten Strom. Das wird schon ernsthaft
vorgeschlagen, der
Irrsinn treibt die verrücktesten Blühten. Solange bei weiterem
Ausbau der PV keine dazu
passenden Speicher vorgeschrieben sind ( weil nicht verfügbar !)
muß man das ganze
stoppen. Alles andere ist " mit dem Kopf durch die Wand" !
Herr Wolfgang, wenn dieses so sein sollte, dann können Sie das aber gut verbergen!
Jedenfalls sollten Sie ihr "Fachwissen" mal ein bißchen
aktualisieren!
Dass die EEG-Förderung gut für Deutschland ist, diese Frage
ist wohl mittlerweile hinreichend beantwortet! Allein die positiven
Arbeitsplatzeffekte und die Einsparungen bei den
Importenergieträgern sowie die strompreissenkenden Effekte am
Strommarkt sind durch Gutachten belegbar!
"Ob eine PV-Anlage das Ortsnetz positiv oder negativ beeinflusst,
hat zunächst mit der technischen Gegebenheiten Vorort zu tun -
diese kann man nicht Pauschalisieren!"
Da haben Sie Recht! Und die Erfahrungen zeigen, abgesehen von vielleicht
einigen wenigen Ausnahmen, keine negativen Beeinflussungen gegeben sind!
Erzählen Sie doch mal so aus ihrer "Praxis", was haben
Sie denn so mit Photovoltaikanlagen zu tun?!
Es passt vielleicht nicht in ihr Weltbild….
Aber auch hier haben sie gleich zweimal unrecht!
1. Ich bin sowohl technisch als auch kaufmännisch vom Fach und kann
ihnen die nötigen Abschlüsse auch gerne belegen
2. Bin ich in der Energiebranche (Netzwirtschaft und Strombeschaffung) tätig.
Im Gegenzug zu ihnen nutze ich mein "Fachwissen" aber nicht
dazu aus um die Allgemeinheit zum Nutzen meiner Lobby mit Halbwahrheiten
hinters Licht zu führen, sondern kläre Sachverhalte lieber auf.
Mein Arbeitsplatz hängt nicht davon ab welchen Energiemix gerade in
Deutschland herrscht, ganz im Gegenteil: Je mehr EEG-Anlagen ans Netz
gehen umso mehr neue Kollegen bekomme ich…
Ob das für Deutschland gut ist, das ist hier die Frage!
Vielleicht sollten sie mal lieber von ihrem hohen Ross runter kommen und
persönliche Angriffe zukünftig vermeiden.
Ob eine PV-Anlage das Ortsnetz positiv oder negativ beeinflusst, hat
zunächst mit der technischen Gegebenheiten Vorort zu tun - diese
kann man nicht Pauschalisieren!
Herr Wrobel,
addieren mössen sogar die Energietechniker können !
Hallo Herr Wolfgang, die Antwort ist ganz einfach. Im Gegensatz zu Ihnen muss
ich mich nicht auf "Hörensagen" verlassen! Ich arbeite im Energiebereich und habe tagtäglich damit zu tun! Lernen Sie ersteinmal die Basics aus der Elektrotechnik, dann unterhalten wir uns weiter! Sie gehören zu der Spezies, die grundsätzlich alles immer besser weiss, obwohl sie nicht vom Fach sind. Ärgerlich, aber offensichtlich nicht zu ändern. Bis jetzt mußte noch keine einzige Solaranlage in Deutschland vom Netz gehen, weil eine Überlastung drohte! Das ist Fakt! Und daran wird sich in der Zukunft auch wenig ändern, weil gerade im Niederspannungsbereich i.d.R. keine Engpasssituationen bestehen!
Sie haben mich überzeugt !
...........da bei fällt mir ein, was machen wir denn mit den vielen
Windrädeln und den
Biogasanlagen, die auch Einspeisungsvorrang haben ? Leider können
wir auch die
Kohlekraftwerke nicht ganz abschalten, die brauchen wir dringend in zwei Stunden.
