08.05.2012 · Griechenland braucht eine neue Regierung, doch die Sondierungen sind höchst kompliziert. Die Konservativen sind gescheitert. Nun feuern die Radikalen Linken eine Breitseite gegen internationale Geldgeber und Europa ab.
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Ich denke, daß die Griechen ihr schönes Land...
nicht nutzen, weil sie so durch die Alimentierung aus dem reichen Norden vertrauen.
Wenn mitten in Athen die beiden Haupsehenswürdigkeiten - die
Akropolis und das Nationalmuseum im Winterhalbjahr, das nach
griechischer Rechnung bis in den Juni dauert, bereits um 15:00 zumacht,
dann sollte man glauben, daß man keine Arbeitskräfte für
eine 2. Schicht bekommt oder daß die Griechen es nicht nötig haben.
Man sollte Griechenland freigeben und ihm die Chance geben, wieder
kaufmännisches Denken zu lernen. Griechen in Deutschland
können es gut, warum nicht im eigenen Land?
Kennen wir doch irgendwoher. ist doch schonmal gescheitert, das Land hieß DDR!!!! Und der große Bruder Bundesrepublik zahlt, auch über dubiose Kanäle und DDR-Altlasten. Es ging um Handel - nicht um Fiskalpaket!
Wir zahlen für die Ausbildung von Angela Merkel und Co.
Alles Lehrlinge.
Die Bundesregierung und alle im Parlament die mehrmals die
Bürgschaften erhöht haben sind nun klüger. Hoffentlich
ist die 3-jährige Lehrzeit bald vorbei. Wir können uns solche
Lehrlinge nicht mehr lange leisten.
Zwischenzeugnis: "Sie waren stets bemüht, den Anforderungen
gerecht zu werden."
Ich würde fürs Zeugnis vorschlagen:
Besonders hervorzuheben war die charakterliche Festigkeit, sich auch trotz neu gewonnenen Erkentnissen nicht von altbewährten Grundsätzen abbringen zu lassen.
Warum ist es eigentlich so schwer anzuerkennen, dass die Griechen den Sparkurs mehrheitlich nicht wollen? Das hätte man übrigens schon viel früher manifest haben können - als Papandreou Neuwahlen ausrufen wollte. Stattdessen warf man weiter mit dem Geld um sich - nur einer längst obsoleten Ideologie wegen. Man sollte endlich die Griechen vom Euro befreien. Das Geld bekommt die EU auch nicht wieder, wenn sie mit diversen Schirmen immer noch mehr verbrennt. Lieber ein Ende mit Schrecken als dieses ewige Gezerre.
Alexis Tsipras ist sympathisch
Er macht aus seinem Herzen keine Mördergrube und da weiß dann
jeder, was er will.
Im Ernst: die Griechen, die mehrheitlich am angerichteten Desaster von
Konservativen und Sozialisten unschuldig sind, wollen bestimmt aus dem
Schlamassel heraus.
Aber die Auflagen wirken strangulierend. Das ist nur noch ein Elend.
He, hier gibt es eine Menge Leute, die meinen sie müßten sich
mit ihren neunmalklugen
Kommentaren hervortun. Denen sei gesagt, wir verdienen mit den
Zinszahlungen für das verliehene Geld an GR. So gesehen,
können wir garnichts verkehrt machen. Gebt ihnen mehr,
dann verdienen wir noch mehr daran! Horst Schlämmer hatte recht.
Mehr von Allem, macht mehr
her. Jagd die Sparfuzzies vom Markt. Ouzo für alle!
Als sich hier in der "FAZ" in einem Interview einer unserer vielen Unverantwortlichen mit dicker Lippe brüstete, dass die Bundesrepublik auf keinen Cent verzichtet hätte, den sie Griechenland geliehen haben, aber dafür die Kreditwirtschaft auf einen Schuldenschnitt gedrängt haben, da vergass ich beim Lesen den Mund zu schliessen. Als dieser "Experte" dann noch freudig verkündete, dass man zusätzlich zu den Altkrediten frisches Geld nach Griechenland transfererierte, da fiel mir eigentlich nur der alte Spruch ein, dass "man schlechtem Geld nicht gutes hinterher werfen sollte". Dass Hasadeure überhaupt Politik machen dürfen, ist schon schlimm, dass sie dann noch ihre Gönner beschimpfen und den Gläubigern die Bedingungen diktieren, das ist ein Stück aus dem europäischen Tollhaus und erinnert mich fatal an die Beziehungen zur DDR. Als nächster der Schuldenbarone läuft sich der Franzose Hollande warm , der es wohl kaum erwarten kann, der EU den Todesstoss zu versetzen.
