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Sondierungsergebnis : Eine neue Grundrente

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Auch die Rente ist ein wichtiges Thema in den Sondierungsgesprächen gewesen. Bild: dpa

Wer 35 Jahre gearbeitet, Kinder erzogen oder Angehörige gepflegt hat, soll künftig eine Grundrente bekommen. Und das ist nicht das einzige, worauf sich Union und SPD in Sachen Alterssicherung geeinigt haben.

          Die Spitzen von Union und SPD haben Änderungen in der Rente vor. Sie wollen einerseits die Mütterrente erweitern. Mütter, die ihre Kinder vor dem Jahr 1992 auf die Welt gebracht haben, sollen künftig auch das dritte Jahr Erziehungszeit in der Rente angerechnet bekommen, heißt es in dem Ergebnispapier aus den Sondierungen über eine Neuauflage der großen Koalition.

          Die CSU hatte auf diese „Mütterrente II“ gedrungen. Die Deutsche Rentenversicherung hatte zuvor betont, eine Ausweitung der Mütterrente koste sieben Milliarden Euro und müsse aus Steuermitteln finanziert werden.

          Menschen, die Jahrzehnte gearbeitet, Kinder erzogen, Angehörige gepflegt haben, sollen nach 35 Beitragsjahren eine Grundrente zehn Prozent oberhalb der Grundsicherung erhalten. Selbständige sollen zur Altersvorsorge verpflichtet werden, entweder in der gesetzlichen Rente oder einer anderen Form.

          Das Rentenniveau soll bis zum Jahr 2025 auf 48 Prozent gehalten, für die Zeit danach soll eine Rentenkommission eingerichtet werden. Nach derzeitigen Prognosen der Rentenversicherung dürfte das Rentenniveau in den kommenden fünf Jahren ohnehin bei rund 48 Prozent stabil bleiben.

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