Andererseits ist bei unseren Nachbarn auch gerade Sonntag. Irgendwie ist das
ziemlich dumm.....Ich würde so gern einen konstruktiven Vorschlag
machen !
Ich bin sicher , Sie überzeugen die dass sie den Sonntag verlegen !
„Kein Problem“ sagt der Lobbyist, denn er muss es ja wissen!
Woher nehmen Sie solche Weisheiten? Hat man Ihnen das auf der Intersolar
gesagt? Die müssen es ja wissen, gell? Ich kenne da ganz andere
Aussagen und habe selbst anderslautende Erfahrungen gemacht! Unser
Stromnetz wurde aus gutem Grund über Jahrzehnte für eine
Zentrale Stromversorgung ausgelegt und konstruiert. Hier und da die ein
oder andere PV Anlage anzuschließen war anfangs kein Problem, wenn
sich nun aber durch massiven Zubau der Stromfluss tageszeitabhängig
und unvorhersehbar ändert, stellt das die Netzbetreiber vor
Herausforderungen und Investitionen die man letztlich wohl erst in den
nächsten Jahren abschätzen und evtl beziffern kann…
Ups ich vergaß, ihre Lobby weiß ja schon Bescheid: Auf den
„Strompreis“ und Versorgungssicherheit hat das alles nur
marginal Einfluss…
...
52 GW sind bei entsprechender räumlicher Verteilung für das Niederspannungsnetz kein Problem! Selbst in diesem Falle würde zur Mittagszeit maximal eine Leistung von ca. 35 GW erzeugt werden. In der Regel beträgt die Last mittags zwischen 50-60 GW. Kein Problem also. Alle neuen Anlagen können die vorgegebene Netzfrequenz einhalten und sie sogar stabilisieren! Die alten Anlagen können das auch, wenn sie nachgerüstet werden! Das Altanlagen bei Netzüberlastung vom Netz gehen, ist einer Auflage der Netzbetreiber zu verdanken! Das es technisch auch anders geht, ist seit langem bekannt!
Aktuell kostet die kWh Solarstrom 30,7 ct/kWh (Quelle BDEW Energie-Info).
Das bleibt bestimmt bei ähnlich guter Subventionierung weiterhin
konstant, gute Arbeit der Ökolobby.
Haben die Politiker vergessen, dass Energie Wohlstand auch für die
weniger Wohlhabenden bedeutet?
"Go green, geht Rich", Original-Werbetext eines Solarlieferanten......
Sehr geehrter Herr Naumann,
so grün dann doch nicht!
Die Natrium-Schwefel Akkus werden bereits in größerer Zahl
seid Beginn der Neunziger, also seit sich herausgestellt hat, dass er
wegen seiner Temperatureigenschaften für Fahrzeuge nicht taugt,
z.B. in Japan von dem Energienetzbetreiber TEPCO als stationäre
Batterie-Speicherkraftwerke an den Umspannwerken eingesetzt.
Motivation ist dort natürlich nicht die "Energiewende",
sondern die Möglichkeit wegen der Erdbebengefahr regional autonome
Teilnetze zu erhalten.
Wir sprechen hier also über bereits eingeführte und
bewährte Technik.
MfG
Noch grün hinter den Ohren !
Schwefel-Natrium-Hochtemperatur-Akku's haben Anfang der 90er Jahre den damalige E-Auto-Hype gestoppt, da sie die Auto's reihenweise abgefackelt haben, d.h. nicht stabil waren!
Herr Stock,
die Förderung neu gebauter PV Anlagen liegt zwischen 16,5 und 19,5 Cent.
Weitere Kostendegressionen sind vorgesehen. Der Durchschnittspreis von
30,7 Cent kWh incl. der Altanlagen wird sich daher kontinuierlich absenken.
Peter Terium, dem neuen RWE Chef, schwant bereits:
PV plus Speicher (z.B. Schwefel- Natriumakkus an allen Umspannwerken)
käme heute schon günstiger als Offshore Wind plus Trasse.