Wichtig ist, dass jetzt nicht wieder gutes Geld dem Schlechten hinterher geworfen wird
Was mit Griechenland ist oder wird, spielt eigentlich keine Rolle. Wichtig ist, dass jetzt nicht wieder gutes Geld dem Schlechten hinterher geworfen wird, sondern sofort alle Transfers gestoppt werden. Ob Griechenland existiert oder versinkt, ist eigentlich nicht sonderlich interessant. Stattdessen wäre es interessant, ob ein Deutscher Politiker den Mut aufbringt, diese Tatsachen endlich anzuerkennen und entsprechend reagiert.
Kein Wunder, dass es mit Asien steil bergauf geht. Hier in Europa ist das Verständnis für Arbeit,
Leistung und Bereitschaft verloren gegangen. Jeder versucht nur noch
etwas zusammen zu raffen. Jeder für sich <> niemand gemeinsam.
Von unserer Politikerkaste bin ich maßlos enttäuscht. Was
gibt es Verantwortungsloseres als ein Volksvermögen zu
verpfänden? Uns allen wurden Hypotheken auferlegt, die niemand wollte.
Kein Wunder wenn Menschen sich angewidert von der Politik abwenden.
Verstehen tue ich Sie schon.
Realität ist nun mal das Griechenlands Schulden in Euro sind.
Würde man Drachme wieder einführen könnten sie ja die
Schulden nicht mehr tilgen. Mit Zöllen(zur Schuldentilgung),
würden meiner Meinung nach, die Kosten so stark steigen das die
Griechen zwangsweise Produktiver werden müssten.
Die Preise sollten fliessend sein in einer liberalen Marktwirtschaft,
was die EU offenbar nicht mehr ist. z.B Würde auch Deutschland mit
einer DM untergehen weil die DM überwertet sein wird, den eine
starke DM wäre auch im Interesse der anderen EU Staaten.
Wie auch immer, bin ja als Schweizer auch nicht Glücklich dass wir
den Franken künstlich zum Euro halten weil der (EU)Markt nicht
funktioniert. Aber solange die sozialistischen Umverteilungen nicht
aufhören kann der Markt nicht spielen, ob in Euro oder anderen Währungen.
@Brombach
Genau, Zypern ist ein Unabhängiger Staat nach Gusto EU. Mit der
Pufferzone sehen wir auch dass nicht Alle ihrer Meinung sind.
"vorerst keine Schulden zurückzahlen"
Puh, da sind wir aber beruhigt. Wir wussten schon gar nicht wohin mit
den ganzen Rückzahlungen. Solange man uns wenigstens nicht
verbietet ihnen weiteres Geld zu geben...
Europa sollte sich langsam folgendes Überlegen: wollen wir GRE auf
Gedeih und Verderb retten, koste es was es wolle? Dann dürfen wir
neben der Notenpresse auch schon mal die Kavallerie in Bereitschaft
versetzen. Oder wir lassen GRE ziehen, sagen "Danke fürs Geld
verbrennen, Frau Merkel, aber das konnte man ja auch wirklich nicht
ahnen". Dann werden alle Schulden in Drachmen zu einem Wechselkurs
1:1 getilgt, einen Tag später wird auf 1:1000 abgewertet und jeder
geht als "Gewinner" seiner Wege.
Komödie, Groteske und Tragikomödie
Es begann als Komödie, Griechenland hat sich in die Eurozone gemogelt.
Das war Grund zu ausschweifenden Festen, Eurozone zahlt. Dann
war´s Geld alle, Eurozone und der Rest der Finanzwelt rücken
nichts mehr ´raus, Tragikomödie.