Dazu kommt noch folgender Ausblick:
Kostenprognose PV: kontinuierlich sinkend.
Kostenprognose Offshore Wind: kontinuierlich steigend.
Peter Terium hat im Gegensatz zu Ihnen bereits registriert, dass sich
die Kostenkurven bereits gekreuzt haben.
Deshalb strebt dieser auch eine komplette Neubewertung der PV auch am
Standort Deutschland an.
MfG
Dann klären sie uns doch mal auf
wie man den Strom zu einer anderen Zeit verkaufen kann, als der in der er durch Sonnenstrahlen produziert wird ? Gäbe es Speicher , selbst dann würde der Verlust durch den Speicher und die Einspeisung ins Netz der besseren Preis eher negativ .
Der Marktpreis ist nicht konstant
Wenn der Staat zwangsweise 90% des Stroms abnimmt, dann wird niemand der
bei klarem Verstand ist die restlichen 10% zum durchschnittlichen
Marktpreis verkaufen.
Die Zwangsabnahme durch den Staat wird in Anspruch genommen, wenn die
Preise durch die Solarstromeinspeisung zur Mittagszeit niedrig oder
negativ sind. Die restlichen 10% werden auf dem Markt verkauft.
Nämlich genau dann, wenn die Preise möglichst hoch sind - bei
sonnigen Lücken im ansonsten bewölktem Himmel oder gegen Abend
wenn die Sonneneinstrahlung nachläßt und die Stromnachfrage
steigt.
So kommt es zu der aberwitzigen Situation, dass Höchstpreise genau
dann vom Staat garantiert werden, wenn der Strom nicht gebraucht wird.
Viel Spaß beim Pokern um den höchsten Preis !
Außerhalb der Zwangsabnahme werden Sie mit ihren Nanomengen von vielleicht
100kWh im Jahr gar nicht wahrgenommen, da bleibt nur der Eigenverbrauch. Leider
hat Ihre Anlage dafür keine Regelung, die subventionserprobte
PV-Lobby arbeitet
bereits daran, dass alle Nachrüstungen auch über die EEG
umgelegt werden, damit Sie
ja nicht auf Ihre 20 €/anno verzichten müssen. Wie
heißt es so treffend : Eigentum
verpflichtet ........ die anderen !
Der Solarstromerzeuger wird sich kaum aussuchen können wann er seine Strom verkauft
Besonders nicht mit der veralteten Zählertechnik. Wenn, dann
braucht man schon Intelligente Zähler. Dann kann genau festgestellt
werden wann am Tag was produziert wurde und wann der Eigenverbrauch
stattgefunden hat. Damit kann der Überschussstrom auch zum
jeweiligen Marktpreis verrechnet werden.
Der PV-Stromerzeuger kann die Stromerzeugung nicht beeinflussen, wohl
aber seinen Eigenbedarf. Dazu braucht er aber ein Bussystem das sowohl
mit dem Zähler wie auch dem Wechselrichter der PV-Anlage
kommuniziert. Ein etwas anspruchvolleres Programm für das
Lastmanagement wird notwendig sein. Für die hunderttausenden
Anwendern lassen sich Programmodule entwickeln die dann den
Businstallateur nicht überfordern.
Soso, bis also 52 GW Solarleistung erreicht sind, soll die Neuregelung gelten?!
Wer es glaubt? Bis jetzt war es immer so, dass die Tinte unter der
Neuregelung noch nicht trocken war, und bereits die nächste
Änderung gefordert wurde. Das wird diesmal kaum anders sein.
Bis Ende 2015 wird voraussichtlich der Deckel von 52 GW erreicht sein.
Die noch fehlenden ca. 24 GW werden auch nur marginal den Strompreis um
ca. 0,5 Cent/ kWh verteuern. Allein die Strompreiserhöhung dieses
Jahr (ohne EEG) war bei vielen Anbietern höher!
Genug Zeit auch, um bis dahin die Stromspeicher für den Hauseinsatz
marktfähig zu bekommen. Und große
Solar-Freiflächenanlagen werden dann auf das gleiche Kostenniveau
wie Windkraftanlagen onshore gesunken sein, und damit nur noch halb so
teuer wie Windoffshore und selbst billiger als jedes konventionelle
Kraftwerk sein!
Herr Wolfgang, das Problem ist, Sie hören nicht richtig zu und wenn doch, dann
verstehen Sie es nicht?! Und wenn Sie glauben, ich werde jetzt für
Sie den Nachhilfelehrer geben, dann täuschen Sie sich. Ihre
Defizite müssen Sie schon selbst aufarbeiten. Vielleicht sollten
Sie lieber mal ein paar Workshops zum Thema besuchen, anstatt ihre
kostbare Arbeitszeit in Internet-Blogs zu verbringen (weiss das ihr AG
eigentlich?)! Der VDE und ZVEI z.B. bieten hier interessante Sachen an.
So bringt das nicht nur nichts, es kostet die Stromkunden sogar noch
unnötig Geld!
Genau
Und Deutschlands Autos sind meiner Meinung nach wohl auch alle genau 7,5
Jahre alt...
Statt auf konkrete Fragen mal Antworten zu liefern wird stehts von Thema
abgelengt und der Gegenüber persönlich beleidigt...
Auf diesem Niveu bringt jede fachliche Diskussion einfach nichts!
Belege!
Die Physik ist immer up to Date, an der kann man nicht vorbei!
Man kann aber Sachverhalte verschleiern in dem man den Dingen andere
Namen gibt - so wie hier:
Wie immer liefern sie nur untransparenten Halbwahrheiten!
Wo kann ich ihre "Daten" verifizieren?
Für was genau steht der Wirkungsgad C/3 in diesem Fall?
Mich interessiert einzig wie viel von der ehemalig auf dem Dach
produzierten Energie nach dessen Speicherung am Ende für den
Eigenverbrauch bereit steht! Genau dieser Wirkungsgrad interssiert hier
und keine Zwischengröße!
In ihren sehr bescheidenen Angaben lese ich etwas von 46V
höchstwahrscheinlich Gleichstrom (-Spannung)! - wie bekomme ich die
an meine 400V Drehstromverteilung?
Was für eine erfolgreiche Markeinführung aber noch viel
entscheidender ist, was kostet ein solcher Endegiespeicher mit dem ich
in den Abendstunden nicht einmal ein Kuchen backen (2,1kWh) kann?!
So lange Ihre Lobby darauf keine Antworten hat überlassen wir den
Netzausbau dann lieber den Profies
Ihr "Fachwissen" ist offenbar nicht "up to date"!
Vielleicht sollten Sie sich mal informieren, z.B. auf einer
Industriemesse?! Aber dafür müßten Sie natürlich
ihr warmes Büro verlassen! Angebotene Speichersysteme auf Basis der
Lithium-Ionen-Technik haben Wirkungsgrade von mehr als 90%!
Ich gebe Ihnen ein aktuelles Beispiel (von mehreren dutzend):
HSpro
Zelltechnologie LTO
Energienennwert (C/10) 2,1 kWh
Nominalspannung 46 V
Permanentstrom 45 A (1C)
Wirkungsgrad (C/3) > 90%
Lebensdauer > 15.000 Zyklen (100% DoD)
Wenn Sie bei einem Netzbetreiber arbeiten, weiss ich jetzt auch, warum
der Netzausbau nicht voran kommt!
Kosten für den Netzumbau
Im Gegensatz zu den leicht planbaren Kosten für den Bau von neuen
Hochspannungstrassen ist der Umbau des Verteilnetzes eine
Herkulesaufgabe. Wie hoch die anzusetzenden Kosten am Ende wirklich
waren wird die Bundesnetzagentur erst anhand ihrer
„Erhebungsbögen“ Anno 2030 "wissen"!