Nun kommen die Meister der Finanzen dran, die Linken, Groteske.
Links hat noch jede Wirtschaft ruiniert, die Griechen schmeissen sich
selbst aus der Eurozone, sie landen in der Idylle, als
flötenspielende Ziegenhirten, die kleinen Faune.
resus42
Wieviel hat Rogoff wohl in Gr Staatsanleihen investiert?
Der Euro ist nach seinen Aussagen wegen Griechenland in gefahr wenn Gr
im Euro bleibt und wenn es austritt. Durch die Katastophenszenarien
werden die Zinsen in die Höhe getrieben und Gesamteuropa soll
für diese Gewinne gradestehen was nach seiner Aussage nicht funktioniert.
.
Nachdenken woher eine Information kommt und welche interessen dahinter
stehen könnten.
Damit hat Griechenland ökonomischen Suizid begangen
Denn ganz gleich was Tsipras nun durchsetzt und ob es ihm gelingt eine
Regierung zu bilden, die Griechen haben ganz unzweifelhaft bewiesen,
dass das Vertrauen welches die Geberländer in Griechenland gesetzt
haben nicht ansatzweise gerechtfertigt ist.
Selbst wenn Tsipras sich wider Erwarten widerspruchslos in die
Bedingungen für die Rettungsmilliarden fügen sollte, ist das
Vertrauen verspielt! Die Griechen haben in Schuldfragen kein
Ehrgefühl und trachten nur danach, wie sie sich davon befreien können.
Die nächste derartige Aktion ist eine reine Zeitfrage!
Vermutlich weiß Tsipras wie kritisch die Lage ist, aber er muss
liefern nach seinen vollmundigen Versprechen und seine Taktik läuft
wohl darauf hinaus, völlig überzogene Forderungen zu stellen
um die wahren Ziele zu erreichen, etwa keine Beamten entlassen zu
müssen. So werden die von 50.000 bis zum Jahresende max. 1500
entlassen haben.
Kein Steuergeld mehr für beleidigende Wohlstandsschuldner ohne Reue
ohne Zahlungsmora
Noch ein Kommentar. Die linke Partei spricht sich nur dafür aus, dass die Maßnahmen, so wie sie konzipiert sind, also Kündigung cvon 150.000 Beamten (bei einer Arbeitslosigkeit von bereits 22%), Rentenkürzung (wo manche bereits humanitäre Hilfe brauchen) usw nicht aber, soweit ich weiss, gegen eine Sanierung durch einen anderen Weg. Warum hat die EU und IMF nicht von der gr. Reg. verlangt und dabei geholfen, dass die vielen wohlhabenden Griechen, deren Sparkontos sich im Ausland, hauptsächlich in London und der Schweiz befinden, und die ohnehin in Gr. keine Steuern zahlen, zur Kasse gebeten werden? Stattdessen sollen Rentner die noch kaum was zum essen haben, weiter verelendet werden. Zum Weinen.
Im Übrigen haben die rechtsextremistischen Partein in Frankreich und Holland bei den letzten Wahlen mehr als 15% erreicht. In Griechenland noch 7%, während in Fr und Nied die Arbeitslosigkeit jeweils bei 10% und 5% liegt und in Gr über 20%. Das sagt einiges aus über die demokratische Erziehung eines Volkes. Undbitte keine Vergleiche Kommunisten-Rechtsextremisten. Kommunisten liegen falsch oder unheimlich falsch, doch ihr Diskurs basiert nicht auf Hass und Aggressivität wie bei den Rechtsextremen.
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.05.2012 13:24 UhrSehr geehrter Herr Luwitz!
"Wie eine Träne im Ozean" sei ihnen wärmstens ans Herz gelegt, lesen Sie´s und dann melden sie sich wieder!
Das ist ja wohl logisch
Wenn ich Ihrer Logik „Nicht Diskurs – jedoch Handlungen“ folge, besteht z.B. das heutige deutsche Volk aus Nazis oder Mitläufern der Nazis, wobei ich mich dabei nicht auf den heutigen „Diskurs“ Deutschlands, sondern auf die der Vergangenheit angehörenden Handlungen der deutschen Nazi-Diktatur und ihrer Mitläufer beziehe, sowie Sie sich auf die der Vergangenheit angehörenden Handlungen der kommunistischen Diktaturen beziehen.