„Unser Stromnetz inkl. aller Schaltanlagen ist im Übrigen im
Durchschnitt 50 Jahre alt! Eine Erneuerung müßte in
absehbarer Zeit in jedem Fall erfolgen!“ Was für ein Unfug!
Das deutsche Verteilnetz: 1,7 Millionen km Leitungslänge, über
1000 Umspannstationen; 550.000 Schaltstationen, ca. 2.000.000
Schaltanlagen – das wollen sie mit 30 MRD€ umbauen und
modernisieren? Und die letzen 50 Jahre wurde nichts gemacht, oder was?
Zum Vergleich: Deutschlands Autos sind im Schnitt 7,5 Jahre alt –
wie für viele MRD € wollen sie Neuwagen anschaffen um diesen
Wert entscheidend zu ändern?
Ich würde vorschlagen sie überlassen das Spielfeld hier lieber
den Leuten die sich mit sowas auskennen!
Nur keinen Zwang Herr Wrobel, wir sind hier ja unter Fachleuten….
Sie bezichtigen mich der Lüge?
Wie hoch sind denn der Wirkungsgrad eines Stromspeichers für den
Privathaushalt und wie hoch sind die Anschaffungskosten für so
einen „Kühlschrank“?
Leider schweigen sich die Hersteller bei diesen Punkten derzeit noch aus!
Stattdessen liest man in den Hochglanzbroschüren etwas über
den Stromanteil den man Speichern kann (30-80%!) - eine Aussage welche
dank der vielen Variablen (Größe der PV-Anlage,
Verbrauchsverhalten, Speichergröße) genauso nichtssagend ist
wie alles was man aus der Ecke kennt.
Dank meines „Fachwissens“ kann ich über den zu
erzielenden Wirkungsgrand folgendes sagen:
Die Energieform muss zweimal umgewandelt werden, dazu noch Wandler- und
Speicherverluste (+ evtl. Kühlung), keiner dieser Vorgänge
kann bei Kleinanlagen mehr als 90% erreichen – das ergibt einen
Gesamtwirkungsgrad von 65% maximal!
Ich bitte um anderslautende und vor allem belegbare Aussagen am liebsten
natürlich technische Belege!!!
@Herr Esser und Herr Wolfgang
Wenn Sie unter "verlässlich" verstehen, wenn ein Gesetz
alle paar Wochen wieder neu infrage gestellt wird, dann haben wir in der
Tat unterschiedliche Vorstellungen darüber, was
"verlässlich" bedeutet! Und ihre "60%" sind
natürlich genauso falsch wie das meiste andere, was Sie hier so von
sich geben, Herr Wolfgang!
Herr Esser, Sie haben Recht, die öffentliche Meinung ist sehr
positiv, die chaotische Regierungsführung ist es leider nicht, und
das ist das entscheidende. Bleibt nur zu hoffen, dass die Restlaufzeit
dieser Regierung in einem Jahr abläuft!
@Thomas Wolfgang Nur zu ihrer Information: Die Intersolar ist eine Messe!
Und wenn Sie technische Neuentwicklungen und Konzepte suchen, sollten
Sie sich am besten dort informieren. Das ist jedenfalls sinnvoller, als
sein eigenes Nicht-Wissen zum Prinzip zu erklären!
Unser Stromnetz inkl. aller Schaltanlagen ist im Übrigen im
Durchschnitt 50 Jahre alt! Eine Erneuerung müßte in
absehbarer Zeit in jedem Fall erfolgen! Und die genannten 30 Mrd. Euro
wurden von der Bundesnetzagentur für den Ausbau der Verteilnetze
(Nieder- und Mittelspannung) geschätzt (für die
Übertragungsnetze nocheinmal das gleiche)!
RWE hat gerade den Strompreis um 1,79 Cent/ kWh erhöht. Allein mit
dieser Erhöhung könnten sowohl 24 GW neue PV-Anlagen, als auch
der komplette Ausbau der Verteilnetze bezahlt werden (inkl. MwSt.). Nur,
diese Erhöhung fließt in andere Kanäle!
Die Hersteller warten nur darauf, dass hier endlich verlässliche Rahmenbedingungen geschaffen werden
Welche Rahmenbedingungen meinen sie? Gespeicherter Strom zählt als Eigenverbrauch im Sinne des EEG – blöd nur wenn nur 60% des gespeicherten Stroms nur wieder genutzt werden kann, gell? Das ist natürlich unbefriedigend für eine Kaste, die es gewohnt ist unliebsame Kosten zu sozialisieren...
Selbst wenn ein Zubau von 24GW PV-Leistung die EEG-Umlage nur um 0,5 Cent
erhöhen würde- was wohl nur ein überzeugter Lobbyist
behaupten kann – bedeutet das längst nicht, dass damit der
Stromendpreis ebenfalls nur um 0,5 Cent erhöhen würde:
Der dafür nötige Netzausbau und Verwaltungsaufwand wird sich
nicht in der EEG-Umlage wiederspiegeln sondern in den Nutznutzungsentgelten!
Bei diesem Netzausbau rede ich übrigens nicht von den
lächerlichen paar hundert km „Stromautobahnen“ (30MRD
€) sondern von etlichen tausenden km Mittel- und
Niederspanungsnetze sowie Investitionen in Intelligente Netzte und
Regelungen in Schaltanlagen, Schaltwarten, IT – Kosten die ohne
den massiven PV-Zubau nie anfallen würden!
Desweiteren fallen auf die Summe aller Stromentstehungskosten ebenfalls
Steuern an, welche den Stromendpreis nochmals erhöhen.
Schön, mit ihren Lobbyfreunden auf der Intersolar waren!
Ich beschäftige mich dann lieber mit der praktischen Umsetzung und
mit Lösungsmöglichkeiten von Problemen welche unser Land ohne
Ihre Lobby niemals hätte!
@Thomas Wolfgang Wenn Sie eine konkrete Frage formulieren könnten,
könnte ich Ihnen auch konkret antworten?!
Stromsteuer, Konzessionsabgabe und KWK-Zuschlag haben wohl mit der
PV-Förderung nichts zu tun?! Die Bundesnetzagentur schätzt die
Investitionskosten für den Ausbau der Verteilnetze auf ca. 30 Mrd.
Euro, entsprechend einer Erhöhung der Netzumlage um ca. 0,75 Cent/
kWh. Allerdings werden die Investitionen nicht innerhalb von wenigen
Jahren, sondern verteilt auf wenigstens zwei Jahrzehnte erfolgen!
Wenn Sie auf der Intersolar letzte Woche gewesen wären, hätten
Sie die Antwort. Dort waren Stromspeicher fast jeder beliebigen
Größenordnung und unterschiedlichen Konzepten ausgestellt.
Die Hersteller warten nur darauf, dass hier endlich verlässliche
Rahmenbedingungen geschaffen werden.
Darf ich auch mal einen Blick in Ihre Glaskugel werfen?
Nach einer nachvollziehbaren Berechnung ihrer Wunschzahl frage ich
lieber nicht!
Reden Sie eigentlich auch vom Strompreis den auch der Endverbraucher
zahlt? Sind in ihrer Glaskugel auch Stromsteuer, Netznutzung,
Konzessionsabgabe, KWK-Zuschlag usw. bereits mit beaufschlagt worden
oder suchen sie wieder Ihr Stückchen des „Kuchens“ aus?
Bevor ein Produkt marktreif wird sollte es erst erfunden werden. Ein
Privathaushalt verbraucht im Schnitt 10KWh pro Tag, diese
Speicherkapazität (ca. 100 Bleiakkus pro Haushalt) müsste also
mindestens vorgehalten werden!
Von welchem Stromspeicher sprechen sie eigentlich?
| Name | Kurs | Änderung | |
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| Dax | -- | -- | |
| Dow Jones | -- | -- | |
| Euro in Dollar | -- | -- | |
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