Kommunisten-Diskurs basiert nicht auf Hass und Aggressivität wie bei den Rechtsextremen.
Nicht der Diskurs - jedoch die Handlungen: wie die"ÜBER 100-Millionen" Opfer des Kommunismus zeigen. Fragen Sie doch mal die Staaten die durch die Kummunisten von den "Faschisten" und "allen anderen" Klassenfeinden "befreit "wurden
Trotz des desaströsen Wahlergebnisses am Sonntag, muss man die ganze Lage berücksichtigen. Das Kaufsvermögen der Griechen ist seit Beginn der Krise um etwa 50% zurückgegangen, was sich aus steigenden Preisen, niedrigerem Einkommen und höheren Steuern erklärt. Jemand sollte man einen Spaziergang durch die Straßen Athens machen, um zu sehen, dass die Lebenskosten dort um einiges teurer sind als hierzulande. Hingegen der durschnittliche Lohn viel niedriger, und jetzt sollen die Bürger mehr Steuern zahlen. Ich verstehe sehr wohl den Ärger vieler Griechen, bloß wünschenswert wäre gewesen, dass sie statt Neonaziparteien und andere Klientelkleinparteien wahre reformistische ob links oder rechts mir egal Parteien gewählt hätten. Vermutlich ist aber die Lage derart dramatisch, dass nur darum ging,d ie großen Parteien zu bestrafen. Wie einer gesagt hat: das erschöpfte Europa hat gesprochen.
''EU'' politische Wahnvorstellungen!!
Nicht Griechenland ist gescheitert sondern die sogenannte ''EU'' die meinte
ihre politischen Wahnvorstellungen über jeden ökonomischen
Verstand setzen
zu können!!
Schlimmster Linkspopulismus bleibt unkritisiert - wen wunderts?
Das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen: Der Linksextreme
Populist Tsipras verkündet einfach, daß alle geschlossenen
Verträge über bereits bezogenes Geld nichtig seien und
schlägt mit dem Vorschlaghammer eine Grundlagen unserer
"Weltordnung" zusammen: Nämlich, daß Verträge
eingehalten werden. Besonder interessant ist das Verhalten der GEZ-ARD.
Dort scheint man besonders viel Verständnis für solche
Verwirrungen zu haben, die das Potential haben, alles zusammenfallen zu
lassen. Anstatt dieses Verhalten zu kritisieren in der GEZ-ARD die
Vertreter der salbungsvollen Worte zum Zuge: "Die Grüne
Brantner fügt noch eine politische Dimension hinzu: "Ich
glaube, man kommt nur raus, wenn man genau dieses Denken - wir sind die
Geber, ihr seid die Nehmer - aufgibt und endlich versteht, dass wir in
einer gemeinsamen Krise stecken. Nicht mehr hier sind wir und ihr seid
die Bittsteller, das ist genau das, was zur Konfrontation führt."
Da kann man nur noch den Kopf schütteln!
Was sind das für Menschen, die sich nicht an Ihre eigenen Gesetze und Regeln halten?
Politiker machen Gesetze, die Strafen zur Folge haben, wenn Sich Ihre
Bürger nicht daran halten. Was sind das für Politiker, die
sich nicht an Ihre eigenen Regeln und Gesetze halten? Angefangen hat es
mit dem Bruch des Maastrich Vertrages. Ich erinnere nur an die
"Schuldengrenze" von 60% des BIP. Auch Deutschland und
Frankreich, viele Grüße an Herr Hollande, haben gegen dieses
Gesetz verstoßen. Nun haben wir den Salat. Und noch 'ne
Erinnerung. Herr Keyens sagt auch, nachdem man Schulden gemacht hat,
muss man diese auch zunächst zurückzahlen (!) bevor man
"neue" Schulden macht. In diesem Zusammenhang auch noch einen
Gruß an Herrn Gabriel.
Das ist doch ganz einfach
Es sind die sogenannten Politiker!
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